Schon wieder Spam von Payback
2. Juli 2007, 18.51 Uhr von Peter Giesecke“Darfs was für gutes Aussehen sein?” Das ist zwar gut gemeint, genau genommen aber eine Unverschämt. Dieser Satz steht auf der heutigen Post vom dm. Sie selbst schreiben “dm-Markt”, was soviel wie Drogeriemarkt-Markt heißt. Aber das nur nebenbei. Ich mag den dm und kaufe dort auch gerne ein. Im Umschlag steckten Gutscheine. Die nimmt man doch gerne. Aber wie kommen die an meine Adresse? “Ausgestellt für: Ihre PAYBACK Kundennummer:” Die Nummer kam mir bekannt vor. Hatte ich da nicht gekündigt?

Vorne steht dm, hinten Payback
Vielleicht sollte ich erst die Geschichte meiner Kündigung zu Ende erzählen. Wer auf einen alten Netzausfall klickt, sieht dort den Kommentar einer netten Payback-Mitarbeiterin. Ich finde es gut, dass sie auf meinen Blogeintrag reagiert hat. Warum auch immer habe ich aber erwartet, dass ich danach keine Mails mehr von Payback erhalten würde. Mein Fehler. Die nächste Kundenrundenmail trudelte dann doch auch bei mir wieder ein. Nach einem Klick auf den Abmeldenlink scheint dies nun aber erledigt zu sein.
Ich finde natürlich, dass so etwas nicht hätte passieren dürfen. Gekündigt ist gekündigt, und damit gehören auch alle Daten gelöscht. Wenn da mal eine E-Mail-Adresse für einen Newsletter nicht mitgelöscht wird, dann ärgere ich mich kurz, kann aber auch damit leben. Ich schreibe darüber einen Netzausfall und freue mich, dass wir bei Google auf der ersten Seite stehen, wenn jemand nach “Payback Kündigung” sucht. Bei “Payback Spam” stehen wir sogar an erster Stelle.
Zurück zu der Frage, woher der dm nun meine Adresse hat. Mir fallen spontan zwei Antworten ein. Entweder hat der dm die Daten bei sich vorrätig, was bedeuten würde, dass Payback die Kundendaten an alle angeschlossenen Firmen weitergeben würde und diese bei Kündigung unberührt blieben. Oder der dm hat sich die Daten zwecks Gutscheinverschickung jüngst von Payback geholt, was bedeuten würde, dass meine Kündigung dort immer noch nicht wirklich vollzogen ist.
Das könnte man sicherlich recherchieren, es spielt aber auch keine Rolle, da beide Varianten gleich gruselig sind. Ganz offensichtlich hat meine Kündigung vor einigen Wochen nicht dazu geführt, dass meine Daten gelöscht worden sind.






3. Juli 2007 um 16.04 Uhr
Im Falle einr Kündigung darf man eigentlich keine Post mehr von Payback erhalten, das ist klar. Ich werde dem nachgehen und Bescheid geben!
Nur das Unternehmen, von dem der Kunde die Karte hat - und wir von Payback - kennen die Adresse des Kunden. Wenn man bei der Anmeldung aber zugestimmt hat, dass man von Payback und seinen Partnern Angebote erhalten möchte, dürfen die Partner den Kunden anschreiben - allerdings nur über uns. Das heisst, die Adressen gehen NICHT an die Unternehmen. Sie können uns ihren Text geben und wir schicken das Mailing das raus. Die Adressen werden anschließend wieder gelöscht.