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Archiv für die 'Blog' Kategorie

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Warum “Golem pur” scheitern wird

5. August 2014, 8.52 Uhr von

Werbung ist das Heroin des Onlinejournalismus. Wenn die ersten Buchungen eintrudeln bzw. die ersten Überweisungen, macht es glücklich. Man schreibt, man schreibt, man schreibt. Und plötzlich ist Geld auf dem Konto. Es wirkt sofort. Man will mehr davon.

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Was den Blackberry Passport so interessant macht (Update)

22. Juli 2014, 18.19 Uhr von

Blackerry hat vor kurzem zwei neue Geräte mit QWERTY/QWERTZ-Tastatur angekündigt. Der Blackberry Classic wird Designelemente alter Blackberrys wieder aufnehmen, aber eine Weiterentwicklung des Blackberry Q10 sein: der Bildschirm ein wenig größer, im Wesentlichen bleibt es aber bei dem, was sich bewährt hat. Der Blackberry Passport dagegen wird erstmals einen großen Touchscreen mit einer physischen Tastatur im Blackberry-Stil kombinieren. Liebe und Hass sind im gewiss. Ich habe mich allerdings noch nicht entschieden.

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Ich habe den Krautreportern kein Geld gegeben – warum auch?

17. Juni 2014, 20.12 Uhr von

Die Krautreporter haben ihr Ziel erreicht, 15.000 mal 60 Euro einzunehmen, um ihr Projekt zu starten. Ich bin erleichtert. Wenn es knapp geworden wäre, hätte ich im letzten Moment noch überwiesen. Aber das war dann nicht nötig, und so haben sie mein Geld nicht bekommen. Ich fürchte, dass ich die Krautreporter schon bald nach Erscheinen nicht mehr lesen werde. Und wem der zahlenden Leser das dann tatsächlich so gehen wird, zeigt sich in einem Jahr, wenn der nächste Aufruf zum Zahlen erfolgt.

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Ein Matching-Algorithmus beim Online-Dating, der funktionieren könnte

11. Juni 2014, 15.01 Uhr von

Beim Online-Dating wird in Deutschland eine recht alberne Unterscheidung gemacht. Einerseits gibt es die Singlebörsen, wo jeder ein eigenes Profil anlegen und andere Profile kontaktieren kann. Andererseits gibt es Online-Partnervermittlungen mit Persönlichkeitstests auf wissenschaftlicher Basis, die passende Partner vorschlagen wollen. Diese Unterscheidung ist natürlich Bullshit.

Viel Fassade, viel Marketing

So bieten auch Online-Partnervermittlungen die Möglichkeit, eigene Profile anzulegen. Wie bei den Singlebörsen können andere Teilnehmer kontaktiert werden. Und so wird es auch genutzt. Den Unterschied macht vor allem das Marketing. Den Anschein der Wissenschaftlichkeit lassen sich die Online-Partnervermittlungen mit teuren und langlebigen Abonnements bezahlen. Aber wenn auch Wissenschaftler angeheuert wurden, um die Matching-Algorithmen zu entwickeln, so sind diese dennoch nicht effektiv. Das sagen Leute, die dort mitgemacht haben. Das sagen aber auch andere Wissenschaftler.

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