<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?><!-- generator="wordpress/2.0.4" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
<channel>
	<title>Comments on: Ein kleiner Rundumschlag: Bürgerjournalisten, Refinanzierung und Partisanship</title>
	<link>http://www.netzausfall.de/2007/02/02/ein-kleiner-rundumschlag-buergerjournalisten-refinanzierung-und-partisanship/</link>
	<description>auffallend ausfällig</description>
	<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 00:57:27 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.0.4</generator>

	<item>
		<title>by: Lars</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2007/02/02/ein-kleiner-rundumschlag-buergerjournalisten-refinanzierung-und-partisanship/#comment-74903</link>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2007 20:07:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.netzausfall.de/2007/02/02/ein-kleiner-rundumschlag-buergerjournalisten-refinanzierung-und-partisanship/#comment-74903</guid>
					<description>Hm. Bisschen viel »der arme Online-Redakteur, machen ihm Blogger, Chefs, PR-Leute und Vermarktungsdruck doch soooo sehr zu schaffen«. Nicht schimpfen, Lösungen suchen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm. Bisschen viel »der arme Online-Redakteur, machen ihm Blogger, Chefs, PR-Leute und Vermarktungsdruck doch soooo sehr zu schaffen«. Nicht schimpfen, Lösungen suchen!
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Peter Giesecke</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2007/02/02/ein-kleiner-rundumschlag-buergerjournalisten-refinanzierung-und-partisanship/#comment-74239</link>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 14:21:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.netzausfall.de/2007/02/02/ein-kleiner-rundumschlag-buergerjournalisten-refinanzierung-und-partisanship/#comment-74239</guid>
					<description>Sascha, du hast natürlich recht, dass ich nicht so richtig auf den Punkt gekommen und der Komplexität des Themas nicht gerecht geworden bin. Mir war aber klar, dass über Bürgerjournalismus schon so viel geschrieben wurde, an anderer Stelle und besser, das musste ich nicht alles wiederholen. Dieser Netzausfall war lediglich ein Rundumschlag, ein paar Gedanken dazu.

Kollege "zeitding" weiß natürlich, worauf ich hinaus will. Ob und wie guter Journalismus im Internet möglich ist. Und dazu, lieber Christian, kann ich nur sagen, dass gute Stücke auch im Internet zu finanzieren sind. Gut geschrieben sind sicherlich die Exklusivtexte von Zeit online, die oft über acht, neun oder mehr Absätze gehen. Eine fürs Internet fast schon ungewöhnliche Länge. Und wenn du dich erinnerst, haben wir dem Netsheriff immer die Zeit gegeben, seine Geschichten gründlich zu recherchieren. Und mittelbar hat sich das auch immer finanziell ausgezahlt.

Ich gebe dir natürlich ebenfalls recht, Sascha, dass es auf die Journalisten ankommt, die Gatekeeper sein sollen. Wenn den Bürgerjournalisten ein Redakteur zur Seite steht, kann ein gutes Produkt entstehen - es wird dadurch aber auch wieder teurer in der Produktion. Ob das so gewollt ist? Meine These war aber, dass zu viele Onlinejournalisten ihr Handwerk nicht mehr ausüben und Pressemitteilungen einfach so durchwinken. Man kann es richtig machen, es passiert nur zu selten.

