Warum ist der Nerd eigentlich so dürr?
14. September 2005, 15.14 Uhr von Peter GieseckeKinder, die zuviel vor der Glotze hängen, werden dick. Haben wir schon immer gewusst. Eine neue Studie gibt es trotzdem (via newsroom.de). Demnach ist der Fernsehkonsum für Kinder und Jugendliche schlimmer, als eine gute Ernährung und Sport guttun. Haben wir für diese Erkenntnis eine neue Studie gebraucht? Immerhin sitzen die meisten Kids heute nicht mehr vor der Glotze, sondern vor dem Rechner. Aber das kann ja dann die nächste Studie untersuchen.

Nicht vor der Glotze, nicht vor dem Rechner, sondern bei McDonald’s
Wenn ich mir nun allerdings den typischen Nerd vorstelle, sehe ich ihn mit Pizza und Cola vor dem Rechner sitzen. Und zwar spindeldürr. Obwohl, wenn ich mir die beiden Moppels anschaue, die dieses Weblog hier betreiben, mit Kausalität kann man das Verhältnis von Gewicht und Nerd-sein dann wohl nicht beschreiben. Das beansprucht die zitierte Studie zwischen Fernsehkonsum und dem Gewicht von Kindern übrigens auch nicht. Aber nett, dass mal darüber geschrieben wurde.







14. September 2005 um 15.26 Uhr
Mensch, dass sich diese Frage noch niemand gestellt hat
Doch nicht nur das äußere Erscheinungsbild der Nerds polarisiert - auch deren Innenleben weiß, Außenstehende zum Denken anzuregen. Mich zum Beispiel, vor gar nicht langer Zeit.
Ich erinnere mich da an lustige Abende auf dem Hannoveraner Messegelände, Parties bei fernöstlichen EC-Bankautomatenmachern, und, und, und… in Begleitung von fremden Nerds, die in ihrem Wesen von Grundauf verschieden waren. Dünne, metallische, fleischige, weibliche - ruhige, laute, betrunkene, weniger betrunkene. Alles dabei. Ich war überrascht. Denn auch ich dachte, es gebe nur “die eine Sorte”.
Fazit: Wieder was gelernt!