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29. November 2006, 17.04 Uhr von Peter Giesecke
“Schöne Schande” – treffender lässt sich wohl nicht beschreiben, welche Richtung Spiegel Online eingeschlagen hat. Schöne Schande, geil und verwerflich, damit befinden wir uns mitten auf dem Boulevard, pardon, Panorama heißt es doch bei Spon. Klingt auch viel besser.

Auf dem Boulevard bedarf es keiner Worte: Werbung und Titten reichen
(Screenshot von Spiegel Online)
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28. November 2006, 18.33 Uhr von Peter Giesecke
Den La Fonera zu installieren erinnerte mich ein wenig an die Rückkehr nach einem IKEA-Einkauf. Paket aufreißen, alle Teile darin erklären sich eigentlich schon von selbst (viel zu stöpseln gibt es am La Fonera auch gar nicht), und die Aufbauanleitung kann von Menschen mit Kindergartenniveau verstanden werden. Nun gut, IKEA kommt tatsächlich ohne Text aus, das ist beim La Fonera nicht ganz so. Dennoch fällt positiv auf, dass die Kurzanleitung in einem viel besseren Deutsch formuliert ist als die Website oder das Blog. Hier wurde versucht, etwas idiotensicher zu machen, anders hat Fon.com auch keine Chance, seine Router-Neubesitzer dazu zu bewegen, die Teile ans Netz zu bekommen.

Beide WLAN-Netze auf dem Schirm: Gleiche Antenne, unterschiedliche Signalstärke
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27. November 2006, 15.12 Uhr von Peter Giesecke
Schon klar, die c’t ist teurer geworden, die kostet jetzt 3,30 statt 3,- Euro. Aber was ist das daneben? “Freigegeben ab zwölf Jahren gemäß § 14 JuSchG”? Besiegelt von “usk”, was sich wie FSK anhört, die “Freiwillige Selbstkontrolle”. Aber waren die nicht für Filme zuständig? Seit wann müssen denn Zeitschriften durch die Jugendschutzkontrolle?

Jugendschutz für die c’t?
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25. November 2006, 11.25 Uhr von Peter Giesecke
Haha, wieder einmal passt der Name einer Kategorie so gar nicht. “Eigenlob, stinkendes” – darunter sollten viele tolle Sachen verkündet werden, die wir auf Netzausfall gebaut haben und woanders. Dabei weiß doch eigentlich jeder, dass “In eigener Sache” dafür herhalten muss, wenn ein Verantwortlicher der Öffentlichkeit mit eingeschrumpelten Eiern gesteht: Sorry, tut uns leid, war nicht so gemeint. Als ich mich heute um zehn Uhr an den Rechner setzte, war Netzausfall weg. Futsch, nicht erreichbar, das Klo runtergespült.

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24. November 2006, 18.31 Uhr von Peter Giesecke
Im Fon-Blog wurde es bereits angekündigt, 5.000 Fon-Router befänden sich auf dem Weg zu den Neu-Foneros, heute klingelte es an meiner Tür. Endlich. Ein kleines, leichtes Päckchen. Heute nachmittag habe ich es ausgepackt.

Jetzt nur noch zusammenstöpseln
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24. November 2006, 15.08 Uhr von Peter Giesecke
Als Sohn eines korrekten deutschen Beamten (oder muss es korrekter Sohn eines deutschen Beamten heißen?) habe ich mir den Termin selbstverständlich in meinen Palm eingetragen: 24. November 2006, ganztägiges Ereignis, “Tempo kaufen“. Aber welcher Kiosk hat die Tempo wohl? Ich ging zur Tankstelle, die werden schließlich zentral beliefert, da muss niemand überzeugt werden, die Zeitschrift extra zu ordern. Und lag die Tempo dort nicht früher auch irgendwo zwischen Max und Coupé?

Zur Einstimmung: Eine Doppelseite aus der Tempo 1989
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23. November 2006, 13.33 Uhr von Peter Giesecke
Spon macht es den Zeitungen gleich, vor dem Text erscheint der Ort, wo sich der Korrespondent aufhält wo der Inhalt der Agenturmeldung sich zugetragen hat. “JVA Siegburg”, davon hat man in letzter Zeit einiges gelesen, doch bevor ich schnell weiterklickte, sah ich noch aus den Augenwinkeln: “Siegen – …”. Moment mal, als gelernter Rheinländer weiß ich doch, dass Siegen und Siegburg ganz schön weit auseinander liegen. Aber weiß das auch Spiegel Online?

Screenshots von Spiegel Online, Collage durch Netzausfall
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23. November 2006, 10.12 Uhr von Peter Giesecke
So funktioniert das nicht: In Bonn wird die Zeit nicht mit der Post gebracht, sondern vom örtlichen Zeitungszusteller (der hier morgens um vier oder fünf die lokale Tageszeitung verteilt). Der legt sie vor unsere Haustür, da die Briefkästen allesamt zu klein sind, um darin eine Zeitung zu verbergen, nicht mal ansatzweise. Läge dort keine Zeitung, würde sich an dieser Stelle ein Pfütze bilden, denn die Tür ist nicht wettergeschützt und der Tritt leicht konkav. Zumindest, wennn es regnet, und das hat es heute getan, wenn ich zum Fenster hinausschaue, wohl auch die ganze Nacht hindurch.

Wieviel Pfütze passt in eine Zeit?
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22. November 2006, 20.28 Uhr von Peter Giesecke
Wer nur auf reine Technik setzt, zum Beispiel mein Spamfilter, hat so seine Probleme damit, die Grenze zwischen Kundenbetreuung, Werbung und Spam zu ziehen. Ist aber auch schwer. Wenn ich mal wieder irgendwo meine E-Mail-Adresse angebe, weil ich auf eine Auftragsbestätigung hoffe und dann auch noch über jeden Handschlag informiert werden möchte, den der Lagerarbeiter oder Postmann tut, dann ist da meist ein Haken. Den kann ich setzen oder auch nicht, zumindest wird mir Endverbraucher suggeriert, ich hätte die Kontrolle darüber, war mir zukünftig geschickt wird. Damit wären wir dann wieder beim Spamfilter.

Screenshot von Wikipedia
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22. November 2006, 14.58 Uhr von Peter Giesecke
Na hoppla, wer am späten Vormittag bei Spiegel Online vorbeischaute, sah den Aufmacher in einem neuen Format. Das Foto zum Teasertext wurde nicht mehr in ein Quadrat gesperrt, sondern erschien über die gesamte Spaltenbreite. Das sind immerhin mehr als 500 Pixel. Dass es noch ein wenig gefrickelt ist, sieht man am schlecht austarierten Abstand zum Text. Heute nachmittag ist dieses Format schon wieder verschwunden, es wird sich wohl nur um einen Test gehandelt haben.

Screenshot von Spiegel Online
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