Kleines Kommunikationsparadox
2. Mai 2006, 14.08 Uhr von Peter GieseckePatrick Breitenbach hat in seiner Blogdiplomatie ein sehr schönes Stück geschrieben: “Wer braucht eigentlich schon Corporate Blogs?” Oder: Wann können Blogs in der Firmenkommunikation funktionieren? Seine Antwort: Als Transparenz-Blog oder als Atmosphären-Blog. Um es auf den Punkt zu bringen: “Blogs sind Dialoginstrumente.” Damit singt Patrick das alte Lied vom Wesen der Kommunikation, bloß der Link auf das Grundgesetz aller Kommunikatoren, das cluetrain manifest, fehlt. Nur wie bringt man konkret jemandem bei, der meint, er würde zuhören, dass er eben nicht richtig zuhört? Da beißt sich die Katze doch in den Schwanz. Schlägt hier die Stunde der Watchblogs? Oder winkt der Beratervertrag für Deutschlands A-Blogger? Oder sollte man nicht schlecht gemachte Firmenblogs einfach links liegen lassen?






2. Mai 2006 um 21.52 Uhr
Hmmm. Verstehe ich nicht ganz. Wer nicht richtig zuhört, wird’s schon merken. Entweder, weil man ihn links lässt oder weil ihm die Meute auf den Fersen ist.
Na und? Im Wirtschaftsleben muss es auch Verlierer geben. Und diejenenigen, die es rechtzeitig merken, könnten ja noch jemanden Fragen, der sich damit auskennt.