Sauber, Jungs! 233 neue Einträge im Feed der Spiegel-Online-Netzwelt. Innerhalb von weniger als einer Stunde. Hamas, Merkel, Christiansen, Wirtschaftskrise. Wer auch immer dafür verantwortlich ist: Spon oder der Google Reader. Das passiert bei einigen Feeds in letzter Zeit häufiger. Auch so ein heißer Kandidat: der News-Feed von Opera. Erscheint mehrmals im Monat als komplett ungelesen.
Im Gespräch mit Charlie Rose, sein neues Buch Outliers vorstellend. 30 Minuten. Viele haben das Talent, aber nur wenig haben das Glück. IQ oberhalb von 120 spielt keine Rolle. Stattdessen üben, üben, üben. Kontinuierlich, fokussiert, überlegt und mit Leidenschaft. Es muss sich gut anfühlen, was man tut.
Immer wieder schon anzusehen, wie Malckom Gladwell redet, wie er argumentiert.
Eine Überlegung aus seinem Vortrag: Wenn man die Größe von Schulklassen verringert, steigert dies die Leistung der Schüler. Wenn man dafür dann aber mehr Lehrer anstellt, erhöht sich die Anzahl der Lehrer, bei denen die Schüler nicht so viel lernen. Geistiges Kaugummikauen.
Video lässt sich hier nicht einbinden, gibt es aber über iTunes.
Als Entwickler bin ich es gewohnt, Zeitabschätzungen zu geben. Bewährt hat sich das alte Scotty-Prinzip: Zuerst mal eine viel zu lange Zeit angeben, auf ein realistisches Maß runterhandeln lassen und dann möglichst noch schneller umsetzen. Auch wenn ich in der Küche stehe und für Gäste koche, ist eine realistische Zeiteinschätzung sehr hilfreich. Auf die Minute genau habe ich es aber noch nicht geschafft – ich bin gespannt, ob mir das beim neuen Rezept für Apfelmuffins gelingt.
59 Minuten – Und keine Minuten länger. (Aus: Muffins köstliche kleine Verwandlungskünstler)
Gerade gesehen, dass wir mit Pocketbrain die Ersten sind, die über das neue Palm Pre berichtet haben. Zumindest was bei Google News angekommen ist. Und jetzt troll ich mich auch wieder.
Pressemitteilung rausschicken, keine Bilder onlinestellen und die Büros nicht besetzen – weder im eigenen Haus noch die PR-Agentur. Schließlich ist ja Feiertag in Baden-Württemberg und Bayern. Aber auf der Website eine zweistellige Anzahl von Ansprechpartnern nennen. Ich habe jetzt ein Dutzend E-Mail-Adressen, Online-Kontaktformulare und Telefonnummern abgeklappert. Kein Erfolg. Das hat mich jetzt einige Zeit gekostet. Euer Glück, dass mir diese jetzt zum Bloggen fehlt. Ich habe nämlich sooo nen Hals!
Leider haben wir aktuell seit Jahreswechsel eine Störung im GPRS-Netz zu vermelden, so dass derzeit keine GPRS-Datenverbindungen möglich sind. Telefonie und SMS sind davon nicht betroffen. Die Techniker arbeiten bereits intensiv an der schnellstmöglichen Behebung.
So steht es im Simyo-Blog. Auch wenn dort die eine oder andere Zeile Marketing auftaucht (das ist erlaubt), so ist das Blog doch eine schöne Möglichkeit, mit dem Mobilfunk-Provider Kontakt zu halten. Da sollen sich die Netzbetreiber mal eine Scheibe von abschneiden.
Als Simyo vor einiger Zeit einen Tarif herausbrachte und ihn Flatrate nannte, obwohl er keine Flatrate war, hat Simyo schnell reagiert – mit einer Umbennenung und einem langem Statement im Blog. Vorbildlich.
Wenn man allerdings am Vormittag des 2. Januars vermeldet, dass seit dem Jahreswechsel keine GPRS-Verbindungen mehr möglich sind, dann fragt man sich, ob das Blog nicht doch nur ein klassisches Marketinginstrument ist.
Ich hoffe mal, dass die Techniker nicht auf den nächsten Werktag gewartet haben, um sich des Problems anzunehmen.
Wenn man anderen Menschen zuhört, kann man viel lernen. Eine wunderbare Gelegenheit, dies zu tun, sind die TED Talks. “Ideas worth spreading” heißt es im Untertitel. Es sind wunderbare Vorträge dabei – informativ und unterhaltsam. Meist einige Monate, nachdem sie gehalten wurden, online gestellt.
Stellen Sie sich vor, Ihr Nachbar, mit dem Sie in langer und blutiger Fehde lagen, zöge ein Gewehr heraus und schösse in Ihre Wohnung. Er schießt aus seinem eigenen Wohnzimmer, das voller Frauen und Kinder ist. Mehr noch: Er hält seine Tochter auf dem Schoß, während er Ihre Kinder anzuvisieren versucht. Er verkündet, dass er nicht damit aufhören werde, bis Ihre Familie tot ist. Polizei steht nicht zur Verfügung. Was sollten Sie tun?
Eine Möglichkeit ist, gar nichts zu tun oder wenig. Das versuchen Sie eine Zeitlang. Schließlich ist Ihr Nachbar arm und traumatisiert, und ein Teil der Schuld daran trifft Sie. Aber als eine Kugel im Schlafzimmer Ihres Kindes einschlägt, entscheiden Sie, dass es nun genug ist. Sie holen Ihre bei weitem überlegene Waffe heraus und versuchen sich an einer chirurgischen Maßnahme: auf den Kopf des Schützen zu zielen und dabei die Unschuldigen zu verschonen.
So steht es auf faz.net – in aller Deutlichkeit. Es geht um den Konfikt in Gaza. Mir geht es nicht um den Inhalt. Diese Beitrag auf faz.net ist auch bloß die Antwort auf einen zweiten, konträren. Mir geht es um die Deutlichkeit.
Wer schreibt so etwas sonst? Ein Kommentator. In nachrichtlichen Meldungen wird dagegegen referriert, wo eine Rakete abgeschossen wurde und wo sie eingeschlagen ist. Anschließend folgen Politikerzitate.