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	<title>netzausfall</title>
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	<description>auffallend ausfällig</description>
	<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 15:38:11 +0000</pubDate>
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		<title>Kurznachricht</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/06/28/kurznachricht/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 08:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Sonstiges</category>
	<category>Infojunkie</category>
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		<description><![CDATA[Warum verschicken diverse Dienste ihr Erinnerungs-SMS eigentlich immer in der Nacht? Viele Leute haben ihr Handy als Wecker neben dem Bett liegen. Um 2.46 Uhr wollte ich allerdings nicht geweckt werden. Erst recht nicht wegen so einem Scheiß.
Ich vermisse euch nicht

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum verschicken diverse Dienste ihr Erinnerungs-SMS eigentlich immer in der Nacht? Viele Leute haben ihr Handy als Wecker neben dem Bett liegen. Um 2.46 Uhr wollte ich allerdings nicht geweckt werden. Erst recht nicht wegen so einem Scheiß.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/cellity.jpg" /><br />Ich vermisse euch nicht</span>
</p>
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		<title>Spam von Tele2</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/05/30/spam-von-tele2/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 May 2008 15:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Netzausfälle</category>
	<category>Infojunkie</category>
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		<description><![CDATA[Ich war mal Kunde von Tele2. Es gab Zeiten, da waren die günstig und gut. Wenn ich mich richtig erinnere, war das mein erster Preselection-Anbieter. Ab 1998 ging das. Dann habe ich irgendwann gekündigt. Lange ist das her. Deren Rechnungen (Papier!) sind seitdem bestimmt schon zehnmal recycelt worden.
In der c&#8217;t und online laß ich immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war mal Kunde von Tele2. Es gab Zeiten, da waren die günstig und gut. Wenn ich mich richtig erinnere, war das mein erster Preselection-Anbieter. Ab 1998 ging das. Dann habe ich irgendwann gekündigt. Lange ist das her. Deren Rechnungen (Papier!) sind seitdem bestimmt schon zehnmal recycelt worden.</p>
<p>In der c&#8217;t und online laß ich immer wieder mal von kleinen Skandalen. Meist ging es um falsche Abrechnungen und schlechten Service. War mir eigentlich egal. Ich hatte mit denen schließlich nichts mehr zu tun. Schon lange nicht mehr. Bis eben.</p>
<p><a id="more-1039"></a></p>
<blockquote><p>Tele2 Newsletter<br />
Betreff: Das TELE2 Sicherheitspaket - Einfach sicher surfen</p></blockquote>
<p>An eine E-Mail-Adresse geschickt, die ich schon seit Jahren nicht mehr aktiv nutze, die aber immer noch in meinem Posteingang landet. Sind die nicht verpflichtet, meine Daten zu löschen? Zumindest nach einer gewissen Zeit? Datenschutz ist bei mir eher eine Haltung, als dass ich jede Heise-Meldung darüber lese und memoriere. Gibt es nicht eine Beschwerdestelle bei der Bundesnetzagentur?</p>
<p>In meinem Leben ist mir schon zweimal das Fahrrad geklaut worden. Ich habe das der Polizei gemeldet. Kurz darauf bekam ich ein Brief von der Staatsanwaltschaft, sie hätten die Ermittlungen aufgenommen. Einige Wochen später bekam ich einen zweiten Brief von der Staatsanwaltschaft, sie hätten die Ermittlungen eingestellt.</p>
<blockquote><p>Um den Newsletter abzubestellen, bitte hier klicken:<br />
http://www.tele2.de/Newsletter.aspx</p>
<p>Bitte antworten Sie nicht direkt auf diesen Newsletter.<br />
Vielen Dank.</p></blockquote>
<p>Bitte.