Mir ging und geht es gar nicht um eine Schwarz-Weiß-Malerei. Weder ist alles gut, noch ist alles schlecht. Es wird bald hervorragende Onlineangebote geben und nach wie vor grottenschlechte. Das ist im Print oder Fernsehen nicht anders. Ich finde das alles sehr spannend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sascha, du hast natürlich recht, dass ich nicht so richtig auf den Punkt gekommen und der Komplexität des Themas nicht gerecht geworden bin. Mir war aber klar, dass über Bürgerjournalismus schon so viel geschrieben wurde, an anderer Stelle und besser, das musste ich nicht alles wiederholen. Dieser Netzausfall war lediglich ein Rundumschlag, ein paar Gedanken dazu.</p>
<p>Kollege &#8220;zeitding&#8221; weiß natürlich, worauf ich hinaus will. Ob und wie guter Journalismus im Internet möglich ist. Und dazu, lieber Christian, kann ich nur sagen, dass gute Stücke auch im Internet zu finanzieren sind. Gut geschrieben sind sicherlich die Exklusivtexte von Zeit online, die oft über acht, neun oder mehr Absätze gehen. Eine fürs Internet fast schon ungewöhnliche Länge. Und wenn du dich erinnerst, haben wir dem Netsheriff immer die Zeit gegeben, seine Geschichten gründlich zu recherchieren. Und mittelbar hat sich das auch immer finanziell ausgezahlt.</p>
<p>Ich gebe dir natürlich ebenfalls recht, Sascha, dass es auf die Journalisten ankommt, die Gatekeeper sein sollen. Wenn den Bürgerjournalisten ein Redakteur zur Seite steht, kann ein gutes Produkt entstehen - es wird dadurch aber auch wieder teurer in der Produktion. Ob das so gewollt ist? Meine These war aber, dass zu viele Onlinejournalisten ihr Handwerk nicht mehr ausüben und Pressemitteilungen einfach so durchwinken. Man kann es richtig machen, es passiert nur zu selten.</p>
<p>Mir ging und geht es gar nicht um eine Schwarz-Weiß-Malerei. Weder ist alles gut, noch ist alles schlecht. Es wird bald hervorragende Onlineangebote geben und nach wie vor grottenschlechte. Das ist im Print oder Fernsehen nicht anders. Ich finde das alles sehr spannend.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Sascha</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2007/02/02/ein-kleiner-rundumschlag-buergerjournalisten-refinanzierung-und-partisanship/#comment-73096</link>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 22:49:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.netzausfall.de/2007/02/02/ein-kleiner-rundumschlag-buergerjournalisten-refinanzierung-und-partisanship/#comment-73096</guid>
					<description>Ich bin mir nicht ganz sicher, was du uns nun mit deiner Geschichte sagen willst. Dass "Bürgerjournalismus" nur ein überbewerteter Hype ist? Dass die professionellen Journalisten immer schlechter arbeiten - oder nur noch raushauen, was ihnen von PR-Agenturen vorgesetzt wird? Oder ging es schlichtweg um eine Abrechnung mit deinem Ex-Arbeitgeber? 

Wie auch immer, das Thema an sich ist so interessant wie komplex. Es ist natürlich richtig, dass der Bürgerjournalismus per se bisweilen sehr hoch (zu hoch?) bewertet wird. Es ist ebenso richtig, dass Redakteure in Zeiten von Arbeitsverdichtung und Medienkonvergenz zunehmend belastet sind. Trotzdem glaube ich persönlich, dass die Medien auf dem richtigen Weg sind, wenn sie beides machen: Professionelle Journalisten nehmen ihre Funktion als Gatekeeper wahr, gleichzeitig erlauben sie die Partizipation ihrer Leser/Nutzer durch Kommentierungen und Meinungsäußerungen oder Denkanstöße. 

Dass die - sicher oft versuchte - Einflussnahme von PR-Agenturen von Vorneherein abgeblockt werden muss, darin stimme ich mit dir überein. Alles andere wäre ein Verlust von Glaubwürdigkeit, den sich seriöse Medien heutzutage wahrlich nicht leisten können.

