The isolation occurs because each piece of information does not have a URI. Connections among data exist only within a site. So the more you enter, the more you become locked in. Your social-networking site becomes a central platform?a closed silo of content, and one that does not give you full control over your information in it. The more this kind of architecture gains widespread use, the more the Web becomes fragmented, and the less we enjoy a single, universal information space.
Über Apple iTunes:
In contrast, not using open standards creates closed worlds. Apple?s iTunes system, for example, identifies songs and videos using URIs that are open. But instead of ?http:? the addresses begin with ?itunes:,? which is proprietary. You can access an ?itunes:? link only using Apple?s proprietary iTunes program. You can?t make a link to any information in the iTunes world?a song or information about a band. You can?t send that link to someone else to see. You are no longer on the Web. The iTunes world is centralized and walled off. You are trapped in a single store, rather than being on the open marketplace. For all the store?s wonderful features, its evolution is limited to what one company thinks up.
Ich nutze immer noch gerne RSS-Feeds. Sie spülen mir Infos in meinen RSS-Reader, nach denen ich dann nicht mit Aufwand suchen muss. Unter anderem verfolge ich so das Philosophische Quartett in der ZDF-Mediathek.
Heute abend wird wieder eine Folge ausgestrahlt. Gestern ist sie mit Link in meinem Reader aufgetaucht. Wie das so ist, Link geklickt, Reader geschlossen, der Link funktioniert nicht, zurück in den Reader und den Feed-Eintrag auf ungelesen zurückgestellt.
Das ZDF hat einen Link zum Live-Stream in den Feed gepackt. Das macht nun gar keinen Sinn. Die meisten Leute werden die Mediathek nutzen, um Sendungen zu sehen, wenn sie Zeit haben, und nicht, wenn sie gesendet werden ? also später.
Falsch gedacht
Ein Grundfehler ist die Annahme, dass die Leser eines RSS-Feeds den einzelnen Einträgen so viel Zeit und Aufmerksamkeit schenken, wie die Bestücker des Feeds das gerne hätten. Der Reader ist dafür gemacht, um große Datenmengen schnell zu sichten. Mit j und v geht es in Windeseile durch die Einträge. Da wird nichts aufgehoben. Was weg ist, ist weg.
Auch vom ZDF ist das nachtstudio. Dort erhält man ebenfalls vor der Ausstrahlung einen Link im Feedreader, kann sich die Sendung dann aber auch schon ein, zwei Tage vorher anschauen. Das finde ich gut.
Eine Alternative wäre noch die Sendungen per iCal in den eigenen Kalender einzutragen ? wenn es denn ein solches Angebot gäbe. In den USA gibt es Dienste, die eine einzige iCal-Datei zusammenstellen, in der die Ausstrahlungstermine der eigenen Lieblings-TV-Serien zusammengefasst sind. Jetzt weiß ich immer, wann How I Met Your Mother läuft.
Aw, Man.
Nachtrag vom 29. November
Das ZDF hat den RSS-Feed des Philosophischen Quartetts ein zweites Mal mit einem Link bedient. Diesmal nicht zum Livestream, sondern zum nachträglichen Anschauen im Archiv. Kann man so machen. Bin jetzt zufrieden.
Hier gab es bereits einige Links zu Jason Fried und 37 signals. Wer diesen gefolgt ist, findet im TED Talk von Fried nichts neues. Dennoch eine gute Zusammenfassung:
… und dann muss man erst einmal sehen, dass es nichts bringt, diese Seite ständig neu zu laden, weil man zu einer dedizierten Fehlerseite weitergeleitet wurde.
Um einen Einblick in die Zugriffe auf Pocketbrain zu gewinnen, haben wir unter anderem Reinvigorate eingesetzt. Manchmal glaube ich, ich habe dort mehr Page Impressions erzeugt, als der Dienst bei uns gemessen hat. In dieser Hinsicht bin ich ganz klar ein Statistik-Junkie.
Zwei Argumente sprachen für Reinvigorate: Der Dienst liefert Zahlen in Echtzeit, was Google Analytics nicht macht, und war kostenlos. Das ist seit ein paar Wochen nicht mehr der Fall. Jetzt werden die meisten Seiten mit “Your account is in Freebie mode.” überlagert. Völlig unbrauchbar.
Echtzeit-Daten bieten die Möglichkeit, schnell zu reagieren. Man kann einmal in der Stunde kurz reinschauen. Wenn man sich morgens einmal mit den Zugangsdaten eingeloggt hat, reicht der entsprechende Deep Link, um innerhalb von 10 Sekunden zu sehen, ob etwas Außergewöhnliches passiert ist.
Google Analytics hängt zwei Stunden hinterher
Man kann nach der Veröffentlichung einer Meldung sofort sehen, ob sie gut anläuft. Auch wenn man über den Referrer zu einem Forum kommt, wo die gerade veröffentlichte Meldung verrissen wird, kann man schnell reagieren.