</p>
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		<title>Und nun das Wetter</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/05/28/und-nun-das-wetter/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 May 2008 15:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>PRopaganda</category>
	<category>Infojunkie</category>
	<category>Pocketbrain</category>
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		<description><![CDATA[Aus einer Pressemitteilung von Freenet:
E-mails im Freibad abrufen, das Wetter checken oder einfach so im Internet surfen
Heutzutage schaut man auf den Monitor und nicht auf das Thermometer, um zu wissen, wie warm es draußen ist. Die verschärfte Version wäre noch gewesen: im Freibad das Wetter checken. Es geht um eine Daten-Flatrate für Laptops.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einer Pressemitteilung von Freenet:</p>
<blockquote><p>E-mails im Freibad abrufen, das Wetter checken oder einfach so im Internet surfen</p></blockquote>
<p>Heutzutage schaut man auf den Monitor und nicht auf das Thermometer, um zu wissen, wie warm es draußen ist. Die verschärfte Version wäre noch gewesen: im Freibad das Wetter checken. Es geht um eine <a href="http://www.pocketbrain.de/newsticker/news/840-freenet-daten-flatrate-fuer-3690-euro.html" target="_blank">Daten-Flatrate für Laptops</a>.
</p>
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		<title>Germany&#8217;s Next Spoiler</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/05/16/germanys-next-spoiler/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 May 2008 08:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Spon und Spott</category>
	<category>Mattscheibe</category>
	<category>Netzausfälle</category>
	<category>Infojunkie</category>
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		<description><![CDATA[Das Internet löst keinesfalls das Fernsehen ab. Ich habe zwar meinen Fernseher abgeschafft, bleibe aber dennoch nahe dran am Glotzmedium. Das hat zwei Gründe. Fernsehkritiken scheinen für Newsportale gewinnbringende Klickmaschinen zu sein. Auf die sprachlich gedrechselte Nacherzählung am nächsten Morgen ist Verlass. Bei Spiegel Online. Bei faz.net. Über Wetten dass. Und über Germany&#8217;s Next Topmodel. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet löst keinesfalls das Fernsehen ab. Ich habe zwar meinen Fernseher abgeschafft, bleibe aber dennoch nahe dran am Glotzmedium. Das hat zwei Gründe. Fernsehkritiken scheinen für Newsportale gewinnbringende Klickmaschinen zu sein. Auf die sprachlich gedrechselte Nacherzählung am nächsten Morgen ist Verlass. Bei Spiegel Online. Bei faz.net. Über Wetten dass. Und über Germany&#8217;s Next Topmodel. To be continued.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/topmodel_spon.jpg" /><br />Da weißte Bescheid</span></p>
<p><a id="more-1029"></a></p>
<p>Nun zum zweiten Grund. Einen Teil der Sendungen kann ich mir selbst anschauen - im Internet. Das funktioniert mal mehr mal weniger gut. Die ZDF-Mediathek ist vorbildlich (technisch, nicht inhaltlich). Bei prosieben.de und rtlnow.de bricht schon mal der Videostream ab. Starte ich ihn neu, kann ich (zumindest auf meinem Rechner) nicht vorspulen. In Hochlastzeiten geht da gar nichts. Bully und Heidi hole ich deshalb immer erst einen Tag später zu mir ins Haus.</p>
<p>Wer eins und eins zusammenzählt, sieht nun mein Dilemma. Gestern abend laufen die Topmodels über Steg und Mattscheibe. Am späten Abend dann lese ich auf Spiegel Online neben einem Bild von Gisele: &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,553517,00.html" target="_blank">In der neuesten Folge musste sie den Laufstegwettbewerb verlassen</a>&#8220;. Man nehme einen Luftballon, fülle ihn unter Druck mit Luft, fasse die Öffnung an zwei gegenüberliegenden Stellen und ziehe diese auseinander. So fühlte sich der Moment an.</p>
<p>Das hätte mir auch heute morgen passieren können. Die Sendung werde ich mir nämlich erst am Wochenende anschauen. Ist das nicht der Vorteil der neuen Medien? Timeshift - wie es so schön auf Neudeutsch heißt. Man schaut sich dann etwas an, wenn man Zeit hat. Mit dem Videorekorder fing es an, mit Video-on-Demand wird es nicht aufhören.</p>
<p>Ich war damals noch nicht geboren, aber die Austrahlung des Durbridge-Krimis &#8220;Das Halstuch&#8221; im Fernsehen soll im Wortsinn ein Straßenfeger gewesen sein. Alle saßen vor dem Fernseher. Niemand war mehr auf der Straße. Es geht mir hier nicht um ein gleichzeitiges oder zeitversetzes Sehen. Was für eine Spannung muss das gewesen sein, als die Sendung losging? Bei der Fußballweltmeisterschaft vor zwei Jahren konnten wir das noch einmal kurz erleben.</p>
<p>Gisele ist raus? So what? Schaltet Pro Sieben jetzt eigentlich Werbung bei den Internetausstrahlungen? So what? Muss ich mir das überhaupt noch anschauen?
