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27. November 2008, 10.52 Uhr von Peter Giesecke
Sah zumindest so aus. Auf den ersten Blick. Wenn man die Nachrichten-Websites seiner Wahl öffnet, flackert schließlich das Auge von einer Headline zur anderen. Und kurz zum Aufmacher. Was gibt es Neues? Bloß nichts verpassen! Huhu. Im ersten Moment habe ich doch tatsächlich gedacht, irgendein Haustechnikmann hat das Schweißgerät angeschaltet auf der Holzwolle stehen lassen. Soll ja schon in den besten Dachstühlen vorgekommen sein. Bestimmt wieder so ein Holländer.

Nicht das Reichstagsgebäude in Berlin, sondern ein Hotel in Bombay
Was in Bombay passiert, ist natürlich tragisch. Aber wer so ein Bild auswählt, nimmt die Assoziationen zwischen neuen und im Kopf gespeicherten Bildern (das Gebäude, nicht der Brand) wohl gerne in Kauf.
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26. November 2008, 22.30 Uhr von Peter Giesecke
Habe eben die Kartenansicht auf Xing ausprobiert. Soll das Nigeria sein, wo ihr mich verortet, liebe Xinger?

Irgendwas stimmt hier nicht
Dann überweist mal schnell 100.000 Dollar via Western Union. Damit kann ich dann hier vor Ort einen Rechtsanwalt bezahlen. Ich habe nämlich von einer Urgroßtante zweiten Grades 34 Millionen Dollar geerbt. Aber die Bank weigert sich noch, das Geld auszuzahlen. Wenn ich wieder in Deutschland bin, zahle ich euch das Geld zehnfach zurück.
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18. November 2008, 16.30 Uhr von Peter Giesecke
Im letzten Jahr bin ich kein einziges Mal Bahn gefahren, jedenfalls nicht in der BahnCard-Bahn. Also werde ich das Kärtchen nicht verlängern. Gerade läuft die Kündigungsfrist ab, also habe ich schnell ein Fax geschickt. Gefunden habe ich die Faxnummer nicht auf den Seiten der Deutschen Bahn, sondern über Google.
Was ich nicht erwartet habe, ist ein großer Hinweis auf bahn.de, wie man kündigt. Aber, so sollte man meinen, irgendwo muss es einen Link geben, hinter dem zumindest die rechtlichen Minimalanforderungen erfüllt sind.

Schon tausende Male drübergefahren (Bild: Deutsche Bahn AG)
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17. November 2008, 19.32 Uhr von Peter Giesecke
Ich bin immer wieder beeindruckt. The Big Picture von Boston.com zeigt nicht einfach nur große Bilder. Das wäre bloß eine quantitativer Zuwachs. Für mich ist das eine neue Qualität.
Das hängt natürlich damit zusammen, wie ich sonst Bilder konsumiere. Ich besitze keinen Fernseher, kaufe mir keine illustrierten Zeitschriften, keine Geos, keine National Geographics. Ich schaue auch kaum Videos im Internet, kaum Spiegel Online TV, kaum YouTube.

Wo sehe ich sonst solche Bilder?
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15. November 2008, 16.33 Uhr von Peter Giesecke
Samtagnachmittag, kurz nach vier. Ein Freund ruft an und fragt, wie lange die Hauptpost noch geöffnet hat. Er ist unterwegs, ich sitze am Rechner.
Davon mal abgesehen, dass ich den Link zur Filialsuche nicht auf den ersten Blick finde, mir als Ausgabe nur drei Ergebnisse geliefert werden, wobei nicht einmal die Hauptpost darunter ist, und ich dann nicht einmal die Möglichkeit habe, die Suchanfrage zu ändern.

Soll man jetzt alle Filialen abfahren, um zu schauen, ob noch eine geöffnet hat?
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14. November 2008, 23.24 Uhr von Peter Giesecke
Irgendwann. Zur Not tun es auch vier Monitore nebeneinander auf dem Newsdesk. Visualisierung ist eben alles. Auf einen schnellen Blick den Überblick bekommen. Wissen, was geht.

Hängt bei A. D. Williams Engineering (Bild: 37signals)
Für die eigentliche Arbeit muss man natürlich Ablenkung vermeiden. Kleine Büros. Ein oder zwei Leute darin. Ruhiges, konzentriertes Arbeiten. Aber wenn man dann einen Tee holt oder wegbringt, weiß man mit einem schnellen Blick, wo man mit seiner Arbeit gerade steht. Alle zusammen.
Das ist der Vorteil des Riesen-Monitors auf dem “production floor”, am Newsdesk oder einfach dort, wo alle für den analogen Flurfunk vorbeimüssen.
Gefunden bei 37signals.
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7. November 2008, 13.03 Uhr von Peter Giesecke
werden wohl die meisten Onlinemedien sagen, wenn der Presserat 2009 mit der Aktentasche unterm Arm erscheint. Ja, wo eigentlich? Auf dem Bildschirm? Im Türrahmen?
Golem schreibt:
Anbieter von Telemedien mit journalistisch-redaktionellen Inhalten, soweit sie nicht als Rundfunk einzustufen sind, sollen ebenfalls die Möglichkeit erhalten, sich der publizistischen Selbstkontrolle anzuschließen, sofern sie sich zum Pressekodex als Regeln für guten Journalismus sowie den Grundsätzen zum Redaktionsdatenschutz bekennen und sich der Spruchpraxis des Presserats unterziehen.
(Hervorhebung durch Netzausfall.)
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3. November 2008, 15.28 Uhr von Peter Giesecke
Seit heute nutze ich den Firefox 3 im Produktiveinsatz – wie es so schön heißt. Ich bin spät dran, ich weiß. Aber der Firefox 3 kam nicht mit der Typo3-Version zurecht, die wir bisher für Pocketbrain eingesetzt haben.
Seit dem Wochenende nun nutzen wir eine aktuelle Typo3-Version. Jetzt ist nicht nur der Browser schneller, sondern auch das CMS. Ein großer Dank geht an den Kollegen Wagenhöfer, denn ich habe noch nie solche problemarmen Umstiege erlebt wie bei Pocketbrain.
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