Netzausfälle | Infojunkie
30. Mai 2008, 17.23 Uhr von Peter Giesecke
Ich war mal Kunde von Tele2. Es gab Zeiten, da waren die günstig und gut. Wenn ich mich richtig erinnere, war das mein erster Preselection-Anbieter. Ab 1998 ging das. Dann habe ich irgendwann gekündigt. Lange ist das her. Deren Rechnungen (Papier!) sind seitdem bestimmt schon zehnmal recycelt worden.
In der c’t und online laß ich immer wieder mal von kleinen Skandalen. Meist ging es um falsche Abrechnungen und schlechten Service. War mir eigentlich egal. Ich hatte mit denen schließlich nichts mehr zu tun. Schon lange nicht mehr. Bis eben.
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PRopaganda | Infojunkie | Pocketbrain
28. Mai 2008, 17.55 Uhr von Peter Giesecke
Aus einer Pressemitteilung von Freenet:
E-mails im Freibad abrufen, das Wetter checken oder einfach so im Internet surfen
Heutzutage schaut man auf den Monitor und nicht auf das Thermometer, um zu wissen, wie warm es draußen ist. Die verschärfte Version wäre noch gewesen: im Freibad das Wetter checken. Es geht um eine Daten-Flatrate für Laptops.
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Mattscheibe | Netzausfälle | Journaille | Wem gehört's?
28. Mai 2008, 13.05 Uhr von Peter Giesecke
Auf Golem.de gibt es ein Interview mit der ARD-Generalsekretärin Verena Wiedemann zu lesen. Letztlich wird dort nur wiedergekäut, was man woanders schon gelesen hat. Und dann diese Aussage, womit Golem auch aufmacht:
Das Internet gehört nicht nur den Verlegern. Es ist ein Verbreitungsweg, der allen gehört, wo Platz für alle ist.
Richtig. Das Internet ist eine unendlich große Bahnhofsbuchhandlung, wo jeder seine Zeitschrift platzieren darf. Dummerweise haben die Leute aber nur drei Euro in der Tasche, wenn sie den Zeitschriftenladen betreten. Und gekauft wird dann meist das, was nahe der Kasse liegt. Muss ja schnell gehen. Und haben wir schon immer so gemacht.
Was im Internet begrenzt ist, ist die Aufmerksamkeit. Die Zeit, die man dort verbringen kann. Und das hat dann auch wieder etwas mit Geld zu tun, das anderen Verlagen fehlt.
Ceterum censeo: Privatisiert ARD und ZDF und gebt die GEZ-Gebühren arte, Phönix, dem Deutschlandfunk und den Onlineangeboten der Bundeszentrale für politische Bildung.
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Journaille | Unplugged
18. Mai 2008, 13.01 Uhr von Peter Giesecke

Aus allen Rohren kommunizieren
Die Augen schließen und sich eine Lebensgeschichte vorstellen, wie man an alle drei Plaketten kommt: Polizeigewerkschaftsaufkleber, Presseschild, Behindertenausweis.
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Spon und Spott | Mattscheibe | Netzausfälle | Infojunkie
16. Mai 2008, 10.13 Uhr von Peter Giesecke
Das Internet löst keinesfalls das Fernsehen ab. Ich habe zwar meinen Fernseher abgeschafft, bleibe aber dennoch nahe dran am Glotzmedium. Das hat zwei Gründe. Fernsehkritiken scheinen für Newsportale gewinnbringende Klickmaschinen zu sein. Auf die sprachlich gedrechselte Nacherzählung am nächsten Morgen ist Verlass. Bei Spiegel Online. Bei faz.net. Über Wetten dass. Und über Germany’s Next Topmodel. To be continued.