Sascha</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin mir nicht ganz sicher, was du uns nun mit deiner Geschichte sagen willst. Dass &#8220;Bürgerjournalismus&#8221; nur ein überbewerteter Hype ist? Dass die professionellen Journalisten immer schlechter arbeiten - oder nur noch raushauen, was ihnen von PR-Agenturen vorgesetzt wird? Oder ging es schlichtweg um eine Abrechnung mit deinem Ex-Arbeitgeber? </p>
<p>Wie auch immer, das Thema an sich ist so interessant wie komplex. Es ist natürlich richtig, dass der Bürgerjournalismus per se bisweilen sehr hoch (zu hoch?) bewertet wird. Es ist ebenso richtig, dass Redakteure in Zeiten von Arbeitsverdichtung und Medienkonvergenz zunehmend belastet sind. Trotzdem glaube ich persönlich, dass die Medien auf dem richtigen Weg sind, wenn sie beides machen: Professionelle Journalisten nehmen ihre Funktion als Gatekeeper wahr, gleichzeitig erlauben sie die Partizipation ihrer Leser/Nutzer durch Kommentierungen und Meinungsäußerungen oder Denkanstöße. </p>
<p>Dass die - sicher oft versuchte - Einflussnahme von PR-Agenturen von Vorneherein abgeblockt werden muss, darin stimme ich mit dir überein. Alles andere wäre ein Verlust von Glaubwürdigkeit, den sich seriöse Medien heutzutage wahrlich nicht leisten können.</p>
<p>Sascha
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: zeitding</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2007/02/02/ein-kleiner-rundumschlag-buergerjournalisten-refinanzierung-und-partisanship/#comment-73075</link>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 15:37:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.netzausfall.de/2007/02/02/ein-kleiner-rundumschlag-buergerjournalisten-refinanzierung-und-partisanship/#comment-73075</guid>
					<description>Nunja, die Kosten sind nunmal zu hoch. Wo ist er denn, der Qualitätsjournalismus im Netz? ;-) Und wo ist er in den Zeitungen/Magazinen? Alles wird immer oberflächlicher und weniger exklusiv.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nunja, die Kosten sind nunmal zu hoch. Wo ist er denn, der Qualitätsjournalismus im Netz? <img src='http://www.netzausfall.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Und wo ist er in den Zeitungen/Magazinen? Alles wird immer oberflächlicher und weniger exklusiv.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Peter Giesecke</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2007/02/02/ein-kleiner-rundumschlag-buergerjournalisten-refinanzierung-und-partisanship/#comment-72779</link>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 11:58:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.netzausfall.de/2007/02/02/ein-kleiner-rundumschlag-buergerjournalisten-refinanzierung-und-partisanship/#comment-72779</guid>
					<description>Was willst DU denn? Neuigkeiten? Das ist hier ein Blog und nicht die FAZ.

Ich glaube nicht, dass der Qualitätsjournalismus tot ist, lieber Christian. Und nur weil die auflagenstärkste Zeitung Deutschlands nicht viel mit Journalismus zu tun hat, gilt dies nicht zwangsläufig auch für alle anderen Zeitungen. Es wird auch im Internet gut gemachte journalistische Angebote geben, die sich finanzieren lassen. Und dort wird es dann auch die "richtigen" Geschichten geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was willst DU denn? Neuigkeiten? Das ist hier ein Blog und nicht die FAZ.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass der Qualitätsjournalismus tot ist, lieber Christian. Und nur weil die auflagenstärkste Zeitung Deutschlands nicht viel mit Journalismus zu tun hat, gilt dies nicht zwangsläufig auch für alle anderen Zeitungen. Es wird auch im Internet gut gemachte journalistische Angebote geben, die sich finanzieren lassen. Und dort wird es dann auch die &#8220;richtigen&#8221; Geschichten geben.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: zeitding</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2007/02/02/ein-kleiner-rundumschlag-buergerjournalisten-refinanzierung-und-partisanship/#comment-72697</link>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 00:59:23 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.netzausfall.de/2007/02/02/ein-kleiner-rundumschlag-buergerjournalisten-refinanzierung-und-partisanship/#comment-72697</guid>
					<description>Lieber Peter, wo ist denn da der Neuigkeitswert?

Seriöser Journalismus ist - leider - tot, wie ich befürchte. PR wird immer mächtiger, die Leute brauchen simple, schnelle Information. Und die Verlage haben kein Geld. Insofern ist der Bürgerredakteur nur die logische Folge des Internets im Allgemeinen und des Blogs im Speziellen. 

Traurig, aber wahr. "Richtige" Geschichten lohnen sich wohl nur noch selten. Da bleibt nur der Weg zum PR oder Bürger.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Peter, wo ist denn da der Neuigkeitswert?</p>
<p>Seriöser Journalismus ist - leider - tot, wie ich befürchte. PR wird immer mächtiger, die Leute brauchen simple, schnelle Information. Und die Verlage haben kein Geld. Insofern ist der Bürgerredakteur nur die logische Folge des Internets im Allgemeinen und des Blogs im Speziellen. </p>
<p>Traurig, aber wahr. &#8220;Richtige&#8221; Geschichten lohnen sich wohl nur noch selten. Da bleibt nur der Weg zum PR oder Bürger.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
</channel>
</rss>
