Kurznachricht
28. Juni 2008, 10.21 Uhr von Peter GieseckeWarum verschicken diverse Dienste ihr Erinnerungs-SMS eigentlich immer in der Nacht? Viele Leute haben ihr Handy als Wecker neben dem Bett liegen. Um 2.46 Uhr wollte ich allerdings nicht geweckt werden. Erst recht nicht wegen so einem Scheiß.

Ich vermisse euch nicht
Spam von Tele2
30. Mai 2008, 17.23 Uhr von Peter GieseckeIch war mal Kunde von Tele2. Es gab Zeiten, da waren die günstig und gut. Wenn ich mich richtig erinnere, war das mein erster Preselection-Anbieter. Ab 1998 ging das. Dann habe ich irgendwann gekündigt. Lange ist das her. Deren Rechnungen (Papier!) sind seitdem bestimmt schon zehnmal recycelt worden.
In der c’t und online laß ich immer wieder mal von kleinen Skandalen. Meist ging es um falsche Abrechnungen und schlechten Service. War mir eigentlich egal. Ich hatte mit denen schließlich nichts mehr zu tun. Schon lange nicht mehr. Bis eben.
» Weiterlesen (5 Kommentare)Und nun das Wetter
28. Mai 2008, 17.55 Uhr von Peter GieseckeAus einer Pressemitteilung von Freenet:
E-mails im Freibad abrufen, das Wetter checken oder einfach so im Internet surfen
Heutzutage schaut man auf den Monitor und nicht auf das Thermometer, um zu wissen, wie warm es draußen ist. Die verschärfte Version wäre noch gewesen: im Freibad das Wetter checken. Es geht um eine Daten-Flatrate für Laptops.
» Weiterlesen (1 Kommentar)Germany’s Next Spoiler
16. Mai 2008, 10.13 Uhr von Peter GieseckeDas Internet löst keinesfalls das Fernsehen ab. Ich habe zwar meinen Fernseher abgeschafft, bleibe aber dennoch nahe dran am Glotzmedium. Das hat zwei Gründe. Fernsehkritiken scheinen für Newsportale gewinnbringende Klickmaschinen zu sein. Auf die sprachlich gedrechselte Nacherzählung am nächsten Morgen ist Verlass. Bei Spiegel Online. Bei faz.net. Über Wetten dass. Und über Germany’s Next Topmodel. To be continued.

Da weißte Bescheid
Der Zeit gekündigt
10. Mai 2008, 10.50 Uhr von Peter GieseckeJede große Liebe geht einmal zu Ende. Im Nachhinein sieht man immer klarer. Im Rückblick habe ich den Schlussstrich oft zu früh gezogen, aber auch nicht seltener zu spät. (Besonders bitter ist es, wenn man selbst keine Chance mehr bekommen hat.) Die Frage nach dem Warum lässt sich eigentlich nicht beantworten: zu komplex wäre die Antwort, um sie in Worte zu fassen. Ich erzähle dann stattdessen von dem Moment, als mir die Augen aufgingen.
Vor zwei Wochen war ich beim Web Content Forum in Köln. Als ich aus dem Haus ging, nahm ich die Zeit mit. Die Fahrt dorthin dauerte anderthalb Stunden. Als ich dort ankam, hatte ich nur noch den Politikteil in der Hand. Auf der Rückfahrt am Abend wurde ich von Jürgen begleitet. Nur ein kurzes Stück in Bonn blieb mir für die letzten Seiten. Als ich zuhause ankam, hatte ich die Zeit ausgelesen - in anderthalb Stunden. Es war nicht das erste Mal.
Ich habe mal gehört, um die Zeit komplett zu lesen, müsste man Rentner sein. Dann würde man es genau in einer Woche schaffen. Ich vermute, der das gesagt hat, schafft es nicht einmal, sich zwei, drei Stunden in der Woche zu nehmen, um die Zeit in Ruhe zu lesen. Seitdem ich die Wochenzeitung lese, also seit 1992, benötige ich zweieinhalb bis viereinhalb Stunden für die Lektüre. Es hat aber auch schon Wochen gegeben, wo ich mich ihr mehr als sechs Stunden gewidmet habe.
» Weiterlesen (6 Kommentare)BCC: Adressat verschwunden
8. Mai 2008, 9.10 Uhr von Peter GieseckeThunderbird ist ein tolles Programm. Ich nutze es auf zwei Rechnern. Und damit ich dort auch die selben E-Mails sehe, nutze ich natürlich IMAP. Das funktioniert alles wunderbar. Dummerweise schafft es mein Handy nicht, gesendete E-Mails auf den IMAP-Server hochzuladen, die werden einfach in den Gesendet-Ordner gesteckt und können dann auf dem Telefon Schimmel ansetzen.
Meine Lösung ist eine alte Lösung. Ich schicke mir E-Mails immer BCC. In Zeiten, also noch Mails verloren gingen, war dies gleichzeitig ein Test, ob der Mailserver funktioniert, zumindest der eigene.
» Weiterlesen (1 Kommentar)Faz.net und sein Feed-Eintopf
23. April 2008, 8.51 Uhr von Peter GieseckeIch liebe den Google Reader. Die anderen Feedreader, die ich ausprobiert habe, sind langsamer als mein Kopf. Ich musste da immer warten. Bei einigen hundert Feeds geht das allerdings nicht. Der Google Reader ist jedoch schnell. Zustimmen würden dem viele. Dennoch nutzt ihn jeder anders.

