Leseprogramm abarbeiten
27. November 2007, 11.29 Uhr von Peter GieseckeSehr schön beschrieben, wie das Lesen schöner Texte zur lästigen Pflicht werden kann, hat es Stefan Niggemeier (gefunden über imgriff.com).
Es ist eher ein Wegarbeiten als ein Genießen und an die Stelle des guten Gefühls, einen schönen, klugen Text gelesen zu haben, tritt das gute Gefühl, bestimmte Papiermengen von Tisch ins Altpapier verschoben zu haben.






28. November 2007 um 23.39 Uhr
Ja, wirklich ein ein Problem, dass sich zu messihaften Ausmaßen entwickeln kann: Die weite Bandbreite von Selbstregulationsschwächen, Chaotik und Unordentlichkeit mit irrationaler Sammelneigung am einen Ende des Spektrums bis hin zu schweren Formen eines Vermüllungssyndroms am anderen Ende. Oder einfach einem so schlechten Gewissen wie es die katholische Kirche nicht hervorrufen konnte. Die aufgeladene Schuld gemessen in unbeachteten Zeitungsstapeln. Die ganzen Les-ich-wenn-mal-wirklich-Zeit-ist-Selbstversprechen und das ständige Versagen beim begleichen der Leseschuld. Von Büchern ganz zu schweigen…