</p>
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		<title>Der Zeit gekündigt</title>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 08:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Aus der Druckerpresse</category>
	<category>Infojunkie</category>
	<category>ZEITzeuge</category>
	<category>Pocketbrain</category>
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		<description><![CDATA[Jede große Liebe geht einmal zu Ende. Im Nachhinein sieht man immer klarer. Im Rückblick habe ich den Schlussstrich oft zu früh gezogen, aber auch nicht seltener zu spät. (Besonders bitter ist es, wenn man selbst keine Chance mehr bekommen hat.) Die Frage nach dem Warum lässt sich eigentlich nicht beantworten: zu komplex wäre die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede große Liebe geht einmal zu Ende. Im Nachhinein sieht man immer klarer. Im Rückblick habe ich den Schlussstrich oft zu früh gezogen, aber auch nicht seltener zu spät. (Besonders bitter ist es, wenn man selbst keine Chance mehr bekommen hat.) Die Frage nach dem Warum lässt sich eigentlich nicht beantworten: zu komplex wäre die Antwort, um sie in Worte zu fassen. Ich erzähle dann stattdessen von dem Moment, als mir die Augen aufgingen.</p>
<p>Vor zwei Wochen war ich beim <a href="http://webcontentforum.de/2008/04/24/ist-eine-trennung-zwischen-profi-und-amateurcontent-gewollt/" target="_blank">Web Content Forum</a> in Köln. Als ich aus dem Haus ging, nahm ich die Zeit mit. Die Fahrt dorthin dauerte anderthalb Stunden. Als ich dort ankam, hatte ich nur noch den Politikteil in der Hand. Auf der Rückfahrt am Abend wurde ich von <a href="http://www.leidartikel.de" target="_blank">Jürgen</a> begleitet. Nur ein kurzes Stück in Bonn blieb mir für die letzten Seiten. Als ich zuhause ankam, hatte ich die Zeit ausgelesen - in anderthalb Stunden. Es war nicht das erste Mal.</p>
<p>Ich habe mal gehört, um die Zeit komplett zu lesen, müsste man Rentner sein. Dann würde man es genau in einer Woche schaffen. Ich vermute, der das gesagt hat, schafft es nicht einmal, sich zwei, drei Stunden in der Woche zu nehmen, um die Zeit in Ruhe zu lesen. Seitdem ich die Wochenzeitung lese, also seit 1992, benötige ich zweieinhalb bis viereinhalb Stunden für die Lektüre. Es hat aber auch schon Wochen gegeben, wo ich mich ihr mehr als sechs Stunden gewidmet habe.</p>
<p><a id="more-1025"></a></p>
<p><strong>Hoch auf den Sockel und wieder runter</strong></p>
<p>Es gab Wochen, wo ich nur sehr oberflächlich gelesen habe, weil mir anderes im Kopf umherging. Dennoch konnte ich der Zeit immer etwas abgewinnen. Man muss auch keine seitenlangen Artikel bis zu Ende lesen, um davon etwas mitzunehmen. Es reicht, dass es überhaupt eine Bereicherung ist.</p>
<p>In diesen 16 Jahren habe ich bestimmt vier von fünf Zeitläuften gelesen. Da ist einiges hängengeblieben. Es gab Zeiten, wo ich mich gezwungen habe, den Wirtschaftsteil zu lesen, weil ich so wenig von dem Thema verstand. Irgendwann habe ich es wieder sein lassen, weil es mir ausreichte. Auch meine Begeisterung fürs Feuilleton, für den Wissensteil und fürs Leben kamen und gingen. Finis und Martenstein hob ich auf einen Sockel und holte sie wieder herunter.</p>
<p>Die Haltung der Zeit und ihre Sprache haben mich wohl am meisten geprägt. Gerne und ausgiebig habe ich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gunter_Hofmann" target="_blank">Gunter Hofmann</a> gelesen.</p>
<p><strong>Auf anderes verzichtet</strong></p>
<p>Die Liebe zur Zeit war immer von einer Art Treue begleitet. Seit 1995 weigere ich mich, Tageszeitungen zu lesen. Meine Fernsehsucht macht es mir schwer, den Fernseher auszuschalten. Also besitze ich keinen. Lange war die Zeit neben Radionachrichten die einzige Informationsquelle für mich. Dann kam das Internet.</p>
