Archiv für November 2009

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Döpfner, Joffe und Naumann unterhalten sich über das Internet

23. November 2009, 17.19 Uhr von

Historische Aufnahmen aus dem Jahr 1996. So etwas würde heute keiner mehr von sich geben.

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Murdoch vs. Google

23. November 2009, 10.57 Uhr von

Wieso denken eigentlich alle, dass das Google schaden wird, wenn die News Corp. die Suchmaschine aus ihren Onlineangebote wie die hübsche Times Online aussperrt? Warte noch auf den Kommentar: Armer Murdoch, so senil.

Wenn man die Inhalte nur über Bing findet, dann aber dafür bezahlen muss, wird Microsoft keine Marktanteile gewinnen und Murdoch kein Geld darüber verdienen.

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Die SPD in Bild und Ton. Und Vodafone

14. November 2009, 13.06 Uhr von

Samstagvormittag. Alles geht ein wenig ruhiger an: Nachrichten von gestern abend lesen statt Pressemitteilungen überfliegen. Die SPD hat einen neuen Vorsitzenden, auf FAZ.net gibt es einen Artikel dazu. Aber ich will in die Rede des Ausgewählten kurz hineinhören. Nur wo?

Auf spd.de findet man eine Slideshow. Zu jedem Bild gibt es ein wenig Text, den ich aber nicht lese, darunter einen Button “Weiterlesen”. Ich will aber nicht lesen. Unterhalb der Bühne finden sich die Punkte “Online spenden”, “Mitglied werden!” und noch zwei weitere. Als ob ich das wollte. Nach etwas suchen sehe ich auch Links zu studiVZ und flickr. Da sollte also auch YouTube dabei sein. Ist es auch.

Auf YouTube nennt sich die SPD SPDvision. (Wenn das der Helmut Schmidt wüsste.) Da sind dann auch gleich die Reden vom Bundesparteitag. Sigmar Gabriel: 688 Aufrufe. Olaf Scholz: 7 Aufrufe. Klaus Wowereit: 69 Aufrufe. So spielt das Leben. Franz Müntefering: 2.196 Aufrufe. So auch.

Nichtsdestotrotz: Die YouTube-Kanäle sind eine feine Sache. Viele Unternehmen nutzen sie mittlerweile, um PR darüber zu machen – an den Journalisten vorbei oder, um ihnen eine Möglichkeit zu geben, diese Videos auf ihren Angeboten einzubinden.

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Wie ich meine Feeds lese

7. November 2009, 15.11 Uhr von

Ich habe über 200 RSS-Feeds abonniert. Es braucht Zeit, diese durchzuarbeiten. Immer wieder. Der Google Reader gibt ein paar nette Shortcuts. Mit j/k springt man vor und zurück. Mit v öffnet man einen Beitrag in einem Background-Tab. Schließlich werden viele Feeds nur mit einer Kurzversion bestückt. Mit etwas mehr Ruhe und Überblick arbeite ich dann die einzelnen Tabs durch.

Google Reader ShortcutsFragezeichen drücken, schon erscheinen die Google Reader Shortcuts

200 Feeds sind ganz schön viel. Die meisten lese ich für meine Arbeit. Pressemitteilungen möchte ich gerne schnell zu Gesicht bekommen. Einträge im Google-Analytics-Blog können bis zum Abend warten. Die FAZ-News auch. Ich habe daher die meisten Feeds auf die Tags Redaktion und Abendlektüre verteilt. Hinzu kommen noch die Tags Kommentare (wenn ich selbst woanders kommentiert habe), Pocketbrain (kontrollieren, wie schnell Google die News erfasst) und Pocketbrain Kommentare (auch wichtig).

Per Bookmarkleiste öffne ich den Google Reader mit dem Ordner Redaktion. Das sind die Pressemitteilungen und einige Portale in Deutschland und den USA. Mit j/k/v sind diese schnell durchgearbeitet.

Um dann aber zu den anderen Ordnern zu gelangen (Google nennt diese subscription oder folder), muss ich Shift+n oder Shift+p drücken. Habe ich dann den richtigen Folder ausgewählt, muss ich nochmals Shift+o drücken, damit er sich öffnet. Warum nicht jeweils eine einzelne Taste? Um mich dann mit j/k weiterzubewegen, muss ich vorher aber noch r für refresh drücken.

Das eine so einfach, das andere so umständlich.

Ich mag den Google Reader. Ich mag nicht, dass ich ständig bei Google eingeloggt bin. Offline-Reader kommen für mich nicht in Frage, weil ich sie nicht mit auf dem Handy abrufen kann. Andere Online-Reader funktionieren einfach nicht. TinyRSS lässt sich auf dem eigenen Server installieren, habe ich aber noch nicht getan.

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The Way I Work: Jason Fried of 37Signals

6. November 2009, 13.40 Uhr von

Wieder mal ein wunderbarer Lesetipp von Johannes Kleske:

The Way I Work: Jason Fried of 37Signals

Der Mann arbeitet vormittags drei Stunden konzentriert, ebenso am späten Nachmittag. Zwischendurch daddelt er zwei Stunden im Netz herum und isst am Schreibtisch. Nach acht Stunden hat er das Büro verlassen, wenn er nicht eh zuhause gearbeitet hat. Allerdings arbeitet er am späten Abend noch einige Stunden kreativ – wenn er Lust dazu hat.

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Fn und Strg

5. November 2009, 13.06 Uhr von

Gerade auf Golem gelesen: Im BIOS von Lenovo-Laptops wird man die Belegung der Tasten Fn und Strg vertauschen können. Wow. Schon lange ein Problem bei mir. Noch nie an eine Lösung gedacht. Und dann die Ernüchterung: “Ein BIOS-Update für bestehende Geräte ist hingegen derzeit nicht vorgesehen.”

Auf meinem Laptop sitzt links unten, wo sonst die Strg-Taste sitzt, die Fn-Taste. Wenn ich lange am Laptop sitze, gewöhne ich mich schnell um. Tagsüber sind Monitor, Maus und Tastatur angeschlossen. Diese Konstellation bin ich gewohnt. Wenn ich dann abends den Laptop mit ins Bett nehme, verhaue ich mich die ganze Zeit.

Besonders beliebt: Fn+C statt Strg+C. Das merkt man aber immer erst, wenn Fn+X nicht funktioniert, man stattdessen Strg+X tippt und dann nichts kommt – oder was man davor in die Zwischenablage gelegt hat.

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