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10. September 2006, 13.26 Uhr von Peter Giesecke
Was man sich nicht alles einfallen lässt, um die Überschrift noch in die Zeile zu quetschen und ein wenig Aufmerksamkeit zu erhaschen. Über die Sponschen Ü-Eier habe ich ich mich schon des öfteren ausgelassen. Nach dem Redesign von Spiegel Online habe ich mich heute mal auf anderen Nachrichtenportalen umgeschaut und auf welt.de folgende Headline entdeckt: “Natascha gelang schon früher die Flucht“.

Auch der leicht verdrehte Sachverhalt erzeugt Aufmerksamkeit. Auch? Gerade!
(Screenshot von welt.de)
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7. September 2006, 18.32 Uhr von Sven Wagenhöfer
Always change a running system. Oder zumindest: always optimize a running system. Das müssen sich jetzt wohl die SpOn-Webentwickler anhören, wenn ich mir als eben solcher die neue Spiegel-Online-Seite nach dem Relaunch anschaue. Über die inhaltlichen Veränderungen und Verbesserungen hat sich Kollege Giesecke ja schon ausgiebigst ausgelassen. Und in vielen Punkten muss ich ihm auch zustimmen – die Seite ist klarer, einfacher zu navigieren und wirkt frischer. Aber technisch hat SpOn noch einiges aufzuholen – weiter als Web 2.0 ist man gewiss noch nicht, vielleicht gerade mal bei Web 0.9 angelangt.

Spiegel Online nach dem Redesign: Probleme beim Abstand
(Screenshot von Spiegel Online, links IE, rechts Firefox)
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6. September 2006, 22.45 Uhr von Peter Giesecke
Never change a running system. Wer in komplexen Systemen auch nur am kleinen Rädchen dreht, läuft Gefahr, diese lahm zu legen. Nicht ohne Grund hat Spiegel Online lange Zeit keine wesentlichen Designänderungen vorgenommen. Nicht ohne Grund gilt Spiegel Online als das beste Nachrichtenportal in Deutschland. Never change a running system – es sei denn, man kann es noch besser. Spiegel Online hat genau das bewiesen.

Spiegel Online nach dem Redesign: Ein aufgeräumter Eindruck
(Screenshot von Spiegel Online)
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4. September 2006, 15.44 Uhr von Peter Giesecke
Der Bahnhofskiosk hat einen Vorteil: Da gehe ich hin und kaufe eine Zeitschrift, beim nächsten Mal kann es dann schon eine andere Zeitschrift sein oder ein anderer Kiosk. Ich bin so frei. Die erste Ausgabe des Typo3-Heftes “T3N Magazin” gab es umsonst, nicht am Bahnhofskiosk (glaube ich zumindest), sondern nach Hinterlegung der persönlichen Daten beim Verlag. Seitdem bekomme ich diese Newsletter, von denen man sich bestimmt irgendwo auf der Website abmelden kann, aber eben nicht über einen Link im Newsletter. Also fragte ich nach.
Das von Ihnen zurecht bemängelte Fehlen des Abmeldelinks wird im Rahmen einiger zukünftiger Umstrukturierungsmaßnahmen mit Sicherheit nachgeholt. Vielen Dank für die Anregung.
Kann man sich als Verlag Beamte ausleihen? Ich hätte auch gerne einen. Am liebsten von der Bundesbahn. Bundespost geht aber auch.
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1. September 2006, 18.05 Uhr von Peter Giesecke
Was musste ich da gestern sehen? Die Kuttner ist beim Schmidt! Eine Ankündigung, zufällig beim Surfen entdeckt. Und mein Computer wird diese Tage ganz fickrig, wenn er Bilder oder Ton wiedergeben soll. Manifestierte Absturzsucht. Also ließ ich ihm ein paar Minuten Zeit, sich aufzuwärmen, und platzte mitten in die Tagesthemen hinein. Ach, letzter Tag im Monat, dem Wickert Uli seine letzte Show, hatte ich von gelesen.

Den Prompter im Blick, auch beim Abschied
(Bild: tagesthemen.de)
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