Sieht da nach einem Video aus? Eine Vorwarnung wäre schön gewesen
Rausschmeiß-Newsletter von Immobilienscout24
18. April 2008, 11.50 Uhr von Peter GieseckeHeute bekam ich Post von Immobilienscout24. Betreffzeile: “Löschung Ihres Kundenkontos”. Erste Zeile: “Endgültige Löschung Ihrer Daten”. Nach der Anrede: “*Achtung: *Endgültige Löschung Ihrer Daten”. Das hört sich so an, als ob die ihre Datenbestände säubern wollten.
Karteileichen in elektronischer Form kosten aber nicht wirklich Geld. Also stelle ich mir stattdessen einen 27-jährigen, BWL-studierten Schnösel vor, der bei Immobilienscout24 gerade Junior-Irgendetwas geworden ist und sich als Erstes überlegt hat, wie er ein paar Kunden zurückgewinnt.
» Weiterlesen (Keine Kommentare)An und Ab Werbung
16. April 2008, 9.55 Uhr von Peter GieseckeMein Briefkasten ist meist leer. Das hat zwei Gründe. Ich vermeide es, meine Adresse an jeden Baum zu pinnen, nur weil ich im Preisaufschreiben einen iPod gewinnen kann (bitte das Kleingedruckte beachten). Dann bin ich ein Freund von per E-Mail verschickten Rechnungen. Doch seitdem ich meinen Namen ins Impressum schreiben muss, gibt es auch Leute/Firmen/Marktschreier, die meinen, sich dort bedienen zu können.
Zuerst war Netzausfall dran. LG Europe schickte ein PR-Paket über ein Handy, aber nicht das Handy selbst. Als ob das ausreichen würde, um darüber zu berichten. Dann schickte uns eine aufmerksamkeitsheischende Agentur eine Postkarte. Die schnelle Antwort hat uns wohl mehr davon gebracht als ihnen. Von E-Mails will ich an dieser Stelle gar nicht reden. Aber jetzt ist auch Pocketbrain dran.
» Weiterlesen (7 Kommentare)Nicht so schnell: Die mobile Website der Bahn
15. April 2008, 14.22 Uhr von Peter GieseckeGestern morgen brauchte ich eine Zugverbindung. Es gab keinen Grund, den Laptop anzuschalten, also nahm ich das Smartphone zur Hand. Schließlich gibt es unter mobil.bahn.de und pda.bahn.de auch zwei mobile Websites der Bahn. So schön die Reiseauskunft auch ist, wenn man die Strecke einigermaßen kennt, lohnt der Blick auf die einfache Abfahrtstafel. Denn dort sind auch die Verspätungen verzeichnet.

Gut gedacht, schlecht gemacht. Wenn’s schnell gehen muss, wird man ausgebremst





