Von Äpfeln und Rosetten

7. Juni 2005, 0.34 Uhr von

Steve Jobs

“Mal hie, mal hott, was ich gestern gesagt habe interessiert mich nicht mehr, aber trotzdem sind wir die größten.” So ungefähr könnte man wohl die Keynote von Apple-Chef Steve Jobs auf der diesjährigen WWDC, ausgeschrieben World Wide Developers Conference, in einem Satz zusammenfassen. Größte Neuigkeit: Die Apfel-Bauer steigen jetzt doch auf Intel-Prozessoren um. Na Endlich!

Die Gründe? Ganz einfach, IBM konnte wohl die technischen Forderungen von Apple nicht mehr erfüllen. Seltsam nur, dass man vor knapp zwei Jahren die neuen IBM-Chips noch über alles lobte und die Intel-Architektur nur mit einem Lächeln beachtete. Heute können endlich auch mal die Intel-Fans lächeln, wenn sie den Macianern mitteilen: “Glückwunsch! Endlich bekommt ihr auch mal vernünftige Computer!”.

Problematisch sehe ich nur die Namensgebung bei Apple. Zum einen wird die neue OS/Chip-Namenskombi wohl nicht so einfach wie “Wintel” (steht für Windows und Intel) über die Lippen gleiten. Meine beste Idee: Inple. Und auch der Name für die Software-Bridge, welche zwischen altem Power-PC-Code und neuem Windows Intel-Code vermitteln soll, war irgendwie ein Griff ins Klo. Vielleicht aber auch nicht ? das Rosetta getaufte Produkt ruft doch Assoziationen an ein neues Back-End wach…


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Eine Antwort zu “Von Äpfeln und Rosetten”

Henny meint:

“Inple” ? besser wär wohl “Mactel” .
Rosetta erinnerte mich zwar eher an die Meerschweinchen und danach noch an den Stein —> http://de.wikipedia.org/wiki/Stein_von_Rosetta
-aber das ist wohl nicht so witzig wie der Verweis aufs BackEnd…

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