<p>Wer Schwierigkeiten hat, den Fernseher auszuschalten, dem fällt es auch nicht leicht, die Finger von den Newsportalen zu lassen. Das Radio wurde durch Spiegel Online ersetzt. Doch was bedeutet das für die Zeit? Ich finde die Idee schön, sich mit täglichen Nachrichten im Internet zu versorgen und einmal in der Woche eine Zeitung aus Papier in die Hand zu nehmen, um die Inhalte zu vertiefen.</p>
<p>Die Zeit bietet diese Tiefe nach wie vor. Unter Giovanni di Lorenzo hat sich da erst einiges zum Besseren gewendet (mit gut gewählten Themenschwerpunkten quer durch alle Ressorts). Doch in letzter Zeit fehlten mir die großen Artikel - die großen zwei Artikel pro Ausgabe, die allein die Ausgabe von drei Euro nochwas wert sind. Gunter Hofmann schrieb solche Stücke.</p>
<p><strong>Dann doch das Internet</strong></p>
<p>Was die Zeit damit geleistet hat, war eine Einordnung, ein Einbettung von vielen kleinen Ereignissen der Woche in einen größeren Zusammenhang. Doch was die Große Koalition in Berlin macht, interessiert mich nicht. Diese Artikel lese ich einfach nicht mehr. Was ich unter der Woche an Überschriften auf faz.net lese, reicht mir schon.</p>
<p>Und wen ein bestimmtes Thema interessiert, der kann sich dank Internet auch täglich umfassend informieren. Mein RSS-Reader ist wegen <a href="http://www.pocketbrain.de" target="_blank">Pocketbrain</a> vollgestopft mit Informationsquellen zum Thema Smartphones und mobiles Internet. Das kann keine Zeit, kein Spiegel Online und auch kein heise online leisten.</p>
<p>Am kommenden Donnerstag werde ich die letzte Ausgabe der gedruckten Zeit erhalten. Meine Trauer hält sich in Grenzen. Innerlich habe ich schon längst abgeschlossen. Es hat nur etwas gedauert, bis ich das bemerkt habe.
</p>
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		<title>BCC: Adressat verschwunden</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/05/08/bcc-adressat-verschwunden/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 07:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Infojunkie</category>
	<category>Pocketbrain</category>
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		<description><![CDATA[Thunderbird ist ein tolles Programm. Ich nutze es auf zwei Rechnern. Und damit ich dort auch die selben E-Mails sehe, nutze ich natürlich IMAP. Das funktioniert alles wunderbar. Dummerweise schafft es mein Handy nicht, gesendete E-Mails auf den IMAP-Server hochzuladen, die werden einfach in den Gesendet-Ordner gesteckt und können dann auf dem Telefon Schimmel ansetzen.
Meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thunderbird ist ein tolles Programm. Ich nutze es auf zwei Rechnern. Und damit ich dort auch die selben E-Mails sehe, nutze ich natürlich <a href="http://www.netzausfall.de/2005/10/24/wo-bleibt-imap-fur-rss-feeds/">IMAP</a>. Das funktioniert alles wunderbar. Dummerweise schafft es mein Handy nicht, gesendete E-Mails auf den IMAP-Server hochzuladen, die werden einfach in den Gesendet-Ordner gesteckt und können dann auf dem Telefon Schimmel ansetzen.</p>
<p>Meine Lösung ist eine alte Lösung. Ich schicke mir E-Mails immer BCC. In Zeiten, also noch Mails verloren gingen, war dies gleichzeitig ein Test, ob der Mailserver funktioniert, zumindest der eigene.</p>
<p><a id="more-1019"></a></p>
<p>Heute morgen habe ich mich verklickt. Da habe ich die Adresse aus Versehen ins BCC-Feld geschrieben. Futsch ist die Info, an wen diese Mail ging. Mein Fehler. Aber was passiert, wenn ich wirklich mal jemanden BCC setze? Im Nachhinein lässt sich das dann nicht mehr nachvollziehen.</p>
<p>Fast jedes E-Mail-Programm auf dem Handy rühmt sich damit, das IMAP-Protokoll zu beherrschen. Oft wird aber nur der Posteingang angezeigt. Beim Zugriff auf andere Ordner hapert es schon meist. An eine Lösung meines Problems ist noch lange nicht zu denken. Da ich für <a href="http://www.pocketbrain.de" target="_blank">Pocketbrain</a> Handys teste und immer mal ein anderes in der Tasche habe, werde ich mir E-Mails wohl weiterhin BCC schicken.
