Netzeinfälle
30. Dezember 2005, 17.42 Uhr von Sven Wagenhöfer
Aus und vorbei. Wieder ist für ein Jahr die WintersonnwendeWeihnachten gefeiert und verschwindet für 340 weitere Tage (oder so ungefähr) in den Schubladen der Hintergrundartikel-Redakteure. Auch die Kommerzschiene flacht jetzt wieder ab – lediglich die Infoschalter in den großen Elektronikmärkten müssen sich mit den Umtauschwilligen abplagen. Oder eben die Post die Rücksendepakete der Internetbesteller befördern. Zum Beispiel die vom Sol Invictum.

Sinnvolle Weihnachtsgeschenke! … ?
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PRopaganda | Netzausfälle
29. Dezember 2005, 20.47 Uhr von Peter Giesecke
Don Quichote hat es bekanntlich mit den Augen gehabt. Ich übrigens auch. Wenn es im Artikel hinter dem ersten Absatz wild rumflackert, da, wo wir zur Delektion des Lesers unser Bild eingebaut haben, dann schaue ich da meist nicht so genau hin. Schließlich möchte ich weiterlesen und nicht abgelenkt werden. Und so flüsterte auch heute auf Golem mir mein Unterbewusstsein zu: Nicht beachten, kennst du schon. Ein geschwungener Bogen in Orange, das kann doch nur Amazon sein. Weiterlesen.

Welches der vier Werbebanner gehört nicht zu den anderen? A, B, C oder D?
(Collage: netzausfall)
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Mattscheibe
27. Dezember 2005, 11.35 Uhr von Peter Giesecke
Das Runde muss bekanntlich in das Eckige. Dummerweise nur hat Premiere keine Bundesligarechte ergattert und T-Online keine Runfunklizenz. In einer der ersten newshaltigen News nach den Feiertagen berichtet nun die FTD, dass es Premiere für denkbar hält, sich mit T-Online zusammenzutun. Irgendwie. Und wie könnte das konkret aussehen? Ich setze einfach mal da an, wo die Newsmeldung aufhört.

Premiere muss aufpassen, dass das Spiel nicht ins Wasser fällt
(Foto: Photocase.com)
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PRopaganda | Journaille
23. Dezember 2005, 13.36 Uhr von Peter Giesecke
Eben erst beim Werbeblogger gefunden: Thomas Knüwer, der für das Handelsblatt das Blog Indiskretion Ehrensache schreibt, hat Bloogle ein Interview zum Thema bloggende Unternehmen gegeben und ganz nebenbei das Verhältnis von PR-Agenturen und Journalisten auf den Punkt gebracht.

Dicke Freundschaft unmöglich? Der Journalist und die Pressesprecherin
(Bild: stock.xchng)
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Netzeinfälle
22. Dezember 2005, 18.57 Uhr von Peter Giesecke
Als ich noch Chefredakteur von onlinekosten.de war, gab es für die Redaktion zwei Bezugspunkte: das unerreichbare heise online und den ewigen Widerpart teltarif (warum eigentlich die?). Golem hatte allerdings niemand auf seiner (Abpinn-)Liste. Das war vor einigen Jahren, als man Golem noch nicht so richtig einschätzen konnte. Bei IVW war das Magazin nicht gelistet, also wusste man auch nicht so recht, wie groß es war. Und dann dieser seltsame Mix aus Meldungen für IT-Abteilungen (Oracle!) und Spieletests. Als ob ein paar Nerds für eine Schar befreundeter Netzwerk-Administratoren schreiben würde. Gut zu lesen war es dennoch, keine Frage.

