PRopaganda

Gar nicht schnell wie ein D-Zug

15. Mai 2008, 11.57 Uhr von Peter Giesecke

Onlinemedien. Manche Pressestellen scheinen immer noch nicht zu wissen, wie wir arbeiten. Bei der Deutschen Bahn muss man sich anmelden, um Zugang zur Bilderdatenbank zu erhalten. Das dauert dann schon mal. Gestern habe ich ein Bild vom Thalys gebraucht. Wieder mit Anmeldung, in allen vier Bahnstreckensprachen. Heute kam die Antwort:

Félicitations!

Votre compte de la Banque d’Images Thalys a été correctement activé.
Vous pouvez dès à présent télécharger des images en utilisant votre adresse
électronique et votre mot de passe.

Mot de passe : Schrankenwärter

Bei der Deutschen Bahn gibt es immerhin Vorschaubilder in für Onlinemedien akzeptabler Größe. Auch vom Thalys. Also habe ich mich dort bedient. So fix geht das.

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PRopaganda

PR-Spam

14. Mai 2008, 11.40 Uhr von Peter Giesecke

Eben erhalten:

[…] blockt unliebsame Anrufer

Wer am Telefon belästigt, wird einfach nicht mehr durchgestellt

Das schreibt eine PR-Agentur, die fast täglich und ungefragt die info@-Adresse dieses Blogs zuspammt.

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Aus der Druckerpresse | Infojunkie | ZEITzeuge

Der Zeit gekündigt

10. Mai 2008, 10.50 Uhr von Peter Giesecke

Jede große Liebe geht einmal zu Ende. Im Nachhinein sieht man immer klarer. Im Rückblick habe ich den Schlussstrich oft zu früh gezogen, aber auch nicht seltener zu spät. (Besonders bitter ist es, wenn man selbst keine Chance mehr bekommen hat.) Die Frage nach dem Warum lässt sich eigentlich nicht beantworten: zu komplex wäre die Antwort, um sie in Worte zu fassen. Ich erzähle dann stattdessen von dem Moment, als mir die Augen aufgingen.

Vor zwei Wochen war ich beim Web Content Forum in Köln. Als ich aus dem Haus ging, nahm ich die Zeit mit. Die Fahrt dorthin dauerte anderthalb Stunden. Als ich dort ankam, hatte ich nur noch den Politikteil in der Hand. Auf der Rückfahrt am Abend wurde ich von Jürgen begleitet. Nur ein kurzes Stück in Bonn blieb mir für die letzten Seiten. Als ich zuhause ankam, hatte ich die Zeit ausgelesen - in anderthalb Stunden. Es war nicht das erste Mal.

Ich habe mal gehört, um die Zeit komplett zu lesen, müsste man Rentner sein. Dann würde man es genau in einer Woche schaffen. Ich vermute, der das gesagt hat, schafft es nicht einmal, sich zwei, drei Stunden in der Woche zu nehmen, um die Zeit in Ruhe zu lesen. Seitdem ich die Wochenzeitung lese, also seit 1992, benötige ich zweieinhalb bis viereinhalb Stunden für die Lektüre. Es hat aber auch schon Wochen gegeben, wo ich mich ihr mehr als sechs Stunden gewidmet habe.

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Netzausfälle | Netzeinfälle | ZEITzeuge

Zeit online: Hausputz im Premiumbereich

9. Mai 2008, 8.20 Uhr von Peter Giesecke

Als Abonnent der Zeit habe ich kostenlosen Zugang zum E-Paper. So kann man die Zeitung auch lesen, wenn sie der Zeitungsmann nicht bringt oder in die Pfütze legt. Oder Freunden einen Artikel schicken, ohne eine Briefmarke drauf kleben zu müssen. Ich musste mich einmal anmelden, das ging erstaunlich einfach. Lange ist es her. Seitdem klicke ich auf Zeit Premium, werde durch ein unaufgeräumtes Durchgangszimmer geführt, um schließlich das E-Paper in seiner ganzen Pracht zu genießen.


