Archiv für Februar 2008

Netzeinfälle | ZEITzeuge

Bei Zeit online tut sich was

29. Februar 2008, 11.39 Uhr von Peter Giesecke

Ich bin Abonnent der Zeit (immer noch!) und entschloss mich irgendwann, Zeit online nicht mehr zu lesen. Dass ich gestern morgen dann doch die Website öffnete, lag daran, dass ich im Premiumbereich mal kurz etwas nachschauen wollte. Es ging also nur husch, husch auf der Hauptseite vorbei. Meine Aufmerksamkeit lag woanders. Dennoch speicherte mein Hinterkopf ab: irgendwie anders.


Gut gemacht. Weitermachen

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Netzausfälle

Springer lebte negativ

28. Februar 2008, 9.10 Uhr von Peter Giesecke

Ohne Worte. Ein Bild.


Einfach mal aufs Datum schauen.

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Journaille | Aus der Druckerpresse | ZEITzeuge

Die Zeit trommelt für Naumann

21. Februar 2008, 21.44 Uhr von Peter Giesecke

Irgendwann musste die Zeit ja über den Wahlkampf ihres beurlaubten Herausgebers reden. Michael Naumann kandidiert für die SPD in Hamburg. Am Sonntag wird gewählt. Keine leichte Aufgabe. Aber anscheinend möchte die Zeit ihren Herausgeber wegloben. Ein Stück wie bestellt.

  • “Hier ist er”, brüllt jemand ins Mikrofon, “Hamburgs nächster Bürgermeister!” Michael Naumann macht einen Satz hinauf, dann steht auf der großen Bühne im Licht.
  • Er hat in seinem Leben reichlich Lob abbekommen, er steckt das gut weg.
  • Mit Schutzhelm ist der Schöngeist nun unterwegs auf U-Bahn-Baustellen, der Kenner amerikanischer Lyrik kämpft sich jetzt durch die Prosa der Kommunalpolitik.
  • Großkalibrige Sachen reizen Naumann, ein Bürgermeisterjob war noch nicht dabei.
  • Die Reden des Herausforderers sind plötzlich weniger kompliziert, nicht mehr ganz so analytisch, statt klassischer Zitate mehr Herz, mehr Mitgefühl.
  • Da ahnt man, dass das ein Mann mit Leidenschaften ist und auch mit Obsessionen.
  • Er hat die Stimmung gedreht, die Verachtung für die Genossen in der Stadt weggezaubert.

Hanns Bruno Kammertöns, Unordnung und spätes Leid, Die Zeit, 21. Februar 2008, S. 6

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Netzausfälle | In eigener Sache | Pocketbrain

Mobile Adsense findet Pocketbrain sexy

21. Februar 2008, 17.54 Uhr von Peter Giesecke

Einen simplen Screenshot brauchte ich eben für eine Meldung auf Pocketbrain. Es gibt eine neue Google-Software für Nokia-Handys. Doch Überraschung: Beim Suchergebnis sah ich zum ersten Mal mobile Werbung eingeblendet. Einen Zweizeiler. Sex sells. Oder eher umgekehrt: Jemand bezahlt für Sex-Anzeigen auf mobilen Websites.


Passt nicht wirklich

Interessanter jedoch ist, dass erstens die Sex-Werbung tagsüber erscheint und zweitens nachdem ich nach “Pocketbrain” gesucht habe. “For perverts only!” So sieht Google uns also.

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Infojunkie

Tschö Christian, schreib mal ne Karte

20. Februar 2008, 16.33 Uhr von Peter Giesecke

Ich habe heute einen Xing-Kontakt verloren. Kollege Christian von xTown.net. Jetzt sind es nur noch elf. Xing hat mich nicht einmal benachrichtigt. Ich fand schon immer, dass Xing keinen Sinn macht.

Nun ja, bei manchen Veranstaltungen setzen die Leute einen Xing-Link hinter ihren Namen. Da kann man dann wenigstens sehen, wie die Nasen aussehen. Oder die Näsinnen. Kein Jahr ist meine Anmeldung her. Außer zwei, drei Testeinladungen wurde ich stets aufgerissen. Die Anzahl meiner persönlichen Nachrichten unterschreitet die Anzahl meiner Kontakte. Eine Kommunikationsplattform ist dies sicherlich nicht. Und mein Adressbuch ist tausend Mal besser gepflegt.

