Archiv für Oktober 2008

ZEITzeuge

Rocket Science

30. Oktober 2008, 17.52 Uhr von Peter Giesecke

Zeit Online über die neue Verbraucherschutzministerin (Name gerade entfallen): “arbeitete bei Eurocopter, wo sie Systemelektrik für Hubschrauber mitentwickelte. In der CSU-Landesgruppe im Bundestag hat sie sich auch schon mit Weltraumforschung beschäftigt.

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Netzeinfälle

The Long Here, The Big Now

29. Oktober 2008, 11.55 Uhr von Peter Giesecke

Adam Greenfield, Nokias Head of Design Direction for Service and User-Interface Design, über das Leben in einer vernetzten Umgebung. Gefunden bei Johannes Kleske.

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Journaille

Wer hat wen getötet?

26. Oktober 2008, 23.34 Uhr von Peter Giesecke

Das lernt man doch eigentlich in der ersten Klasse der Journalisten-Grundschule. Und dann hat es auch noch die große FAZ, online, durchgehen lassen: “Mutter und Bruder von Oscar-Gewinnerin Hudson getötet“. Ich hatte davon bereits vor ein, zwei Tagen gelesen und dachte nun tasächlich, es hätte sich herausgestellt, die Oscar-Gewinnerin sei die Mörderin.


Screenshot von faz.net

Und jetzt warten wir mal ab, wie schnell das korrigiert wird und ob es dann einfach bloß “Mutter und Bruder der Oscar-Gewinnerin Hudson getötet” heißt (die Änderung soll ja keiner merken) oder anders.

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Netzausfälle | Journaille | Infojunkie | Netzeinfälle

Happy Birthday, liebe c’t

25. Oktober 2008, 17.19 Uhr von Peter Giesecke

Die FAZ hat ein sehr schönes Stück über die c’t geschrieben. Die hat Geburtstag und wird 25 Jahre alt, was ich wahrscheinlich wissen würde, wenn ich die c’t noch lesen würde. Aber ich habe das Abo im Frühjahr gekündigt.

Michael Spehr schreibt weniger, was die c’t ist (das auch), sondern vielmehr, wie die c’t gemacht wird. So, wie es sein sollte, und so, wie es kaum noch jemand macht. Der Rest sei “Fastfood-Journalismus auf verlegerischer Sparflamme”. Recht hat er. Ich kann jedes Wort unterschreiben.

Herzlichen Glückwunsch, liebe c’t, meine Anerkennung. Zum ersten Mal habe ich 1993 eine c’t in meinen Händen gehalten und kaum etwas verstanden. Gerade deshalb habe ich sie gelesen - um zu lernen. Mit der WG-Auflösung habe ich sie dann auch abonniert und nach und nach immer mehr verstanden.

Was hat sich also geändert?

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Netzeinfälle

The Guardian packt Volltexte in den RSS-Feed

25. Oktober 2008, 15.38 Uhr von Peter Giesecke

Das offizielle Google Reader Blog berichtet, dass die englische Zeitung The Guardian seine Artikel nun als Volltext in den RSS-Feed packt. Angeblich soll es die erste Zeitung sein, die das macht. Und das hat einen guten Grund. Die Verlage sind nicht davon überzeugt, dass sich das Ganze refinanziert.

Jeder Leser soll schließlich Werbung zu sehen bekommen, die dann auch noch oft genug geklickt wird, damit die Werbekunden mit der Klickrate zufrieden sind. Ob das in einem RSS-Feed der Fall ist, weiß ich nicht. Aber das ist wohl die Sorge. Deshalb findet man die kompletten Texte derzeit auch fast nur bei nicht-kommerziellen Blogs und bei PR-Zeug.

The Guardian hat angekündigt, zum Volltext demnächst auch Werbung in den Feed zu packen. Im Einzelfall wird aber immer noch eine Zusammenfassung eingestellt oder ein Bild weggelassen, wenn es dafür Gründe gibt - wahrscheinlich rechtliche Gründe. Im Test eben lag der Anteil der Volltexte noch unter 50 Prozent.

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Unplugged | ZEITzeuge

Das kreative Büro

23. Oktober 2008, 21.57 Uhr von Peter Giesecke

Ernst Pöppel antwortet auf ein paar Fragen von Zeit Online. Kurz und knackig. Büros über mehrere Etagen hinweg sind nichts. Großraumbüros nur bedingt. Meetings sind nichts. Arbeiten unter Stress ist nichts.

