Playboy-Server im Logfile? Mozilla war’s
19. Oktober 2005, 12.27 Uhr von Peter GieseckeAls ich mir heute den Thunderbird 1.5 Beta 2 herunterladen wollte (ein bisschen spät, ich weiß), staunte ich nicht schlecht, der wollte doch glatt auf mirrors.playboy.com zugreifen. Dort hatte ich eher kostenpflichtiges Zeug erwartet. Aber Playboy fungiert tatsächlich als Mirrorserver für diverse Open-Source-Software. Neben Mozillaprodukten lässt sich dort auch Apache, FreeBSD, Fedora und noch einiges mehr finden.

Wer hier etwas haben will, muss schon den Geldbeutel zücken (Bild: Playboy.com)
Die kurze Recherche ergab, dass Playboy dies nicht erst seit gestern anbietet. Pro-linux schrieb schon im Juni darüber: “Wer schon immer eine Ausrede für die Log-Einträge von Playboy.com gesucht hat, kann sich ab sofort auf Open-Source berufen.” Aber welche Freundin guckt schon in die Logfiles?

Hoppla. Was schickt Playboy.com denn da? (Screenshot vom Thunderbird-Download)






19. Oktober 2005 um 23.09 Uhr
Der gute Hugh Hefner ist halt ein Menschenfreund, Giesecke. Neben schönen Möpsen gibt’s eben auch freie Software. Alles, was das Nerd-Herz begehrt. Fehlt nur noch der Hefner-Pizzaversand, dann wäre es perfekt. Auf die Playboy-Partys kommen wir trotzdem nicht. Schade.