Archiv für März 2006

Mattscheibe

Maischberger, Schmidt und die ARD

31. März 2006, 20.37 Uhr von Peter Giesecke

Einige Jahre lang besaß ich kein Fernsehgerät. Das war auch gut so, denn irgendwie hatte ich immer das Problem, die Kisten abzuschalten. Stattdessen hatte ich sehr früh einen DSL-Anschluss. Der einzige Sender, der dort sein Programm brauchbar übertrug, war n-tv. So wurde ich ein Fan von “Maischberger”. Heute lief die letzte Sendung. Sie war ja vorher schon in Teilzeit zur ARD abgewandert. In den Altersruhestand bei den Öffentlich-Rechtlichen. Wie seinerzeit die Rückkehr des verlorenen Sohnes Harald Schmidt. Der war nun auch ihr letzter Gast heute. Eigentlich hätte man diesen Abschied auch gleich in der ARD zeigen können. Eine kleine Promo für den neuen alten Sender.

Sandra Maischberger bei n-tv
Bild: n-tv

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Netzausfälle | Netzeinfälle

Was nach dem Web 2.0 kommt

29. März 2006, 15.44 Uhr von Peter Giesecke

Manche können es ja nicht erwarten, dass endlich das gesamte Internet fluffig, social und beta wird. Sie glauben fest daran, dass sich das Web 2.0 durchsetzen wird. Aber was kommt danach? Etwa das Web 3.0? Aber was soll das sein? Besonders beta ist zum Beispiel Google. Einer der führenden Web-2.0-Produzenten. Oder Aufkäufer. Das Web 3.0 wird also auch ein Google 3.0 sein. Und das sieht so aus:

Google 3.0
Wo liegen meine Schlüssel? Ask Google!

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Netzausfälle | Unplugged

Wenn man die Drogen mit der Post bestellt

27. März 2006, 20.03 Uhr von Peter Giesecke

Ich weiß, wo ich es kriegen kann. Wenn ich es brauche. Weil meine Vorräte sich mal wieder dem Ende zuneigen und ich bald auf dem Trocknen sitzen werde. Weil ich viel zu viel davon konsumiere. Gar nicht gesund. Aber was soll’s? Ich brauche das Zeug einfach. Aber hier im Veedel ist das völlig überteuert. Deshalb bringt ein Freund mir immer etwas mit. Aus Köln. Oder Königswinter. Aber wenn das mal nicht geht, muss ich es mir selbst besorgen. In der Stadt. Oder wie jetzt … im Internet. Lieferung per Post.

Das Teepaket
Das Warten hat ein Ende: Der neue Tee ist da

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Journaille

Mal wieder eine Umfrage

17. März 2006, 15.20 Uhr von Peter Giesecke

Das fehlt den meisten Texten: eine Bewertungsfunktion. Welcher Autor will das auch schon so genau wissen? Dennoch möchte Andreas Eickelkamp wissen, wie Texte aus der Kategorie Verbraucher-/Ratgeberjournalismus beim Leser ankommen. Schließlich schreibt er eine Doktorarbeit zu diesem Thema. Die Umfrage richtet sich an jeden Mediennutzer und dauert 15-20 Minuten. Man darf Texte bewerten! Also: Mitmachen!

Gefunden beim Netzjournalisten Thomas Mrazek.

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Infojunkie

Eine Fritz!Box für Skype

17. März 2006, 10.32 Uhr von Peter Giesecke

Nein, AVM hat keine Fritz!Box für Skype-Telefonate herausgebracht. Aber es heißt ja auch Golfklasse. Ich wüsste nicht, dass sich Volkswagen da jemals beschwert hat. Aber das, was die Fritz!Box kann (VoIP bei ausgeschaltetem Rechner und Gespräche zwischen Festnetz und Internet makeln), kann jetzt auch eine Box für Skype-Telefonate. Nur eben, dass diese nicht von AVM, sondern von USRobotics kommt.

