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Ein Bild - mehr als tausend Worte

20. April 2006, 13.28 Uhr von Peter Giesecke

Nein, es geht nicht um die Bild, dafür sind andere zuständig. Es geht um das andere Ende der Skala, um Die Zeit. Wurde in den “Worten der Woche” Kurt Beck noch mit einem konkreten Zukunftsszenario für die SPD zitiert: “Für die Zukunft schließe ich eine Renaissance des einst ja sehr erfolgreichen sozilliberalen Modells im Bund ausdrücklich nicht aus”, verweigert sich der Artikel über den designierten Parteichef jeder farbigen Antwort. “Vorwärts, wohin?” ist er überschrieben. Kein Wort über zukünftige Koalitionen. Kein roter Schal, keine rote Fahne, kein rotes SPD-Emblem im Bild. Nur ein Kleckser Rot in der Anzeige des Senders n-tv. So schön kann Bildsprache sein.

Artikel über Kurt Beck in der Zeit
Neue Farbenlehre? Designierter SPD-Chef ganz in schwarz

2 Antworten zu “Ein Bild - mehr als tausend Worte”

Claudia meint:

Vielleicht sind da ja schon die neuen, wiederentdeckten Werte am wirken. Ehrlichkeit in der Bildsprache?

Avatar Peter Giesecke meint:

Vielleicht nicht auf so direktem Wege, aber seitdem Giovanni di Lorenzo Chefredakteur ist, wandelt sich die Zeit merklich. In der Wertedabatte ist seine Stimme ja auch nicht die leiseste. Ich weiß nicht, ob sich das auch auf die Bildsprache der Zeitung aufwirkt, auf jeden Fall wird wieder mehr Position bezogen. So empfinde ich es jedenfalls.

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