Da weißte Bescheid
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PRopaganda
15. Mai 2008, 11.57 Uhr von Peter Giesecke
Onlinemedien. Manche Pressestellen scheinen immer noch nicht zu wissen, wie wir arbeiten. Bei der Deutschen Bahn muss man sich anmelden, um Zugang zur Bilderdatenbank zu erhalten. Das dauert dann schon mal. Gestern habe ich ein Bild vom Thalys gebraucht. Wieder mit Anmeldung, in allen vier Bahnstreckensprachen. Heute kam die Antwort:
Félicitations!
Votre compte de la Banque d’Images Thalys a été correctement activé.
Vous pouvez dès à présent télécharger des images en utilisant votre adresse
électronique et votre mot de passe.
Mot de passe : Schrankenwärter
Bei der Deutschen Bahn gibt es immerhin Vorschaubilder in für Onlinemedien akzeptabler Größe. Auch vom Thalys. Also habe ich mich dort bedient. So fix geht das.
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PRopaganda
14. Mai 2008, 11.40 Uhr von Peter Giesecke
Eben erhalten:
[…] blockt unliebsame Anrufer
Wer am Telefon belästigt, wird einfach nicht mehr durchgestellt
Das schreibt eine PR-Agentur, die fast täglich und ungefragt die info@-Adresse dieses Blogs zuspammt.
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Aus der Druckerpresse | Infojunkie | ZEITzeuge | Pocketbrain
10. Mai 2008, 10.50 Uhr von Peter Giesecke
Jede große Liebe geht einmal zu Ende. Im Nachhinein sieht man immer klarer. Im Rückblick habe ich den Schlussstrich oft zu früh gezogen, aber auch nicht seltener zu spät. (Besonders bitter ist es, wenn man selbst keine Chance mehr bekommen hat.) Die Frage nach dem Warum lässt sich eigentlich nicht beantworten: zu komplex wäre die Antwort, um sie in Worte zu fassen. Ich erzähle dann stattdessen von dem Moment, als mir die Augen aufgingen.
Vor zwei Wochen war ich beim Web Content Forum in Köln. Als ich aus dem Haus ging, nahm ich die Zeit mit. Die Fahrt dorthin dauerte anderthalb Stunden. Als ich dort ankam, hatte ich nur noch den Politikteil in der Hand. Auf der Rückfahrt am Abend wurde ich von Jürgen begleitet. Nur ein kurzes Stück in Bonn blieb mir für die letzten Seiten. Als ich zuhause ankam, hatte ich die Zeit ausgelesen - in anderthalb Stunden. Es war nicht das erste Mal.
Ich habe mal gehört, um die Zeit komplett zu lesen, müsste man Rentner sein. Dann würde man es genau in einer Woche schaffen. Ich vermute, der das gesagt hat, schafft es nicht einmal, sich zwei, drei Stunden in der Woche zu nehmen, um die Zeit in Ruhe zu lesen. Seitdem ich die Wochenzeitung lese, also seit 1992, benötige ich zweieinhalb bis viereinhalb Stunden für die Lektüre. Es hat aber auch schon Wochen gegeben, wo ich mich ihr mehr als sechs Stunden gewidmet habe.
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Netzausfälle | Netzeinfälle | ZEITzeuge
9. Mai 2008, 8.20 Uhr von Peter Giesecke
Als Abonnent der Zeit habe ich kostenlosen Zugang zum E-Paper. So kann man die Zeitung auch lesen, wenn sie der Zeitungsmann nicht bringt oder in die Pfütze legt. Oder Freunden einen Artikel schicken, ohne eine Briefmarke drauf kleben zu müssen. Ich musste mich einmal anmelden, das ging erstaunlich einfach. Lange ist es her. Seitdem klicke ich auf Zeit Premium, werde durch ein unaufgeräumtes Durchgangszimmer geführt, um schließlich das E-Paper in seiner ganzen Pracht zu genießen.

Alte Möbel rausgeworfen
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Infojunkie | Pocketbrain
8. Mai 2008, 9.10 Uhr von Peter Giesecke
Thunderbird ist ein tolles Programm. Ich nutze es auf zwei Rechnern. Und damit ich dort auch die selben E-Mails sehe, nutze ich natürlich IMAP. Das funktioniert alles wunderbar. Dummerweise schafft es mein Handy nicht, gesendete E-Mails auf den IMAP-Server hochzuladen, die werden einfach in den Gesendet-Ordner gesteckt und können dann auf dem Telefon Schimmel ansetzen.
Meine Lösung ist eine alte Lösung. Ich schicke mir E-Mails immer BCC. In Zeiten, also noch Mails verloren gingen, war dies gleichzeitig ein Test, ob der Mailserver funktioniert, zumindest der eigene.
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