Archiv für April 2010

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Mögliche Datenkosten

27. April 2010, 10.14 Uhr von

Frank Rieger, Sprecher des Chaos Computer Clubs, in der FAZ:

Zwei oder drei Dinge, die sie von uns wissen

Die Frage ist, welche Tiefe und Zeitdauer von Information über unsere Vorlieben wirklich gespeichert werden müssen. Wie viel muss personalisiert oder mit ein wenig Aufwand personalisierbar sein? Was kann auch ohne große Einbuße an Nutzen anonym und rein statistisch verdatet werden? Können wir vielleicht auch mit ein bisschen weniger Suchgenauigkeit oder etwas wilderen Buchempfehlungen leben, wenn wir dafür etwas weniger Daten ausgeben? Gibt es vielleicht Dienste, auf die man verzichten kann, weil sie die möglichen Datenkosten nicht wert sind?

Einen Einblick in die genauen Modalitäten der Speicherung und Verknüpfung verweigern praktisch alle Unternehmen. Man kann nur aus der Beobachtung heraus Rückschlüsse ziehen, wie viel Wissen über uns bei diesem oder jenem Systembetreiber angehäuft wird. Ob nun Apple oder Amazon, Playstation oder Xbox – Online-Geräte, die jede Handlung des Nutzers nach Hause melden, sind der aktuelle Geschäftsmodell-Trend.

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Xing erlaubt Status-Updates für Basismitglieder

16. April 2010, 18.10 Uhr von

Ich bin überrascht. Xing schenkt den nicht zahlenden Mitgliedern ein paar Funktionen. Ich logge mich jeden Morgen einmal kurz ein, um zu sehen, was es “Neues aus meinen Netzwerken” gibt. Dort sehe ich jetzt mehr Meldungen als zuvor. Das ist praktisch.

Im Blog heißt es dazu, dass man die Status-Updates nun zehn Tage lang sehen kann und nicht mehr wie bisher vier Tage. War das so? Ich dachte immer, dass mir als nicht zahlendem Mitglied immer nur eine bestimmte Anzahl angezeigt wurde.

Wenn im Vorfeld einer Messe zu viele Meldungen kamen, habe ich bisher immer einige verpasst. Schön, wenn das in Zukunft anders wäre.

Statusnachrichten für nicht zahlende Mitglieder

“Neues aus meinen Netzwerken” kann man auch per RSS abonnieren. Mir war nicht bewusst, dass das bisher auch ging. Ich habe heute kurz überlegt, ob ich das machen soll. Ich habe meine RSS-Feeds so organisiert, dass das gut reinpassen würde.

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Googles Bevormundungsscheiß

16. April 2010, 13.51 Uhr von

Entschuldigung für die Wortwahl. Aber wer dauern “Don’t be evil” mantraisiert, muss damit rechnen, dass bei ihm andere Maßstäbe angelegt werden.

Googles BevormundungsscheißZeitdiebe: Google leitet mich vom Google Reader weg zu dieser Seite

Vom Google Reader werde ich in den letzten Minuten immer zu einer Welcome-to-Google.com-Seite umgeleitet, wo ich mich einloggen und damit offensichtlich für ein “documents and spreadsheets program, powered by Google” anmelden soll.

Ich habe gelesen, dass die an dem Teil rumgebastelt haben, aber da ich das nicht nutze, habe ich es eigentlich auch überlesen. Und das soll auch so bleiben.

Ich arbeite mit dem Google Reader. Ich habe über 200 Feeds abonniert, und täglich rasseln bei mir mehrere Hundert Feedeinträge durch. Um das zu bewältigen, nutze ich die Shortcuts. j, v usw. Und jetzt kommt dauernd diese Google-Docs-Werbung. Google klaut mir wertvolle Zeit – und das bei einem (Vorsicht: neudeutsch) Productivity Tool.

Es wird Zeit, dass ich mir endlich Tiny Tiny RSS installiere.

Google verliert gerade einen Power-User.

Selbst Schuld.

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Was trägt der Bischof eigentlich drunter?

12. April 2010, 19.31 Uhr von

Was Google so alles weiß. ? Oder: Wie funktioniert eigentlich der Algorithmus, der die Werbung zum Text aussucht?

Google-Anzeige im FAZ-ArtikelWie Google wohl darauf kommt?

Den Text zu lesen, lohnt übrigens nicht, habe es auch nur bis zur Hälfte geschafft.

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Und es hat Xing gemacht

11. April 2010, 13.17 Uhr von

Es gibt die schöne Anekdote, dass einige mittelständische Unternehmer ihre Töchter zu einer renommierten Universität schicken und dort VWL studieren lassen – nicht, um sie auf die Nachfolge vorzubereiten, sondern, um einen Schwiegersohn zu finden, der diesen Job übernimmt.

Xing-BannerMusste den Xing-Banner leider durchschneiden, damit er hier reinpasste

Das war früher. Eheanbahnung geht heute über Xing – und Xing ist sich auch nicht zu fein, damit zu werben: “Und es hat Xing gemacht! Als ich gesehen habe, mit wem der sonst noch Geschäfte macht. Lena P., Market Development Manager” – Na, wenn das mal nicht ein Kriterium für die Partnerwahl ist, also, für die Wahl der Geschäftspartner.

Ich bin einer der zufriedenen, aber passiven Xing-Nutzer. Ich lese täglich die Statusmeldungen, die Xing mir in der kostenlosen Variante zu lesen gibt. Ich sehe, wenn jemand den Job wechselt. Ich habe Zugriff auf die Kontaktdaten und gebe entsprechend meine frei.

Das war’s. Ich würde nie auf die Idee kommen, für einen solchen Dienst zu zahlen – zumindest nicht diesen Betrag. Durch was rechtfertigt der sich eigentlich? Da stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach nicht. Eigene Status-Meldungen abzusetzen, wäre schön, muss aber nicht sein.

Mir ist schon zu Ohren gekommen, dass die Gruppen und Foren Flirtplätze sind. Dort, wo ich mal kurz reingeschnuppert habe, war es entweder fachlich nicht anspruchsvoll oder gleich Off-topic. Nun ja, wer wirklich arbeitet, wird sich dort wohl weniger aufhalten.

Google hat mir verraten, dass die Kampagne schon seit Februar läuft und es sechs Testimonials gibt – drei Jungs und drei Mädels. Dass mir jetzt allerdings Blondi vor die Linse kam, mag Zufall sein, ich vermute aber mal eine gewollte statistische Unausgewogenheit. Ist ja opportun.

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The Science of Aesthetics

5. April 2010, 22.21 Uhr von

Ein tolles Video von Keith Lang über Formen und Farben. Ein Vortrag, den er im Rahmen der UXAustralia 2009 gehalten hat, nachgesprochen.

The Science of Aesthetics by Keith Lang from Keith Lang on Vimeo.

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