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	<title>Comments on: Viel Lärm um ProSiebenSat.1 und Springer. Viel Lärm um nichts</title>
	<link>http://www.netzausfall.de/2005/08/05/viel-larm-um-prosiebensat1-und-springer-viel-larm-um-nichts/</link>
	<description>auffallend ausfällig</description>
	<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 14:51:24 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: Peter Giesecke</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2005/08/05/viel-larm-um-prosiebensat1-und-springer-viel-larm-um-nichts/#comment-196</link>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2005 06:00:03 +0000</pubDate>
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					<description>Es gibt durchaus viele Gefahren, aber die liegen mehr im Kleinen und weniger im Zusammenschluss von Springer und ProSiebenSat1. Wenn die Bild sich entscheidet, im kommenden Wahlkampf jemanden abzuschießen, dann kann sie dies auch ohne Sat1 oder ohne N24 tun. Jetzt schon. Und zwar sehr effektiv.

Sicherlich besteht auch die Gefahr, dass Geschichten aus der Springerpresse nun verstärkt ins TV kommen. Rein wirtschaftlich betrachtet, machen dies RTL und Sony BMG bereits. Und ob in Bild und Akte05 nun zwei verschiedene oder ein und dieselbe Revolverstory erscheint, macht auch nicht wirklich einen Unterschied.

Wenn du so willst, Michael, dann ist jeder Verlag meinungsmachend. Und nicht etwa mal mehr oder mal weniger. Sondern mal passt es mehr, mal weniger zum eigenen Denken und stört dementsprechend mal mehr oder mal weniger. Altbundeskanzler Kohl konnte sich über den Spiegel genauso aufregen, wie andere Leute sich über den Springer-Verlag.

In der Theorie besteht übrigens auch die Gefahr, dass dir ein Meteorit auf den Kopf fällt, wenn du über die Straße gehst. Bleibst du deshalb zuhause? Es gibt sicherlich genug berechtigte Kritik am Zusammenschluss von Springer und ProSiebenSat.1, ich glaube aber, dass die DJV-Kritik zu einem großen Teil gewerkschaftlicher Natur ist und dass man in Deutschland mit drei, vier großen Medienkonzernen durchaus und gut leben kann. Warum sollte nicht einer davon der CDU nahe stehen dürfen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt durchaus viele Gefahren, aber die liegen mehr im Kleinen und weniger im Zusammenschluss von Springer und ProSiebenSat1. Wenn die Bild sich entscheidet, im kommenden Wahlkampf jemanden abzuschießen, dann kann sie dies auch ohne Sat1 oder ohne N24 tun. Jetzt schon. Und zwar sehr effektiv.</p>
<p>Sicherlich besteht auch die Gefahr, dass Geschichten aus der Springerpresse nun verstärkt ins TV kommen. Rein wirtschaftlich betrachtet, machen dies RTL und Sony BMG bereits. Und ob in Bild und Akte05 nun zwei verschiedene oder ein und dieselbe Revolverstory erscheint, macht auch nicht wirklich einen Unterschied.</p>
<p>Wenn du so willst, Michael, dann ist jeder Verlag meinungsmachend. Und nicht etwa mal mehr oder mal weniger. Sondern mal passt es mehr, mal weniger zum eigenen Denken und stört dementsprechend mal mehr oder mal weniger. Altbundeskanzler Kohl konnte sich über den Spiegel genauso aufregen, wie andere Leute sich über den Springer-Verlag.</p>
<p>In der Theorie besteht übrigens auch die Gefahr, dass dir ein Meteorit auf den Kopf fällt, wenn du über die Straße gehst. Bleibst du deshalb zuhause? Es gibt sicherlich genug berechtigte Kritik am Zusammenschluss von Springer und ProSiebenSat.1, ich glaube aber, dass die DJV-Kritik zu einem großen Teil gewerkschaftlicher Natur ist und dass man in Deutschland mit drei, vier großen Medienkonzernen durchaus und gut leben kann. Warum sollte nicht einer davon der CDU nahe stehen dürfen?
</p>
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	<item>
		<title>by: Michael Müller</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2005/08/05/viel-larm-um-prosiebensat1-und-springer-viel-larm-um-nichts/#comment-194</link>
		<pubDate>Sat, 06 Aug 2005 12:40:29 +0000</pubDate>
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					<description>Die Gefahr liegt meiner Meinung nach nicht in den Sendern ProSieben, Sat1 oder KabelEins. Das Gefährliche an dieser Übernahme ist der Nachrichtensender N24, der durchaus zur populistischen Ausschlachtung freigegeben werden könnte. Auch, wenn nur im kleinen Rahmen. Und dass Springer ein meinungsmachender Verlag ist, kann nicht von der Hand gewiesen werden.

Zur Kritik des DJV:
Allein aus dem Grund, dass die Gefahr in der Theorie besteht, ist der Aufschrei in meinen Augen absolut gerechtfertigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gefahr liegt meiner Meinung nach nicht in den Sendern ProSieben, Sat1 oder KabelEins. Das Gefährliche an dieser Übernahme ist der Nachrichtensender N24, der durchaus zur populistischen Ausschlachtung freigegeben werden könnte. Auch, wenn nur im kleinen Rahmen. Und dass Springer ein meinungsmachender Verlag ist, kann nicht von der Hand gewiesen werden.</p>
<p>Zur Kritik des DJV:<br />
Allein aus dem Grund, dass die Gefahr in der Theorie besteht, ist der Aufschrei in meinen Augen absolut gerechtfertigt.
</p>
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