Archiv für September 2011

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Facebooks Kekse

27. September 2011, 21.55 Uhr von

Sich bei Facebook auszuloggen, reicht einfach nicht. Die Cookies, die auf der Festplatte bleiben, machen es möglich, dass Facebook auch mitbekommt, auf welchen Webseiten man sich sonst noch herumgetrieben hat. Man hat das in den Nachrichten schon gehört oder gelesen, Lifehackr hat das aber nochmal in einer Art F&Q zusammengefasst, kurz und übersichtlich, und einige Links hinzugefügt, um das Thema vertiefen zu können.

Zwei Lösungen werden dort angeboten. Mit Hausmitteln zu machen, aber umständlich: Nach jedem Logout bei Facebook löscht man auch die Cookies. Oder man installiert eine Erweiterung für den Browser, die das erledigt.

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Fast alle Delicious-Bookmarks verloren

18. September 2011, 22.29 Uhr von

Ich bin, glaube ich, einer der wenigen, die noch Delicious nutzen, während alle anderen über Twitter und Facebook in die Welt hinausposaunen, was sie alles gut finden. Ich stelle alle paar Tage bei Delicious einen neuen Link online ? von einem Text, der mich inspiriert hat, um ihn später wiederzufinden und um ihn Freunden mitzuteilen, falls sie sich dafür interessieren. Schließlich will ich niemanden auf den Geist gehen.

Vor einem Dreivierteljahr wurde Delicious zum Kauf angeboten. Die YouTube-Gründer haben den Bookmarkdienst von Yahoo übernommen, er wäre wohl sonst eingestellt worden.

Per Zufall habe ich nun gesehen, dass alle Bookmarks gelöscht werden, wenn man nicht bis zum 23. September den neuen Nutzungsbedingungen zugestimmt hat. Offensichtlich war es der letzte Aufruf dazu. Ich habe aber weder eine E-Mail von Delicous erhalten, noch fand ich etwas, wenn ich mich eingeloggt hatte. Nicht gut.

Erst der Link von Lifehacker zum neuen Betreiber AVOS offenbarte einen Link, mit dem ich die neuen Bedingungen annehmen konnte. Meine Links werden also in fünf Tagen nicht verschwinden.

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Statt eines Relaunches

15. September 2011, 15.22 Uhr von

Die Jungs von 37signals basteln ständig an ihrer Website herum. Dort gibt es keinen großen Relaunch (vielleicht alle paar Jahre mal), sondern ständig kleine Verbesserungen, sie sich dann auch messen lassen.

In einem Video wurde nun die Entwicklung von März 2009 bis Januar 2011 festgehalten. Sehr schön sieht man, dass es auch mal vor und wieder zurück geht. Um so zu arbeiten, braucht man viel Ruhe und Ausdauer.

Evolution of a homepage from 37signals on Vimeo.

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Günther Jauch: Fremd in der ARD

12. September 2011, 10.39 Uhr von

Gestern abend lief zum ersten Mal die neue Talkshow von Günther Jauch in der ARD. Wer bisher Sabine Christiansen und Anne Will an dieser Stelle schaute, wird sich fremd vorgekommen sein. Das Studio, die Farben, die Jingles, es schmeckte ein wenig nach RTL, zumindest nach stern tv.

Auch das Konzept ist ein anderes, sofern das beim Korsett einer Talkshow überhaupt möglich ist. Günther Jauch bewegt sich durch das Studio, bindet in die Runde der Talkgäste persönliche Schicksale durch Einzelgespräche ein. Das ist einer seiner Stärken.

Ihm gegenüber sitzen dann Menschen, die nicht medienerprobt sind. Das kann Fremdscham auslösen, aber auch schön menscheln, bis die Tränen kullern. Gersten hat er zuerst ein wenig, dann aber richtig Glück gehabt.

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Look at lots of data

8. September 2011, 20.58 Uhr von

Ich bin immer wieder gescholten worden, dass ich viel Zeit damit verbracht habe, mir Statistiken über die Zugriffe auf meine Internetprojekte anzusehen.

Nirav Mehta von 37signals schreibt heute im hauseigenen Blog Signal vs. Noise:

The only way to know what ?normal? is when it comes to your data is to look at it, a lot. Look at graphs of different things over different time periods, review log files, read customer emails?be the most voracious consumer of new information and data that you can. Keep finding that next source of information.

Try to spend an hour a day consuming new data ? just reading it in, absorbing it, maybe making some notes. It doesn?t need to be for any specific investigation of the moment, but it will pay dividends down the line. This is very similar to the ?Rule of 10,000 hours? and other notions of ?Just do, a lot?.

Leo Babauta schreibt dagegen diese Woche auf zenhabits.net:

If you are so focused on the results, the activity becomes only a means to an end. That makes the activity less enjoyable, and therefore less sustainable over the long run. I?ve become fitter than ever by not tracking, but instead enjoying being active. I?ve grown my site more now that I don?t track stats, but instead enjoy the writing. Over the long run, not tracking is better.

Der Erfolg gibt beiden recht.

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