Archiv für Januar 2012

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Galaxy S Advance: Samsungs neue Mittelklasse

31. Januar 2012, 13.49 Uhr von

Es kann nicht jeder Porsche fahren, das wäre auch langweilig. Die Masse fährt stattdessen Mittelklasse. Beim Smartphone können sich zwar mehr ein Spitzenmodell leisten (das iPhone 4S oder das Samsung Galaxy S II), aber ein Gerät mit etwas weniger Leistung, jedoch für den halben Preis tut es meist auch. Samsung hat jetzt das Galaxy S Advance angekündigt.

Das Samsung Galaxy S Advance hat einen 4 Zoll großen Super-AMOLED-Bildschirm, der 800 x 480 Punkte anzeigt, und einen Dual-Core-Prozessor, der mit 1 GHz getaktet ist, es läuft unter Android 2.3 Gingerbread. Die weitere Ausstattung bleibt ebenfalls hinter dem Spitzenmodell zurück, ist aber ausreichend. Mehr Details gibt es bei Golem.

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Neue All-Net-Flatrates von Congstar und Base

30. Januar 2012, 13.55 Uhr von

Viel, viel Geld musste man bisher zahlen, wenn man sich eine All-Net-Flatrate zulegte – ein Mobilfunktarif, mit dem man für einen fixen monatlichen Preis vom Handy aus in alle deutschen Netze telefonieren kann. Eine Ausnahme war der O2 on Business für Geschäftskunden. Jetzt gibt es von Base ein vergleichbares Angebot und von Congstar eines im Telekomnetz, das alle Kunden nutzen können. 40-50 Euro muss man aber immer noch Monat für Monat auf den Tisch legen.

Den Anfang macht Congstar am 31. Januar. Der Tarif “congstar Full Flat” kostet dann nur noch 39,99 Euro pro Monat. In der Pressemitteilung spricht Congstar von 30 Euro Preisersparnis. Ein Blick auf die Website zeigt aber, es sind nur 20 Euro. Bei den Kosten bleibt es aber nicht, denn der Internetzugang kostet 24 Cent pro Megabyte, aber Vorsicht: Abgerechnet wird in ungünstigen Blöcken zu 100 KB; pro Stunde, in der man online ist, zahlt man mindesten einen Cent. Zu diesen Konditionen kann man nicht rund um die Uhr online bleiben, auf den Monat hochgerechnet würde man 7,20 Euro zahlen.

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Die Wiederentdeckung des Papiers (II)

27. Januar 2012, 14.54 Uhr von

Ob ich beim nächsten Umzug meine Bücher in viele Kartons packe oder den E-Reader einfach zum Laptop in die Tasche stecke, dieses Problem lässt sich einfach im Hauruckverfahren lösen – einmalig. Doch auch im Alltag habe ich das Papier für mich wiederentdeckt. Auf meinem Schreibtisch liegen wieder mehr Zettel – nicht Unerledigtes, schnell Hingekritzeltes, sondern Zettel, die zu meiner festen Arbeitsumgebung gehören.

Viele Produktivitätssysteme bauen darauf, dass man ein “system of trust” schafft, wo man alle neuen Aufgaben und Ideen sammelt, ordnet und nach einem bestimmten Verfahren wieder hervorholt. Alles erhält seinen festen Platz. Bei Adressen und Terminen ist dieser am besten auf einem digitalen Träger, denn die E-Mail-Adressen werden vom E-Mail-Programm benötigt, die Telefonnummern vom Handy. Und wer einen Kalender auf mehreren Geräten führen will und auch mit anderen abgleichen, hat diesen sowieso online liegen.

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Apple fast schon obszön

25. Januar 2012, 22.31 Uhr von

Im letzten Geschäftsquartal hat Apple eine Umsatz von 46,33 Milliarden Dollar erwirtschaftet und einen Gewinn von 13,06 Milliarden Dollar, berichtet Golem. Das ist fast schon obszön.

In jedem Dollar Umsatz stecken mehr als 28 Cent Gewinn. Wenn man das jetzt auf den Kaufpreis eines einzelnen Geräts überträgt (was man so nicht machen kann), dann verdient Apple an einem iPhone 4S 16GB, das in Deutschland 629 Euro kostet, 176 Euro. Bei einem iPad sind es 134 Euro von 479 Euro. Laut Apple-Chef Tim Cook sind die Gewinnmargen beim iPhone übrigens höher als beim iPad.