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Journaille

Die Rechnung einer Heuschrecke

19. Februar 2008, 14.53 Uhr von Peter Giesecke

Wer mag diesen Mann schon? David Montgomery. Eine Heuschrecke, die sich ein paar deutsche Zeitungen gekauft hat und diese jetzt ummodelt. Das missfällt. Wo immer man darüber liest, da wird einem Chefredakteur Verlagsgeschäftsführer beides das Misstrauen ausgesprochen. Da geht es um Redaktionsstatuten, journalistische Freiheiten und Renditeforderungen. So what?

Dem Cicero hat Montgomery in der März-Ausgabe ein Interview gegeben. In der Vorabmeldung online steht folgendes:

“Moderne Journalisten müssen ihre Inhalte mehrfach verwerten”, sagte Montgomery dem Politikmagazin “Cicero” (Märzausgabe). “Die Zeiten, da ein einzelner Journalist eine einzelne Information für ein einzelnes Medium darbietet, sind vorbei. Deswegen sage ich den deutschen Journalisten: Euch wird es genauso gehen wie allen Journalisten auf der Welt: Eure Jobs werden revolutioniert.”

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Spon und Spott | Netzausfälle | Infojunkie

Hat nicht Zoom gemacht

18. Februar 2008, 22.15 Uhr von Peter Giesecke

Heute schon die vierte oder fünfte Meldung über Zoomer gelesen und immer noch nicht den Link geklickt, um mir das mal selbst anzuschauen.

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Netzausfälle | Unplugged

Unerhört

17. Februar 2008, 12.24 Uhr von Peter Giesecke

Kopfhörer kann man nicht genug im Haus haben. Der Klassiker wurde bereits jedem Walkman beigelegt (dem echten mit der Chromdioxidkassette): 3,5 mm Klinke und irgendwie ins Ohr gefriemelt. Nicht dieses neue In-Ear-Dinges, das gar nicht mal so schlecht ist, um sich von der Umwelt abzuschotten.

Solche Leute, die ich für Musikliebhaber halte, tragen dicke Muscheln auf den Ohren. Der Bügel gehört natürlich auf den Kopf und nicht in den Nacken, das ist was Träger von Nike- oder Puma-Turnschuhen. Dann gibt es noch zehntausend verschiedene Steckerformate, mit und ohne Regler im Bändel sowie für den Betrieb am Handy die Headset genannte Ausführung mit Mikrofon.


Kein Trick. Bloß ein Sony

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Netzausfälle | Journaille

Wir sind wieder wer

16. Februar 2008, 10.02 Uhr von Peter Giesecke

Auf faz.net schreibt jemand über die Echo-Verleihung: “Der Echo gilt als einer der wichtigsten Musikpreise in Europa“.

Die von ihm genannten Preisträger sind: Herbert Grönemeyer, James Blunt, DJ Ötzi & Nik P., Die Fantastatischen Vier, Mark Medlock, Bushido, Nightwish, Dieter Thomas Heck, Rolf Zuckowski, Andres Herbig und die Böhsen Onkelz.


Habe ich was verpasst?

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Unplugged

Die Deutsche Bahn mal wieder

13. Februar 2008, 12.25 Uhr von Peter Giesecke

Es ist üblich, manchen Texten einen Disclaimer vorauszuschicken. Mein Opa hat seit den Zwanzigern oder Dreißigern für die Reichsbahn gearbeitet, mein Vater später für die Deutsche Bundesbahn. So bin ich aufgewachsen, vollgestopft mit Bahn-Privilegien und reichlich Wissen darüber, wie die Bahn funktioniert. Hmm. So ein Disclaimer ist eigentlich dazu da, dem Leser eventuelle Abhängigkeiten aufzuzeigen, wenn sich der Text zu gut liest. Ich hätte mir den Disclaimer also auch sparen können. Scheiß Bahn.

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