</p>
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		<title>Faz.net und sein Feed-Eintopf</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/04/23/faznet-und-sein-feed-eintopf/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 06:51:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Netzausfälle</category>
	<category>Infojunkie</category>
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		<description><![CDATA[Ich liebe den Google Reader. Die anderen Feedreader, die ich ausprobiert habe, sind langsamer als mein Kopf. Ich musste da immer warten. Bei einigen hundert Feeds geht das allerdings nicht. Der Google Reader ist jedoch schnell. Zustimmen würden dem viele. Dennoch nutzt ihn jeder anders. 
Sieht da nach einem Video aus? Eine Vorwarnung wäre schön [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe den Google Reader. Die anderen Feedreader, die ich ausprobiert habe, sind langsamer als mein Kopf. Ich musste da immer warten. Bei einigen hundert Feeds geht das allerdings nicht. Der Google Reader ist jedoch schnell. Zustimmen würden dem viele. Dennoch nutzt ihn jeder anders. </p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/faz_feedeintopf.jpg" /><br />Sieht da nach einem Video aus? Eine Vorwarnung wäre schön gewesen</span></p>
<p><a id="more-1005"></a></p>
<p>Ich sehe mir unter &#8220;All items&#8221; immer nur die &#8220;new items&#8221; an und hechel dann von oben nach unten durch. Ein Finger liegt auf dem j (&#8221;next item&#8221;), ein anderer auf dem v (&#8221;view original&#8221;). Meinem Browser habe ich beigebracht, die neuen Tabs im Hintergrund zu öffnen. Ich muss jetzt nur noch schnell genug entscheiden, ob ich mir einen Text näher anschauen oder ins Feed-Nirwana schicken möchte. Klick.</p>
<p>Wenn der Reader wieder geschlossen ist, habe ich im Browser mal drei, mal zehn, mal über zwanzig Tabs geöffnet. Je nachdem, wie lange ich nicht am Rechner war. Dann beginne ich zu lesen. Gestern abend jedoch, hörte ich eine Stimme aus dem Off. Mich nerven schon diverse Werbebanner, die Klickklack machen oder andere Töne von sich geben. Das war aber offensichtlich ein Nachrichtenvideo.</p>
<p>Faz.net hatte in seinem Feed einen Videobeitrag eingestreut. Ich verstehe nicht, warum die das tun. Eigentlich schon. Die wollen mir zeigen, dass die sowas haben. Marketing. Blabla. Ich finde es gut, wenn Newsportale neben viel Text auch ein paar Videos haben. Aber in meinem Feedreader möchte ich keinen Formateintopf sehen.</p>
<p>Wozu ist der Feedreader denn da? Um schnell zu lesen! Meinetwegen auch als Benachrichtigungs- und Archivfunktion für Podcasts und Videos. Aber dann macht einen eigenen Feed daraus. Ich brauche den Feedreader, um Informationen schnell aufnehmen zu können. Alles andere ist eine redaktionelle Bevormundung. Wenn ich die haben will, rufe ich eure Website auf.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rausschmeiß-Newsletter von Immobilienscout24</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/04/18/rausschmeiss-newsletter-von-immobilienscout24/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 09:50:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Netzausfälle</category>
	<category>Infojunkie</category>
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		<description><![CDATA[Heute bekam ich Post von Immobilienscout24. Betreffzeile: &#8220;Löschung Ihres Kundenkontos&#8221;. Erste Zeile: &#8220;Endgültige Löschung Ihrer Daten&#8221;. Nach der Anrede: &#8220;*Achtung: *Endgültige Löschung Ihrer Daten&#8221;. Das hört sich so an, als ob die ihre Datenbestände säubern wollten.