Eine Box für Skype-Telefonate
Die Skype!Box: Noch nicht so gut wie Fritz oder Horst, aber auf dem bestem Weg

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Netzausfälle

Der Postkarte ihr Trackback und ein Schwanzvergleich

15. März 2006, 16.45 Uhr von Peter Giesecke

Was denn nun? Vor einer Woche haben wir bereits die Frage aufgeworfen: Wie trackbackt man eine Postkarte? Wie das geht, weiß aber immer noch keiner. Die Postkarte, die marketing-blog.biz verschickt hat, war Marketing. Schon klar. Oder etwas böser formuliert: Offline-Spam. Der eine fand es gut, der andere weniger. In Grabenkämpfe ist dabei niemand verfallen. Im besten Fall hat man einfach nicht darüber berichtet. Ich fand die Idee gut, weil sie ein Überraschungsmoment ausnutzt: Das einzige Internetartige, das ich sonst im Briefkasten finde, ist nur die AOL-CD. Und auch die Typographie fand ich irgendwie bloggish - auch wenn Michael das anders sieht.

Schere, Kleber, Postkarte und Backlink-Postkarte
Offline-Blogging: Schnipsellayout läuft nur mit der Hardware Schereundkleber

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Netzausfälle | ZEITzeuge

Die Zeit und das Internet

13. März 2006, 14.53 Uhr von Peter Giesecke

Ich habe Gero von Randow mal gemocht. Also das, was ich von ihm zu lesen bekam. Er war so eine Art menschlicher RSS-Reader. Viele, viele Linkquellen auf einen Blick, da musste ich Ende der 90er nur in den Newsletter der Zukunftswerkstatt schauen. Eine frühe Internet-Spielwiese der alterwürdigen Zeit. Selbstverständlich war das nicht. Aber die beiden von der Zeit (Uwe Jean Heuser nicht zu vergessen) hatten das Internet verstanden. Damals.

Das Zeit-Logo
Zwei Paar Schuhe: Die Zeit und ihr Onlineableger

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In eigener Sache | Unplugged

Wie trackbackt man eine Postkarte?

8. März 2006, 15.01 Uhr von Peter Giesecke

Beim Storyblogger scheint der Postmann früher zu klingeln als bei uns. Immerhin hat Björn schon am Vormittag seine Postkarte online gesetzt. Denn auch netzausfall hat Post bekommen. Offline. Vom marketing-blog.biz. Witzig. Ich frage mich nur, wie jetzt der Trackback aussieht? Postkarte zurückschicken? Werden die dann auch online gesetzt? Ich bin gespannt.

Postkarte vom marketing-blog.biz
Wie trackbackt man eine Postkarte?

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Mattscheibe

Fußball auf dem Handy: Wie sieht das denn aus?

7. März 2006, 18.32 Uhr von Peter Giesecke

Jaja, das CeBIT-Orakel weissagt mal wieder technische Wunder. Eines davon: “Fußball-WM am UMTS-Handy” - so um- bzw. überschreibt es Golem. T-Mobile beabsichtigt tatsächlich 20 WM-Spiele komplett auf dem Handy zu zeigen. Dass die das senden, glaube ich gerne. Aber was kommt davon wirklich bei mir an?

Fußballspiel
Ronaldo spielt zu … war das überhaupt Ronaldo?
(Bild: stock.xchng)

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Journaille

Wolf Schneider sucht anderes Wort für “Blackout”

7. März 2006, 11.45 Uhr von Peter Giesecke

Anderes Wort. Sagt man doch so, oder? Zumindest wenn man als kleines Kind nach der richtigen Vokabel sucht. Oder Gast in einer Quizshow ist. “Sag mal ein anderes Wort dafür.” - Apropos Quizshow. Warum muss man eigentlich immer diese Anglizismen verwenden? Das kann man doch auch auf Deutsch ausdrücken. Und nicht wie Herr Klinsmann letztens “auf Deutsch, in Englisch und auch in Italienisch“. Wobei diese Worte nicht vom Bundestrainer, sondern von einem Spiegel-Online-Redakteur stammen. Der sollte mal bei seinem Kollegen Zwiebelfisch Nachhilfestunden nehmen.

Screenshot von Spiegel Online
Auf Deutsch, in Englisch oder in Italienisch?
(Screenshot von Spiegel Online)

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