Netzausfälle

Potters Kohle. Oder: Sommerloch im Business-Land

6. September 2005, 23.00 Uhr von Sven Wagenhöfer

Was macht man, wenn man nichts zu tun hat? Neben dem Befüllen von privaten Blogs oder der allseits beliebten Büro-Runde Solitaire (Minesweeper nur für die Mutigen) gibt es da immer noch die Möglichkeit, irgendeine absurde Untersuchung über ein populäres Thema zu starten. Und was bietet sich besser an, als der bekannte Zauberlehrling Harry Potter?

Werbung in der Bizarren BusinessWelt
Business Bizarr - Werbung bei der Potter-Umrechnung (Quelle: SpOn, Fotomontage: netzausfall)

Bei dem gibt es nämlich ebenso wie in der realen Welt harte Währung. Zwar sind die Galleons, Sickels und Knuts nur der Phantasie von Joanne Rowling entsprungen, aber wieso nicht mal untersuchen, wie sich die Potter-Währung in der realen Welt halten würde? Dafür haben wir ja die Experten von GWK Travelex, wie Spiegel Online berichtet. Normalerweise beschäftigen sich die Jungens aus den Niederlanden zwar mit Wechselkursen realer Währung, aber in Sommerloch-Zeiten kann man ja schon mal eine Ausnahme machen.

Auch für Spiegel ist das natürlich klasse. Denn neben dem alltäglichen Politik-Gebrabbel und den Horror-Szenen aus New Orleans ist es doch mal eine schöne Abwechslung, über den Preis für Potters Besen und Schulzeugs zu schreiben. Brauchen tut das zwar niemand, und auch das Sommerloch ist dank der oben genannten Themen gut gefüllt, aber so kann man im Wirtschaftsressort zumindest Werbung verkaufen. Für Privat-Anleger nämlich. Obwohl die vielleicht doch lieber in Harry-Potter-Währung investieren würden. Denn sicher ist das Geld bei Gringotts allemal.

4 Antworten zu “Potters Kohle. Oder: Sommerloch im Business-Land”

Avatar huscholz meint:

Nicht zum Thema, aber wg. Minesweeper nur für Mutige.
Minesweeper macht es auch Beckenrandschwimmern einfach: Ist nach dem Markieren einer ‘Zelle’ die verdeckte Nachbarzelle logischerweise ohne Mine, dann deckt Minesweeper diese auf, wenn der ‘Spieler’ die mit beiden Maustasten gleichzeitig anklickt. Das beschleunigt das Spiel auch für Mutige.
Anwendung: Die linke Maustaste wird nur ausnahmsweise benutzt. Wenn durch die Zahlenangabe, z.B. die blaue Eins, eine ‘Zelle’ eindeutig eine Mine enthält, wird sie mit der rechten Maustaste per Häkchen markiert. Nun mit beiden Maustasten gleichzeitig die blaue Eins anklicken und Minesweeper deckt alle minenfreie Zellen auf. Meistens muss dann doch irgendwann geraten werden. Rechte Maustaste, dann Doppelklick auf die offene Nachbarzahl und je nachdem. Minesweeperfreaks sind schneller, aber auch Warmduscher schaffen mit Obigem 99 Minen in 180 Sekunden.

Avatar Sven Wagenhöfer meint:

Witzig - diese Kombination kannte ich noch nicht. Vielleicht sollte man ab und an doch die Anleitungen der simplen Minispielchen lesen?

Avatar Peter Giesecke meint:

Jawoll, so geht das! Und jeder, der zu Zeiten gelebt hat, als es zwar schon Computer, aber noch keinen heimischen Internetanschluss gab, weiß das auch. Aber dafür bist du wohl zu jung, Wagenhöfer.

Avatar Sven Wagenhöfer meint:

Nicht wirklich, Giesecke. Aber ich war schon immer eher der Solitair-Spieler. Minesweeper hat mich immer angeödet. Oder richtige Spiele eben.

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