Karteileichen in elektronischer Form kosten aber nicht wirklich Geld. Also stelle ich mir stattdessen einen 27-jährigen, BWL-studierten Schnösel vor, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute bekam ich Post von Immobilienscout24. Betreffzeile: &#8220;Löschung Ihres Kundenkontos&#8221;. Erste Zeile: &#8220;Endgültige Löschung Ihrer Daten&#8221;. Nach der Anrede: &#8220;*Achtung: *Endgültige Löschung Ihrer Daten&#8221;. Das hört sich so an, als ob die ihre Datenbestände säubern wollten.</p>
<p>Karteileichen in elektronischer Form kosten aber nicht wirklich Geld. Also stelle ich mir stattdessen einen 27-jährigen, BWL-studierten Schnösel vor, der bei Immobilienscout24 gerade Junior-Irgendetwas geworden ist und sich als Erstes überlegt hat, wie er ein paar Kunden zurückgewinnt.</p>
<p><a id="more-1003"></a></p>
<p>Weiter im Text: &#8220;Sie haben sich in den letzten Monaten bei ImmobilienScout24 angemeldet, haben Ihren persönlichen Bereich aber schon länger nicht mehr besucht. Deshalb werden wir Ihre Daten in 4 Wochen löschen und warten, bis Sie aktiv wieder zu ImmobilienScout24 kommen.&#8221;</p>
<p>Was verliere ich als Kunde, wenn ich nicht reagiere? Nichts. Was verliert Immobilienscout24? Den Kontakt zu mir. Kein gutes Geschäft für die. - Wenn es ein soziales Netzwerk wäre, dann würde ich meine Kontakte verlieren. Oder bei einem Online-Bookmark-Dienst meine Lesezeichen. Aber so?</p>
<p>Wie ist das nun bei der Immobiliensuche? Es gibt Leute, die finden ihre Traumwohnung und bleiben ein Leben lang dort wohnen. Andere ziehen alle paar Jahre um. Warum werden die aus der Kartei geworfen? Schickt denen ab und zu einen Newsletter. Wenn sie wirklich sesshaft wurden, werden sie sich schon abmelden. Ansonsten wartet geduldig auf den nächsten Umzug und garniert euren Newsletter mit ein paar Schöner-Wohnen-Tipps.</p>
<p>Aber &#8220;Endgültige Löschung Ihrer Daten&#8221;? Ich freue mich drauf!</p>
<p>Und ganz nebenbei: In dieser Wohnung werde ich bestimmt nicht alt werden.
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>An und Ab Werbung</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/04/16/an-und-ab-werbung/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 07:55:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>PRopaganda</category>
	<category>Journaille</category>
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	<category>Pocketbrain</category>
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		<description><![CDATA[Mein Briefkasten ist meist leer. Das hat zwei Gründe. Ich vermeide es, meine Adresse an jeden Baum zu pinnen, nur weil ich im Preisaufschreiben einen iPod gewinnen kann (bitte das Kleingedruckte beachten). Dann bin ich ein Freund von per E-Mail verschickten Rechnungen. Doch seitdem ich meinen Namen ins Impressum schreiben muss, gibt es auch Leute/Firmen/Marktschreier, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Briefkasten ist meist leer. Das hat zwei Gründe. Ich vermeide es, meine Adresse an jeden Baum zu pinnen, nur weil ich im Preisaufschreiben einen iPod gewinnen kann (bitte das Kleingedruckte beachten). Dann bin ich ein Freund von per E-Mail verschickten Rechnungen. Doch seitdem ich meinen Namen ins Impressum schreiben muss, gibt es auch Leute/Firmen/Marktschreier, die meinen, sich dort bedienen zu können.</p>
<p>Zuerst war Netzausfall dran. LG Europe schickte ein <a href="http://www.netzausfall.de/2006/06/23/mein-opel-ist-ein-handy/">PR-Paket</a> über ein Handy, aber nicht das Handy selbst. Als ob das ausreichen würde, um darüber zu berichten. Dann schickte uns eine aufmerksamkeitsheischende Agentur eine <a href="http://www.netzausfall.de/2006/03/08/wie-trackbackt-man-eine-postkarte/">Postkarte</a>. Die schnelle Antwort hat uns wohl mehr davon gebracht als ihnen. Von E-Mails will ich an dieser Stelle gar nicht reden. Aber jetzt ist auch <a href="http://www.pocketbrain.de" target="_blank">Pocketbrain</a> dran.</p>
