Google überall
20. November 2005, 13.47 Uhr von Peter GieseckeDem Deutschen ist der Edeka an der Ecke immer noch näher als der Wal-Mart den US-Amerikanern. Robert X. Cringely ist die Supermarktkette aber ein gutes Beispiel dafür, wie ein Unternehmen bzw. eine Idee ein ganzes Land überzogen hat. Und Google gelingt dies seiner Meinung nach gerade weltweit. Nicht wirklich als Monopol, aber irgendwie doch ohne Konkurrenz. Cringely spricht deshalb auch vom Google-Mart (Link bei Wolfgang Sommergut gefunden). Da wächst etwas Neues heran.

Bei “Google Bilder” nach “Google” und “Weltherrschaft” gesucht: Bild auf MarcTV gefunden.
Für den gemeinen User ergibt sich oft ein anderes Bild. Dort sieht man meist nur die fast schon täglich neuen Google-Dienste. Darunter sind allerdings immer mehr, die nicht die vermeintlich notwendige Reife haben. Die Netzöffentlichkeit ist da sehr kritisch, entsprechend fallen auch die Kritiken in diversen Blogs aus. Cringely wirft jedoch einen Blick auf das, was dahinter liegt, und entdeckt die eigentlichen Stärken von Google. Faszinierend und unheimlich zugleich. Und ich weiß nicht, ob ich das gut finden soll. Sehr lesenswert.





20. November 2005 um 16.30 Uhr
Google scheitert im Moment meiner Meinung nach an einer Verknüpfung der einzelnen Betas. So bietet mir Google Sitemaps Statistiken über Nichterreichbarkeit einzelner Webseiten. Das würde auch gut zu Google Analytics (die im Moment hoffnungslos überlastet sind) passen. In beide Dienste kann ich mich aber nur auf zwei verschiedenen Seiten einloggen - die wiederum von Google Mail und der Personalized Search abgeschottet sind. Statt im Monatstakt neue Betas auf den Markt zu werfen sollte sich Google lieber Gedanken machen, wie die vorhandenen Services besser interagieren können.