Wenn der Klingelton bei eBay versteigert wird
29. September 2005, 23.45 Uhr von Sven WagenhöferWunderbare PC-Welt. Da kann man den Desktop visuell skinnen wie man will, als Startton das wilde Gestöhne aus dem letzten Porno nehmen und natürlich auch Bildschirmschoner und Hintergründe anpassen. Und das alles kostenlos. Tja, aber die Anwendungen bleiben so langweilig wie immer. Naja, manche haben eben Skins. Oder lassen auch den Anwender Hinweistöne konfigurieren, wie er will. Skype macht daraus jetzt ein Geschäftsmodell. Also bald Jamba! für’s VoIP-Telefon?

Versteigert eBay bald Skype-Klingeltöne? (Bild: Skype)
Nein, wohl eher nicht. Denn Jamba! hat mehr als genug mit TV-Spots und dem Erfinden neuer, skuriller und nerviger Hintergrundfüller zu tun, als auch noch mit Skype gemeinsame Sache machen zu können. Viel wahrscheinlicher ist, dass die neue Skype-Mutter eBay das Prozedere um den Kingelton übernehmen wird.
Wieso auch nicht, die ganze Geschäftslogik ist sowieso schon da. Und mit PayPal auch ein Micropayment-System vorhanden, das von genug Internet-Freaks genutzt wird. Lustig wird es allerdings, wenn die Klingeltöne dann bei eBay versteigert werden würden. Ich denke da zum Beispiel an Charitiy-Auktionen. Robbie Williams verkauft einen eigens eingespielten Song als einzigartigen Skype-Klingelton. Wer sich’s leisten kann, ist auf der nächsten LAN-Party der King! Oder man versteigert eben alternativ das Geschnattere der eigenen Oma an Skype-Nutzer. Wer braucht da dann noch Jamba!?






30. September 2005 um 09.26 Uhr
Ist das nun der Anfang von Ende? Macht eBay Skype tot? Werden die Nutzer bleiben, wenn Skype derart kommerzialisiert wird? Fragen über Fragen. Und Wagenhöfer gibt mal wieder keine Antworten.