Archiv fr Peter Giesecke

Peter Giesecke war von 2001 bis 2004 Chefredakteur von onlinekosten.de, im Jahr darauf baute er als Chefredakteur die Redaktion von netzwelt.de auf. Der bekennende Newsjunkie schaut alle paar Stunden bei Spiegel Online vorbei und findet dort auch die eine oder andere Ungereimtheit. Allerdings knnte er auch spontan nicht sagen, welche Website besser gemacht ist - jedenfalls nicht in dieser Grenordnung.
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Das kann Windows Phone 8

3. Februar 2012, 13.32 Uhr von

Es ist schon beeindruckend, wie Nokia mit dem Lumia 800 den Anschein zurückgebracht hat, aus Windows Phone 7 könne doch noch etwas werden. Ich bin gespannt, ob die Verkaufszahlen das auch widerspiegeln werden. Damit ist es aber noch lange nicht getan. Jo Belfiore, der bei Microsoft für Windows Phone zuständig ist, gab nun einen Ausblick auf Windows Phone 8. Pocketnow hat ein Video erhalten, das für den internen Gebrauch bestimmt war, und auch lediglich darüber berichtet, ohne es zu zeigen.

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Wen interessieren schon Apps?

2. Februar 2012, 11.42 Uhr von

42 Prozent der Smartphone-Besitzer in den USA laden sich nach dem Kauf des Geräts keine App herunter. Das behauptet eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center. Mehr Infos bei heise mobil. Demnach nutzen 68 Prozent maximal fünf Apps pro Woche, 17 Prozent sogar keine einzige. Bei den letztgenannten Zahlen werden die vorinstallierten wohl mitgerechnet sein, aber offensichtlich nicht die Telefonanwendung oder das Adressbuch.

Wie auch immer man die Zahlen im Detail bewerten mag, das ganze Geschrei um die Größe der App-Stores geht vielen am A. vorbei. Entweder gibt es dort die fünf Anwendungen, die man gerne auf seinem Smartphone hätte – oder eben nicht. Demnach müssten sich Smartphones mit Windows Phone 7, MeeGo und Bada genauso gut verkaufen lassen wie das iPhone oder das Samsung Galaxy S2 mit Android. Tun sie aber nicht.

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Shawn Achor: The happy secret to better work

1. Februar 2012, 19.39 Uhr von

Very funny.

Wir sollten nicht danach streben, glücklich zu werden als Belohnung für gute Arbeit, sondern: Wer glücklich ist, macht gute Arbeit. Shawn Achor ist Autor des Buches The Happiness Advantage.

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Tizen im 9-Minuten-Video

1. Februar 2012, 14.53 Uhr von

Gestern wurde ich gefragt, welches Smartphone ich mir jetzt kaufen würde. Ich konnte keine Antwort geben. Es gibt immer irgendwas, das mir nicht passt oder fehlt. Ich tue mich schwer damit, wo und wie Google und Apple Grenzen setzen beziehungsweise Daten sammeln. Hinzu kommt noch, dass ich eine physische QWERTZ-Tastatur möchte. Da kommt dann nicht mehr viel infrage.

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Galaxy S Advance: Samsungs neue Mittelklasse

31. Januar 2012, 13.49 Uhr von

Es kann nicht jeder Porsche fahren, das wäre auch langweilig. Die Masse fährt stattdessen Mittelklasse. Beim Smartphone können sich zwar mehr ein Spitzenmodell leisten (das iPhone 4S oder das Samsung Galaxy S II), aber ein Gerät mit etwas weniger Leistung, jedoch für den halben Preis tut es meist auch. Samsung hat jetzt das Galaxy S Advance angekündigt.

Das Samsung Galaxy S Advance hat einen 4 Zoll großen Super-AMOLED-Bildschirm, der 800 x 480 Punkte anzeigt, und einen Dual-Core-Prozessor, der mit 1 GHz getaktet ist, es läuft unter Android 2.3 Gingerbread. Die weitere Ausstattung bleibt ebenfalls hinter dem Spitzenmodell zurück, ist aber ausreichend. Mehr Details gibt es bei Golem.

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Neue All-Net-Flatrates von Congstar und Base

30. Januar 2012, 13.55 Uhr von

Viel, viel Geld musste man bisher zahlen, wenn man sich eine All-Net-Flatrate zulegte – ein Mobilfunktarif, mit dem man für einen fixen monatlichen Preis vom Handy aus in alle deutschen Netze telefonieren kann. Eine Ausnahme war der O2 on Business für Geschäftskunden. Jetzt gibt es von Base ein vergleichbares Angebot und von Congstar eines im Telekomnetz, das alle Kunden nutzen können. 40-50 Euro muss man aber immer noch Monat für Monat auf den Tisch legen.

Den Anfang macht Congstar am 31. Januar. Der Tarif “congstar Full Flat” kostet dann nur noch 39,99 Euro pro Monat. In der Pressemitteilung spricht Congstar von 30 Euro Preisersparnis. Ein Blick auf die Website zeigt aber, es sind nur 20 Euro. Bei den Kosten bleibt es aber nicht, denn der Internetzugang kostet 24 Cent pro Megabyte, aber Vorsicht: Abgerechnet wird in ungünstigen Blöcken zu 100 KB; pro Stunde, in der man online ist, zahlt man mindesten einen Cent. Zu diesen Konditionen kann man nicht rund um die Uhr online bleiben, auf den Monat hochgerechnet würde man 7,20 Euro zahlen.