Alte Möbel rausgeworfen

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Infojunkie

BCC: Adressat verschwunden

8. Mai 2008, 9.10 Uhr von Peter Giesecke

Thunderbird ist ein tolles Programm. Ich nutze es auf zwei Rechnern. Und damit ich dort auch die selben E-Mails sehe, nutze ich natürlich IMAP. Das funktioniert alles wunderbar. Dummerweise schafft es mein Handy nicht, gesendete E-Mails auf den IMAP-Server hochzuladen, die werden einfach in den Gesendet-Ordner gesteckt und können dann auf dem Telefon Schimmel ansetzen.

Meine Lösung ist eine alte Lösung. Ich schicke mir E-Mails immer BCC. In Zeiten, also noch Mails verloren gingen, war dies gleichzeitig ein Test, ob der Mailserver funktioniert, zumindest der eigene.

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Netzausfälle

Oma-Sudoku auf DerWesten

2. Mai 2008, 17.39 Uhr von Peter Giesecke

Bei der kleinen Langeweile zwischendurch hilft weder ein erdnussiger Schokoriegel noch ein zuckriger Milchreis, da muss schon was zum Spielen her. Da sich aber aus Prinzip kein Spiel auf meinem Rechner befindet, muss ich online spielen. Lange nicht getan, also habe ich bei Google gesucht. Irgendwie kam ich auf Sudoku, fand unter den bezahlten Treffern: DerWesten.


Klickmaschine

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Netzeinfälle | ZEITzeuge

Eine ruhige Hand steuert Zeit online

1. Mai 2008, 10.53 Uhr von Peter Giesecke

Als ich gestern abend meine RSS-Feeds abrief, wurde ich wieder einmal überracht: Mit dem neuen Chefredakteur Wolfgang Blau hat Zeit online tatsächlich gelernt zu kommunizieren. “Wir werden heute Abend gegen 21 Uhr Änderungen an unserem Layout vornehmen.” Wow.


Kleine Veränderungen mit großer Wirkung

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Unplugged

Neues von der Flyermaschine

24. April 2008, 8.00 Uhr von Peter Giesecke

Ich brauchte mal wieder Visitenkarten. Nach dem Ärger im letzten Jahr dachte ich mir, bestelle ich doch nochmal bei der Flyermaschine. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Man sollte sich unbedingt die Bandansage anhören. FLYER MASCHINE hört sich so Juso-mäßig an.


Auf den letzten Drücker geklappt

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Netzausfälle | Infojunkie

Faz.net und sein Feed-Eintopf

23. April 2008, 8.51 Uhr von Peter Giesecke

Ich liebe den Google Reader. Die anderen Feedreader, die ich ausprobiert habe, sind langsamer als mein Kopf. Ich musste da immer warten. Bei einigen hundert Feeds geht das allerdings nicht. Der Google Reader ist jedoch schnell. Zustimmen würden dem viele. Dennoch nutzt ihn jeder anders.


Sieht da nach einem Video aus? Eine Vorwarnung wäre schön gewesen

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PRopaganda | Netzausfälle | Journaille

Pressestelle nach Diktat verreist

22. April 2008, 10.47 Uhr von Peter Giesecke

Es gibt Pressestellen, die machen es schwer, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Ab und zu picke ich mir eine Pressemeldung aus der Pressebox. Die gibt es dort entweder bereits im Volltext, oder man sieht diesen Hinweis: “Pressemitteilung inaktiv. Leider hat die Pressestelle des Herausgebers dieses Firmen-Pressefach noch nicht für den uneingeschränkten Journalisten-Zugriff aktiviert.”

In der Regel reicht es dann, die Website des Unternehmens direkt aufzurufen. Dummerweise haben Pressestellen, die ihre Pressetexte auf vier Zeilen verstümmelt in die Pressebox einstellen, auch die Angewohnheit, die Pressemitteilung mit einigen Tagen Verzögerung auf ihrer Website online zu stellen. Also sucht man nach den Kontaktdaten.

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