<p><a id="more-1001"></a></p>
<p>Da gab es auch schon, wenn auch nichtssagende Post. Gestern allerdings erhielt ich einen Brief vom <a href="http://www.dfjv.de" target="_blank">Deutschen Fachjournalisten-Verband (DFJV)</a>. &#8220;Fachbuch Technikjournalismus&#8221; stand darüber. Okay, dachte ich mir, die wollen was verkaufen. Aber darunter stand &#8220;Kostenfreie Probemitgliedschaft&#8221;. Die wollen mich anwerben!</p>
<p>Im Text ist die schöne Forumulierung zu finden: &#8220;Wir bieten Ihnen als Berufsverband die vollständige Leistungspalette rund um Ihren Beruf&#8221;. Berufsverband klingt toll. So ganz anders als Gewerkschaft. Der <a href="http://www.djv.de" target="_blank">Deutsche Journalistenverband (DJV)</a> nennt sich so: Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten. In einigen Fällen haben die mir schnell und gut geholfen, meist sprühte mir jedoch der Charme eines Mietervereins entgegen.</p>
<p>Da die meisten Journalisten, die sich organisieren wollen, Mitglied im DJV sind, ist der Anwerbeversuch des DJFV eigentlich ein Abwerbeversuch. Aufgrund meiner Gewerkschaftsphobie bin ich jedoch nie Mitglied im DJV geworden (schon klar, dass es mehr ist als eine Gewerkschaft). Ich glaube, ich probiere das aus. Dann habe ich was zu bloggen. Und wer auf die Idee kommen sollte, mir jetzt noch mehr Post zu schicken, der sei gewarnt. Auch das wird gebloggt!
</p>
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		<title>Nicht so schnell: Die mobile Website der Bahn</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 12:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Netzausfälle</category>
	<category>Infojunkie</category>
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		<description><![CDATA[Gestern morgen brauchte ich eine Zugverbindung. Es gab keinen Grund, den Laptop anzuschalten, also nahm ich das Smartphone zur Hand. Schließlich gibt es unter mobil.bahn.de und pda.bahn.de auch zwei mobile Websites der Bahn. So schön die Reiseauskunft auch ist, wenn man die Strecke einigermaßen kennt, lohnt der Blick auf die einfache Abfahrtstafel. Denn dort sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern morgen brauchte ich eine Zugverbindung. Es gab keinen Grund, den Laptop anzuschalten, also nahm ich das Smartphone zur Hand. Schließlich gibt es unter <a href="http://mobil.bahn.de" target="_blank">mobil.bahn.de</a> und <a href="http://mobil.bahn.de" target="_blank">pda.bahn.de</a> auch zwei mobile Websites der Bahn. So schön die Reiseauskunft auch ist, wenn man die Strecke einigermaßen kennt, lohnt der Blick auf die einfache Abfahrtstafel. Denn dort sind auch die Verspätungen verzeichnet.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/bahn_mobile_website.jpg" /><br />Gut gedacht, schlecht gemacht. Wenn&#8217;s schnell gehen muss, wird man ausgebremst</span></p>
<p><a id="more-998"></a></p>
<p>Wie es dann so ist, man verliert etwas Zeit und möchte einen Zug später nehmen. Der Handybrowser ist noch geöffnet. Eigentlich müsste es reichen, einfach auf &#8220;Seite neu laden&#8221; zu klicken. Tut es aber nicht. Die Bahn schickt mich zur Ausgangsseite zurück, wo ich den Namen der Haltestelle nochmals eintippen darf. Danke auch.</p>
<p>Dann wurde es plötzlich wirklich knapp. Ein schneller Blick auf das Handy, ob der Zug vielleicht Verspätung hat. &#8220;Keine aktuellen Informationen verfügbar.&#8221; Auch die mobile Website der Bahn ist nicht die Schnellste. Wartezeiten müssen in Kauf genommen werden. Mit fünf Minuten Verspätung fuhr ich los. Mit einer knappen Stunde Verspätung kam ich an. So ist sie, die Bahn.
</p>
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