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Instant Messaging oder SMS?

14. Februar 2006, 21.51 Uhr von

Eine dpa-Meldung machte heute die Runde: „Die Sofortnachrichten könnten mit der Zeit die SMS verdrängen.“ heißt es darin. Gemeint sind Instant Messages. Und die Redaktionen übernehmen das einfach so. Ein willfähriges Volk. 15 Mobilfunk-Anbieter wollen „Skype, Yahoo! und MSN“ Konkurrenz machen. Und was ist mit ICQ und Googles Talk?

Agile Messenger
Agile Messenger: Der Miranda fürs Smartphone
(Bild: Agile Mobile)

Die Mobilfunker wollen die SMS ersetzen oder ergänzen, das liest sich von Meldung zu Meldung unterschiedlich. Das Konzept ist jedoch das gleiche. Wer eine IM verschickt, zahlt. Wer sie empfängt, zahlt nichts. Berichtet zumindest heise online. Die Mobilfunk-IM soll es zum Festpreis geben. Skype, Yahoo!, MSN, ICQ und Google Talk bleiben dennoch günstiger. Vermutlich. Denn dort zahlt man nur den reinen Traffic. Eine Nachricht kostet in der Regel ein, zwei Cent. Und so wird wohl auch der Techie sein Handy oder besser noch: sein Smartphone nutzen. Was die 15 Mobilfunk-Anbieter heute verkündet und noch mehr Redaktionen gemeldet haben, wird meiner Meinung nach nur eine Luftnummer bleiben. Wie es im Mobilfunk in den letzten Jahren viele gab.

Nachtrag vom 15. Februar

Mit einem Tag Verspätung hat auch Golem darüber berichtet. Anders als die ganzen Agenturmeldung-Onlinesteller hat es Golem auf den Punkt gebracht, dass Instant Messages „nicht mehr kostenlos wie via Web“ sind, „sondern abgerechnet wie SMS“ werden sollen.



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2 Antworten zu “Instant Messaging oder SMS?”


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