Journaille

Mentoren für den Schreiber-Nachwuchs

17. Februar 2006, 14.57 Uhr von Peter Giesecke

Ich traue mich gar nicht daran zu denken, was ich mir früher für zwei Schülerzeitungen so zusammengeschmiert habe. Ich weiß nur, ich hätte jemanden gebraucht, der mit mir die Texte durchgeht, mich motiviert und mir die Sterne am Himmel zeigt. Und damit ist kein Deutsch-LK-Lehrer gemeint. Einen Chefredakteur, der redigiert, gab es in den basisdemokratischen 80/90ern nicht. Und wenn, wäre er auch nur aus der selben Jahrgangsstufe gekommen. Das Netzwerk JungeJournalisten.de stellt nun für solche hoffnungsvollen Fälle Mentoren bereit. (via newsroom.de)

Bewerben können sich Jugendliche im Alter von 16 bis 21 Jahren. Die Mentorenschaft dauert drei Jahre. Die Mentoren sind zwischen 25 und 35 Jahre alt und arbeiten u.a. für den “Spiegel”, die “Welt am Sonntag” und die
“Deutsche Presse-Agentur”. Ich muss wohl zugeben, bei der zu erwartenden hohen Bewerberzahl und den entsprechend knappen Plätzen hätte ich wohl kaum eine Chance gehabt. Es sei denn, jemand vom Westfälischen Volksblatt hätte sich meiner erbarmt. Aber das war ja Feindpresse.

3 Antworten zu “Mentoren für den Schreiber-Nachwuchs”

Avatar Sven Wagenhöfer meint:

Tja, Giesecke, an dieser Stelle nochmal herzlich Danke für dein Mentorendasein in meinen ersten Schreibgehtagen - jetzt weisst du ja auch, wer mich verbockt hat, wenn ich mal Müll zusammentippsle ;-)

Avatar Peter Giesecke meint:

*auf die Finger klopf*

Das heißt “weißt” und nicht “weisst”. Aber ist ja nur ein Blog hier. Es soll sogar Leute geben, die ohne Punkt und Komma schreiben.

Avatar Sven Wagenhöfer meint:

Vielen Dank, Giesecke. Und wer hat’s verbockt? Na?

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