“Kreativität findet in einem Radius von 50 Metern statt.”

Er empfiehlt den Türrahmen zum persönlichen Austausch. Ich finde ja, in jedes Büro gehören ein Sofa und ein paar ordentliche Sessel (meinetwegen auch auf dem Balkon, Kirk). Und scheiß auf den Kicker.

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Netzausfälle | In eigener Sache | Pocketbrain

Mach mal weg mit der doofen Suche!

17. Oktober 2008, 0.05 Uhr von Sven Wagenhöfer

Wenn man eine Suchfunktion auf der eigenen Seite haben will, gibt es ein paar Möglichkeiten, wie das anzugehen ist. Zum Beispiel Datenbanktabellen durchsuchen, indizierte sind dabei am Besten. Resultat sind direkte Suchergebnisse aus dem eigenen Content, die können gemischt oder in diskreten Blöcken präsentiert werden. Letzteres haben wir damals bei onlinekosten.de so gemacht, und so schlecht kann es nicht gewesen sein, denn die Kollegen dort nutzen das minimal geänderte System immer noch. Sogar der Parameter “iwantmore” ist gleich geblieben, da werden alte Erinnerungen wach. Die zweite Möglichkeit ist die eigene Suchmaschine für den Server – kann gut sein, kann aber auch ziemlich in die Hose gehen.

PocketSchnecke
Pocketbrain als Schnecke - das muss nicht sein.

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Netzausfälle | Infojunkie | Netzeinfälle | ZEITzeuge

Videos im Internet: Schnell mal ‘ne Stulle schmieren

15. Oktober 2008, 21.43 Uhr von Peter Giesecke

Gerade in der Zeit gelesen (online natürlich), dass bei Videos im Internet vorneweg 15 Sekunden Werbung akzeptiert werden. Beziehungsweise anderthalb Minuten in fünf Unterbrechungen aufgesplittet bei einem 20-minütigem Filmchen. Beziehungsweise dass man “im Internet mehr Werbegeld pro Zuschauer einnehmen könne.” Wow.

Quelle: Jeremy Allaire. Doppel-Wow. “Er ist Gründer und Chef der erfolgreichen Firma Brightcove aus Massachusetts …” Nie gehört. “… mit deren Software und Computernetzwerk an die 60 Medienunternehmen in den USA ihre Onlinevideos verbreiten.” Dann muss er es wohl wissen.


Drei Videos. Bei jedem Besuch. Kann ich leider nicht gucken.

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Journaille | Pocketbrain

Lehrgeld bezahlt

12. Oktober 2008, 15.56 Uhr von Peter Giesecke

Dass die Leser unsere Artikel kommentieren können, war eine Selbstverständlichkeit, als wir Pocketbrain planten. Die Frage war nur wie. Entschieden hatten wir uns bereits für Typo3 als Content Management System. Außerdem hatten wir so viele Ideen in unseren Köpfen, dass wir gar nicht alle umsetzen konnten. Die jetzige Kommentar-Funktion ist somit ein Kompromiss.

Wichtig war uns, dass die Leser ihre Kommentare direkt unter dem Artikel abgeben und auch wiederfinden können. Trackbacks waren uns damals ebenfalls wichtig. Aus heutiger Sicht ist das wohl nicht mehr so wichtig. Es wird einfach nicht genutzt. Erst später sollte (und soll immer noch) eine Community in Form eines Forums aufgebaut werden.

Wie da so ist, am Anfang blieben die Kommentare aus. Solange es nicht unter den Lesern einen festen Stamm an regelmäßigen Kommentatoren gibt, traut sich einfach keiner. Hie und da gibt es mal eine fachliche Frage. Das war es dann aber auch schon.

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Netzausfälle | Journaille

Doppelter Content

2. Oktober 2008, 19.04 Uhr von Peter Giesecke

Was passiert, wenn ein Artikel zweimal bei Google News eingereicht wird? Der fleißige Google-Beamte reicht eines zur Veröffentlichung weiter, das andere schenkt er dem Shredder.

Und jetzt mal genau hinschauen, wie Chip Online und sein ausgelagertes Mobilfunk-Ressort Xonio.com das gelöst haben.


Muss das einer schreiben? Oder gibt es für das Umschreiben einen Studi?

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