Archiv für März 2010

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687.000 zahlen für Xing

30. März 2010, 10.45 Uhr von

Xing hat in Deutschland 3,74 Millionen Mitglieder. 687.000 davon zahlen – oder das Unternehmen, bei dem sie beschäftigt sind. Ich verstehe ja immer noch nicht, warum es sich lohnen soll, dieses Geld auszugeben.

Sicherlich wäre es nett, hie und da eine Status-Meldung abzusetzen – zum Beispiel, wenn man mal in einer anderen Stadt unterwegs ist, um dort ein Treffen mit einem eher losen Kontakt zu ermöglichen. Oder wenn man ein neues Produkt hat oder neue Funktionen.

Wer seine Kontakte aber nicht pflegt, sondern einfach nur Business Buddies sammelt (oder Bunnies) wird darauf keine Reaktion erhalten.

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Der Spiegel war’s

30. März 2010, 9.35 Uhr von

Der Fall Eckart von Hirschhausen war bereits woanders zu lesen. Eine kurze Zusammenfassung nochmals plus weitere Fälle von Jörg Thomann in der FAZ: Misstrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Bisher wurde immer salopp zwischen deutscher und angelsächsischer Praxis unterschieden. Mir war noch nicht bekannt, wer die deutsche Unsitte verbrockt hat, sich Zitate autorisieren zu lassen: Der Spiegel – das Sturmgeschütz der Demokratie.

Die Praxis, Zitate autorisieren zu lassen, hat hierzulande ?Der Spiegel? eingeführt – als Lockmittel für die Politiker, sich beim Gedankensparring des ?Spiegel?- Gesprächs nicht zurückzunehmen. Ein solches Gespräch, sagt der ?Spiegel?-Autor Hans-Ulrich Stoldt, habe den Vorteil, dass es oft ?offener und spontaner? sei – und den Nachteil, dass die Befragten alles, was ihnen nicht behagt, wieder einkassieren könnten.

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Stefan Glänzer über Gründer in Deutschland

2. März 2010, 20.54 Uhr von

Beitrag vom Last.fm-Gründer Stefan Glänzer in der FAZ:

Junge Gründer brauchen etablierte Webfirmen (und nicht nur deren vorwiegend verkaufsorientierte Niederlassungen), in denen eine starke Managementebene ausgebildet wird. Solche Leute finden regelmäßig Zugang in die Gründerszene, können die dort entstehende Kreativität in die richtigen Managementprozesse einführen, ihre Erfahrung im Umgang mit Großkunden ebenso einbringen wie ihr Wissen um die Bedeutung eines guten Personalmanagements.

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David Gelernter über den Lifestream

1. März 2010, 12.00 Uhr von

David Gelernter hat sich in der FAZ mit einem langen Artikel zu Wort gemeldet: Wie wir mit unserem Leben in Verbindung bleiben.

Sein Thema:

Das Internet der allernächsten Zukunft wird jedem seinen eigenen Lebensstrom geben, der sich von allen anderen unterscheidet, ein Fluss aus all den Informationen, an denen uns gelegen ist. Die Frage ist nur, was wir tun können, um nicht in ihm zu ertrinken.

Was jeder beherzigt, aber kaum einer in den Griff bekommt:

Insgesamt hat das Internet die Quantität und nicht die Qualität der uns zugänglichen Informationen gesteigert.

Allem Wunschdenken zum Trotz:

Das Internet wird nie eine neue Ökonomie hervorbringen, die auf freiwilliger statt auf bezahlter Arbeit beruht;

Über Smartphones:

In den vergangenen Monaten haben neue Geräte wie die von Google und Apple große Aufmerksamkeit erregt. Zweifellos wird gutes Design immer wichtig sein. Worauf es in Zukunft aber ankommt, ist nicht, wie sich neue elektronische Geräte auf aufregende Weise unterscheiden, sondern worin sie sich alle gleich sind.

Alles Twitter, oder was?

Diese Struktur namens Cyberstream oder Lifestream ist besser für das Internet geeignet als die konventionelle Website, weil sie die Information-im-Fluss zeigt, einen Strom von Informationen und nicht einen statischen Pool.

Und dann folgen noch einige Ausführungen über den Lifestream.

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