Ein Strauß Rosen für Golem: Aber zu welchem Anlass? Zum (Wieder-)Geburtstag oder zum Abschied? (Bild: stock.xchng)
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Mattscheibe
22. Dezember 2005, 11.36 Uhr von Peter Giesecke
Das Ressort Leben der ZEIT - quasi die Tochter der guten, alten Tante - hat einen Jahrerückblick gehalten. In einem Reigen aus Kurzinterviews. Darunter auch Bettina Rust, deren Talk der Woche von Sat.1 erst an-, dann aber wieder abgesetzt wurde. Ich habe mehrmals über diese Sendung geschrieben: hier und hier und hier. Dementsprechend ist auch dieser Blogeintrag ein Schlusspunkt unter dieser Reihe.

Quelle: Sat1
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Journaille
20. Dezember 2005, 14.44 Uhr von Peter Giesecke
“Du Sau!” - das hört man schon mal, wenn man als Journalist nicht nur Pressemitteilungen abtippt, sondern auch die dunklen Seiten der Mitmenschen aufdeckt. Gerade, wenn diese über keine eigene PR-Abteilung verfügen. Von hilflos (”Was wollen Sie eigentlich von mir?”) bis aggressiv (”Ich weiß, wo sie wohnen!”) ist alles dabei. Mal ehrlich, in jedem von uns steckt doch ein kleiner investigativer Journalist. Du bist Bob Woodward. Oder zumindest Günter Wallraff. Das allein ist journalistische Qualität, oder? - Oops. Falscher Film. Hier lesen ja nicht die beschlipsten Chefredakteure diverser Lokalredaktionen, sondern die technische Elite. Also, nochmal von vorne.

Dies ist keine eierlegende Wollmilchsau. Aber sehen so die Redaktionen der Zukunft aus? (Bild: stock.xchng)
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PRopaganda
19. Dezember 2005, 15.37 Uhr von Sven Wagenhöfer
Werbung ist ja eigentlich etwas ziemlich nützliches. Abgesehen von Online-Flash-Filmchen, die nur noch nerven, informiert mich Werbung über neue Produkte. Klar, die meisten davon kenne ich schon und zappe beim Fernsehen einfach weg. Aber gut gemachte Werbefilmchen schaue ich mir auch gerne zwei- oder dreimal an. Allerdings: Wenn ich für ein Produkt Geld ausgebe, will ich keine Werbung sehen. Schon gar nicht in Computerspielen. Denn das ist dann nur noch ärgerlich.

THQ: Werbung soll Spiele bereichern (Quelle: THQ)
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Netzausfälle
19. Dezember 2005, 10.05 Uhr von Peter Giesecke
Da wurde ja auch Zeit. Nachdem viel Blogs immer wieder über hypergeile Plugins berichten, die ihren Blogsystemen ein noch besseres Taggen beibringen, hat Don Alphonso mal so in den Raum gestellt, dass zumindest er den Tagging-Quatsch gar nicht braucht. Mit einigen schönen Seitenhieben, warum Tagging auch nur Mittelmaß an die Oberfläche befördert. Hier lesen: Taggen als asoziale Software für Webdepp 2.0

Stochern in der Tagcloud? Oder etwa doch die Stricknadel im Heuhaufen gefunden?
(Screenshot von Technorati)
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Mattscheibe
16. Dezember 2005, 13.49 Uhr von Peter Giesecke
Aus Fehlern sollte man lernen. Und der European Songcontest war - aus deutscher Sicht zumindest - in den letzten Jahren eine Katastrophe. In einer Welt Jahrzehnte nach Abba hat weder das Schlagerzeug eine Chance (und ich rechne mal Gracia dazu) noch die ganzen Guildo-Horn-und-Stefan-Raab-Nachäffer. Denen fehlt es nämlich an Originalität. Bei Waterloo denke ich jetzt jedenfalls wieder an ein Feld voller Leichen. Die Strategie von Stefan Raab, in Istanbul mit Max Mutzke anzutreten, war dagegen der wahrscheinlich beste Versuch, den European Songcontest auf ernsthaftem Weg zu gewinnen.

Der Saure-Gurken-Sender lässt nur drei Kandidaten für den European Songcontest zu (Bild: stock.xchng)
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