Apple-Chef Tim Cook (Quelle: Apple)

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Die Wiederentdeckung des Papiers (I)

25. Januar 2012, 13.51 Uhr von

Neulich habe ich mal wieder ein Buch gelesen. Der alte König in seinem Exil von Arno Geiger. Empfehlenswert. Ich hatte es im Sommer geschenkt bekommen und seitdem keine Zeit gehabt. Wie immer. Ich hätte es mir aber auch nicht gekauft, weil ich dem Papier weitgehend abgeschworen hatte. Damit meine ich nicht nur das papierlose Büro, das es bei mir sogar weitgehend war, ich wollte auch Bücher in Zukunft digital lesen. Das überlege ich mir jetzt aber noch einmal.

Im Jahr zuvor hatte ich eine CD geschenkt bekommen. Die Hörbuchfassung von Miriam Merkels Das Glück der Unerreichbarkeit. Ich habe die Scheibe zurückgegeben, nachdem ich sie digitalisiert hatte. Schon lange besitze ich keine CDs mehr. Den Restbestand habe ich vor dem letzten Umzug einfach in der Wohnung gelassen. Die Bücherkisten habe ich noch geschleppt, doch gerade bin ich dabei, einen Teil der Masse abzustoßen – Bücher, in die ich garantiert nie wieder schauen werde.

Und ich bin den Staub satt. Es gibt dieses Bild, das manche Menschen Bücher nicht nur lesen, sondern auch besitzen wollen. Dann ist es ihnen meist auch ein Bedürfnis, sie zu zeigen. Wenn ich jemanden das erste Mal in seiner Wohnung besuche, stehe ich sehr bald vor dem Bücherregal und erhalte so einen kleinen Einblick in das Reich seiner Gedanken. Ich habe mich auch stets über Besucher gefreut, die vor meinem Regal stehen und verstehen, wie ich meine Bücher ordne. Wenn da nicht dieser Staub wäre. Am liebsten würde ich meine Bücher hinter verschlossene Türen stellen – aber bitte kein Glas.

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Der Weg ist das Ziel

20. Januar 2012, 15.52 Uhr von

Es hat sich einiges geändert. Im Dezember habe ich aufgehört, für Pocketbrain zu schreiben. Im Januar habe ich Netzausfall auf einen neuen Server umgezogen; ich habe WordPress auf den aktuellen Stand gebracht und arbeite jetzt am Layout und im Hintergrund an der Vereinfachung des CSS sowie an der Reduzierung der WordPress-Plugins. Insgesamt soll alles leichter werden. Ein Hauch von Zen.

„Es gibt keine tabula rasa. Wie Schiffer sind wir, die ihr Schiff auf offener See umbauen müssen, ohne es jemals in einem Dock zerlegen und aus besten Bestandteilen neu errichten zu können.” (Otto Neurath in einem etwas anderen Zusammenhang) “Nur die Metaphysik kann restlos verschwinden.” Jawoll. Das war aber nie Thema hier, wird es auch nie sein.

Netzausfall

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Bada und Tizen bilden Ökosystem

18. Januar 2012, 13.47 Uhr von

Bada-Anwendungen werden auch auf Smartphones mit Tizen laufen, verschmelzen werden beide Systeme aber nicht. Nokia muss sich fragen, ob man nicht Samsung statt Microsoft als Partner hätte wählen müssen.

Neu erfinden muss sich nur derjenige, der keinen Erfolg hat, der Erfolgreiche braucht bloß seinen Weg fortzusetzen. Warum also setzt Samsung weiterhin auf sein hauseigenes Betriebssystem Bada? Warum engagiert sich Samsung beim MeeGo-Nachfolger Tizen? Das erste Software Developer Kit (SDK) für Tizen, das in der letzten Woche veröffentlicht wurde, legt nahe, dass sich Bada und Tizen annähern. Tae-Jin Kang, Samsungs Senior Vice President Contents Planning Team, bestätigte dies gegenüber Forbes. Von einem Verschmelzen, wie viele Medien berichtet haben, würde ich aber nicht sprechen.

Tizen (Bild: realnorth)

Es wird eine gemeinsame Basis von Bada und Tizen geben mit den gleichen Entwicklerwerkzeugen (SDK) und Schnittstellen (API). Bada-Apps sollen auf Tizen laufen, nicht nur neue für Bada 3.0 auch alte. Damit würde Tizen von Beginn an mit vielen Anwendungen ausgestattet sein, denn auch MeeGo-Anwendungen sollen auf Tizen laufen.

