Zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus: Aufruf zur Verschlüsselung
24. Juni 2005, 15.05 Uhr von Peter GieseckeTwister hat recht, wenn sie auf Telepolis “Schluss mit den Ausreden gegen Verschlüsselung” fordert: “Wer verschlüsselt kommunizieren will, kennt das Problem: Die Mehrheit der Mailkontakte kann mit dem Begriff Verschlüsselung vielleicht etwas anfangen, nutzt sie jedoch nicht.” Aber anstatt den Leuten mal richtig in den Arsch zu treten, Enigmail als Plugin im Thunderbird zu installieren, dreht der Artikel wie bei TP üblich ins Unsäglich-theoretisierende ab. Leider.
Die Frage wird gar nicht erst gestellt, wie man Kryptomuffel dazu bewegen kann, endlich ihre Mails zu verschlüsseln. Ein guter Anstoß wäre meiner Meinung nach, die eigenen Mails grundsäztlich zu signieren. Dann kann sie immer noch jeder lesen, auch wer keine Verschlüsselungssoftware auf seinem Rechner nutzt. Gleichzeitig wird aber auch in der Signatur mitgeteit: Ich habe Enigmail genutzt, um meine Mail zu signieren; wenn du das gleiche Programm bei dir installierst, können wir unseren Mailverkehr auch verschlüsseln.







25. Juni 2005 um 01.25 Uhr
Giesecke, denkst du denn wirklich, dass jemand deine Mails lesen will? Zwar greifen CIA, das BKA und bestimmt noch andere Stellen Millionen Mails täglich ab. Aber gefiltert wird am Schluss (nach zig Rechnern) immer noch von einem Menschen. Kryptographie schön und gut - aber ob es jeder braucht?