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Die Wiederentdeckung des Papiers (II)

27. Januar 2012, 14.54 Uhr von

Ob ich beim nächsten Umzug meine Bücher in viele Kartons packe oder den E-Reader einfach zum Laptop in die Tasche stecke, dieses Problem lässt sich einfach im Hauruckverfahren lösen – einmalig. Doch auch im Alltag habe ich das Papier für mich wiederentdeckt. Auf meinem Schreibtisch liegen wieder mehr Zettel – nicht Unerledigtes, schnell Hingekritzeltes, sondern Zettel, die zu meiner festen Arbeitsumgebung gehören.

Viele Produktivitätssysteme bauen darauf, dass man ein “system of trust” schafft, wo man alle neuen Aufgaben und Ideen sammelt, ordnet und nach einem bestimmten Verfahren wieder hervorholt. Alles erhält seinen festen Platz. Bei Adressen und Terminen ist dieser am besten auf einem digitalen Träger, denn die E-Mail-Adressen werden vom E-Mail-Programm benötigt, die Telefonnummern vom Handy. Und wer einen Kalender auf mehreren Geräten führen will und auch mit anderen abgleichen, hat diesen sowieso online liegen.

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Apple fast schon obszön

25. Januar 2012, 22.31 Uhr von

Im letzten Geschäftsquartal hat Apple eine Umsatz von 46,33 Milliarden Dollar erwirtschaftet und einen Gewinn von 13,06 Milliarden Dollar, berichtet Golem. Das ist fast schon obszön.

In jedem Dollar Umsatz stecken mehr als 28 Cent Gewinn. Wenn man das jetzt auf den Kaufpreis eines einzelnen Geräts überträgt (was man so nicht machen kann), dann verdient Apple an einem iPhone 4S 16GB, das in Deutschland 629 Euro kostet, 176 Euro. Bei einem iPad sind es 134 Euro von 479 Euro. Laut Apple-Chef Tim Cook sind die Gewinnmargen beim iPhone übrigens höher als beim iPad.

Apple-Chef Tim Cook (Quelle: Apple)

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Die Wiederentdeckung des Papiers (I)

25. Januar 2012, 13.51 Uhr von

Neulich habe ich mal wieder ein Buch gelesen. Der alte König in seinem Exil von Arno Geiger. Empfehlenswert. Ich hatte es im Sommer geschenkt bekommen und seitdem keine Zeit gehabt. Wie immer. Ich hätte es mir aber auch nicht gekauft, weil ich dem Papier weitgehend abgeschworen hatte. Damit meine ich nicht nur das papierlose Büro, das es bei mir sogar weitgehend war, ich wollte auch Bücher in Zukunft digital lesen. Das überlege ich mir jetzt aber noch einmal.

Im Jahr zuvor hatte ich eine CD geschenkt bekommen. Die Hörbuchfassung von Miriam Merkels Das Glück der Unerreichbarkeit. Ich habe die Scheibe zurückgegeben, nachdem ich sie digitalisiert hatte. Schon lange besitze ich keine CDs mehr. Den Restbestand habe ich vor dem letzten Umzug einfach in der Wohnung gelassen. Die Bücherkisten habe ich noch geschleppt, doch gerade bin ich dabei, einen Teil der Masse abzustoßen – Bücher, in die ich garantiert nie wieder schauen werde.

Und ich bin den Staub satt. Es gibt dieses Bild, das manche Menschen Bücher nicht nur lesen, sondern auch besitzen wollen. Dann ist es ihnen meist auch ein Bedürfnis, sie zu zeigen. Wenn ich jemanden das erste Mal in seiner Wohnung besuche, stehe ich sehr bald vor dem Bücherregal und erhalte so einen kleinen Einblick in das Reich seiner Gedanken. Ich habe mich auch stets über Besucher gefreut, die vor meinem Regal stehen und verstehen, wie ich meine Bücher ordne. Wenn da nicht dieser Staub wäre. Am liebsten würde ich meine Bücher hinter verschlossene Türen stellen – aber bitte kein Glas.

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Der Weg ist das Ziel

20. Januar 2012, 15.52 Uhr von

Es hat sich einiges geändert. Im Dezember habe ich aufgehört, für Pocketbrain zu schreiben. Im Januar habe ich Netzausfall auf einen neuen Server umgezogen; ich habe WordPress auf den aktuellen Stand gebracht und arbeite jetzt am Layout und im Hintergrund an der Vereinfachung des CSS sowie an der Reduzierung der WordPress-Plugins. Insgesamt soll alles leichter werden. Ein Hauch von Zen.

„Es gibt keine tabula rasa. Wie Schiffer sind wir, die ihr Schiff auf offener See umbauen müssen, ohne es jemals in einem Dock zerlegen und aus besten Bestandteilen neu errichten zu können.” (Otto Neurath in einem etwas anderen Zusammenhang) “Nur die Metaphysik kann restlos verschwinden.” Jawoll. Das war aber nie Thema hier, wird es auch nie sein.

Netzausfall

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