That?s why it always irks me when you hear entrepreneurs being asked ?what?s next for you?, usually with the implication of either ?what new product are you going to put out? or ?what new company will you start next?. Not what improvements or tweaks are you going to make to what you have.
Ich weiß nicht mehr, wer dieses Bild geprägt hat: Ein Problem des mittleren Managments großer Unternehmen ist, dass viele nur für kurze Zeit auf ihrem Posten sind. Dann werden neue Initiativen gestartet und als Erfolg verkauft. Wenn aber die nicht ganz so guten Folgen sichtbar werden, ist der Manager schon längst wieder weg. Und der neue Mann macht wieder alles neu.
Ein ähnlich schlimmes Wort wie “newness”, das DHH oben in seinem Blogbeitrag braucht, ist Innovation. Da muss man zwar nicht komplett neu ansetzen, aber in der Entwicklung muss es zumindest einen großen Schritt nach vorne geben (wer auch immer genau weiß, wo das ist).
Funktioniert oft nur in der PR-Abteilung, aber nicht im Laden.
Für Käufer heißt das: Ein (zukünftiges) Smartphone mit Android 2.3.3 ist kein Rückschritt gegenüber dem Versprechen, dass 2.4 drauf sein sollte, sondern nur eine Umbenennung.
Erst kam heute morgen eine Pressemitteilung von HTC, die den Umstand oben erklärte, dann wurde den ganzen Tag lang das News-Loch zwischen Mobile World Congress und CeBIT mit Meldungen gestopft, die fast schon einen Betrug am Verbraucher heraufbeschwörten. Schön nachzulesen auf Google News.
Immer wieder liest man, dass sich eBay auf dem absteigenden Ast befindet. Gerade eben habe ich ein Buch zum Verkauf eingestellt. Ich habe über eine halbe Stunde gebraucht. Drei Details der Angebotbeschreibung sind nicht so, wie ich sie gewählt habe. Jetzt weiß ich, warum eBay solche Probleme hat.
Ich bin schon seit Jahren bei eBay angemeldet, habe aber bloß etwas mehr als 20 Sterne. Mal habe ich ein Monitorkabel gekauft, mal eine DVD. Auch verkauft habe ich vor Jahren schon mal etwas. Mit anderen Worten: alles neu für mich.
Bei der Eingabe der Daten stellte ich dann fest, das eBay die letzten beiden Umzüge nicht mitgemacht hat, die hinterlegte Kreditkarte ist schon vor Jahren abgelaufen. Die Eingabe der neuen Daten nahm einige Zeit in Anspruch ? vor allem aber, weil ich immer genau schauen musste, ob das jetzt alle Daten waren. Offensichtlich habe ich dann doch noch etwas übersehen (einer der Detailfehler).
Die Paypal-Pflicht ist mir unverständlich. Da werden für neue Leute die größten Hürden gebaut. Kästchen nicht angeklickt, schon waren oben im Formular wieder einige Eingaben verändert ? zum Beispiel die Einordnung des Buches in eine Kategorie (ein weiterer Detailfehler).
Wovon ich an dieser Stelle gar nicht sprechen will, ist, wie unübersichtlich eBay geworden ist. Und ich vermute mal, die Nase des Javascript-Programmierer ist goldener, als sie hätte sein müssen.
In den Pressestellen macht sich eine Unsitte breit: Informationen werden nur noch scheibchenweise preisgegeben. Pressmitteilungen enthalten nicht alle Daten. Dafür gibt es dann mehrere, die nach und nach etwas mehr verraten, auch wenn es nur der Umstand ist, dass man in zwei Wochen mehr sagen wird.
In der Schule habe ich die Textaufgaben immer gemocht. Sie enthielten immer genug Informationen, um die Aufgabe zu lösen, aber auch nicht mehr. Jeder Satzteil hatte eine Bedeutung. Das Gleiche gilt für die P.M.-Logik-Hefte.