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Sony Xperia S: Bleibt alles anders

13. Januar 2012, 15.12 Uhr von

Das neue Android-Smartphone ist wieder ganz auf Sony und seine Entertainment-Plattform ausgerichtet. Das Sony Xperia S setzt auch wie gewohnt ein paar Designakzente. Zum Kultstatus reicht das aber noch lange nicht.

Eine Ära geht zu Ende. Sony Ericsson hat zur CES 2012 die ersten Smartphones vorgestellt, die nur noch den Namen Sony tragen. Das neue Flagschiff Sony Xperia S wirkt wieder anders. Bei Samsung, HTC und Motorola ist Android runder, technischer, googeliger. Das Xperia S könnte auch die Fernbedienung eines Sonygerätes sein. Der neue Schriftzug oberhalb des Lautsprechers wirkt daher stimmig, wenn nicht sogar erfrischend.

Sony Xperia S.jpg

Ich bin ein Kind der Achtziger. Walkman und später der Discman hatten von Sony zu sein. Sogar die Wahl des Kopfhörers war eine Statusfrage. Die beiden Stöpsel an Bändern gingen gerne bei der Klassenfahrt kaputt und man fand sich dann im Kaufhof vor dem Regal wieder ? nach dem Original von Sony suchend. Das war Sony auch: das Original. Apple mit seiner ikonischen iPod-Werbung ? eine schwarze Silhouette vor farbigem Hintergrund, in der Hand ein weißer iPod ? bezog sich lediglich darauf. Mit den weißen Kopfhörern wollte Apple sich absetzen.

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Neue Tarife bei O2

12. Januar 2012, 18.05 Uhr von

In den neuen Bluetarifen sind Flatrates und Inklusivleistungen gestaffelt ? ähnlich wie bei Telekom und Vodafone. Die O2-Tarife sind jedoch günstiger.

Während gerade alles zur CES 2012 nach Amerika blickt, kündigt der deutsche Mobilfunknetzbetreiber O2 neue Tarife an. Nicht unbedingt die beste PR-Strategie, aber durchaus üblich. Erst ab 17. Januar gelten die neuen Tarife, und O2 will sich damit auch gar nicht verstecken. Kreativ sind sie nicht, aber günstiger als vergleichbare Tarife bei Telekom und Vodafone. Bei den Bluetarifen handelt es sich um gestaffelte Flatrates.

Die Blue-Tarife von O2.gif

Der Preisnachlass entspricht dem aktuellen Ausbaustand des Netzes. In großen Städten ist dieses gerade überlastet, vor allem bei Datenverbindungen. Auf dem Land ist das O2-Netz nicht so gut ausgebaut. Mal surft man nur über EDGE statt über HSPA, mal gibt es nur einen Masten im Ort, was bei einem Ausfall tragischer ist, als wenn T-Mobile und Vodafone zwei Masten stehen haben. Schon selbst mehrfach erlebt.

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Tizen: Erste Bilder vom MeeGo-Nachfolger

11. Januar 2012, 14.48 Uhr von

Mit dem SDK wurden auch erste Screenshots von Tizen veröffentlich. Die Oberfläche wirkt wie ein Mix aus verschiedenen mobilen Betriebssystemem ? ohne eigene Note.

Das Nokia N9 ist das erste und das letzte Smartphone mit dem mobilen Betriebssystem, dennoch ist MeeGo nicht tot. Es lebt als Tizen weiter, das nun nicht mehr von Intel und Nokia getragen wird, sondern von Intel und Samsung. Gerade wurde das erste Software Developer Kit (SDK) veröffentlicht und damit auch erste Screenshots. Erste Geräte mit Tizen sollen im zweiten Quartal 2012 erscheinen, also zwischen April und Juni.

Tizen Bild: realnorth

Der neue Ansatz war notwendig geworden, da man sich von Nokias Qt verabschieden wollte. Stattdessen kommt EFL zum Einsatz, das Samsung bereits für Bada nutzt. Anwendungen sollen nun in HMTL5 entwickelt werden, offene Standards die Entwicklung von Apps erleichtern. Was hier als Stärke gesehen wird, wurde von Nokia allerdings als Schwäche gewertet. Nur im Verbund mit Microsoft sah man dort die Chance, sich als drittes Ökosystem hinter Apple iOS und Google Android zu etablieren.

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