Ich bin kein Twitter-Experte. Für mich ist Twitter Mittel zum Zweck. Wer die Pocketbrain-News nicht per RSS abonnieren möchte, kann dies über Twitter tun. Da viele aber Twitter bidirektional nutzen, also gegenseitig, zur Kommunikation, muss man also mitbekommen, wer bei Twitter etwas über einen sagt. Dafür nutze ich eine Suche nach dem Stichwort “pocketbrain”.
Diese Suche erfasst auch Tweets, in denen “pocketbrain” nicht genannt wird, die Short-URL-Link aber auf eine Pockebrain-URL verweist. Auf diese Weise, so dachte ich bisher, hat man einen schönen Überblick, was wir veröffentlichen und wer wann darauf reagiert.
Leider deckt das aber nicht alles ab. Bei einer Recherche ist mir aufgefallen, dass viel häufiger auf eine Pocketbrain-Meldung verwiesen wurde, als dies in der Suche nach “pocketbrain” aufgelistet wurde. Offenbar löst Twitter nur einen Teil der Short-URLs auf.
Anbieter von Twitter-Statistiken gibt es wahrscheinlich wie Sand am Meer. Wenn jemand einen Tipp hat, gerne her damit.
Möglich wird dies durch dreifache Dual-Konfiguration − einer Kombination aus Doppelkernprozessor und eines durch “Dual-Channel” doppelt so schnellen Datentransfers zum “Dual-Memory”-Speicher.
So etwas formulieren doch Germanisten, oder?
Der “‘Dual-Memory’-Speicher” besteht übrigens nur aus Haupt- und Arbeitsspeicher. ? ÜBERRASCHUNG!
Memory-Speicher ist allerdings auch doppelt gemoppelt. Ist das dann schon eine vierfache Dual-Konfiguration?
Für die langsamen Rechner unter uns nachgefragt: Ist eine dreifache Dual-Konfiguration nun eine Leistungssteigerung um den Faktor 6 oder 8?
Und für alle, die in der gymnasialen Mittelstufe nicht aufgepasst haben und deshalb später ein nicht-technisches Fach studieren mussten: Der Faktor 8 würde sich nicht aus der hübschen Formulierung “Memory-Speicher” ableiten.
Eigentlich käut Dollase bloß zwei Thesen zur Kreativität wieder ? bezogen auf die Sternegastronomie: 1. Wer die Masse erreichen will, darf nicht kreativ, sondern muss auf gehobene Weise mittelmäßig sein. 2. Wer einmal kreativ und damit außergewöhnlich war, traut sich nicht mehr, etwas zu ändern, und ist damit auch nicht mehr kreativ. ? Da widerspricht ihm keiner.
Undankbar ist, dass er sich “Halbedel’s Gasthaus” als Beispiel ausgesucht hat. Es geht ihm nicht darum, das Sternerestaurant zu beschreiben. Er benutzt es lediglich, um seine Thesen zu stützen. Da bleibt ihm dann auch gar nichts anderes übrig, als etwas zu loben, um dann wieder etwas der Mittelmäßigkeit zu bezichtigen.
Er macht damit journalistisch aber genau das, wofür er Halbedel rügt. Er bewegt sich irgendwo in der Mitte ? unangreifbar. Zu jedem Gang, zu jedem Detail, auf das man Dollase anspricht, kann er dann sagen: alte Genialität. Oder: neues Mittelmaß. Das ist die gleiche Beliebigkeit, die er dem Mittelmaß vorhält.
Aber nicht nur das Kochen ist Kunst und zugleich Handwerk ? auch der Journalismus. Zwei Dinge sind mir beim Lesen aufgestoßen.
We really should send a message to phone manufacturers and stop covering these tiny little leaks of controlled information, but when it’s a phone with dual cameras and a 3D display we’re talking about, we can’t help it.
Und es gibt natürlich viele andere gute Gründe, doch noch darüber zu schreiben: Haben die anderen auch gemacht. Oder: Google. ? Zieht immer.