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	<title>netzausfall</title>
	<link>http://www.netzausfall.de</link>
	<description>auffallend ausfällig</description>
	<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 11:46:04 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>So schön schnoddrig</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 11:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Journaille</category>
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		<description><![CDATA[&#8230; muss man mal sein. Golem titelt bzw. untertitelt:
StudiVZ-Gründer weist Fälschungsvorwurf zurück
Ehssan Dari: &#8220;Die Farben unterscheiden sich: StudiVZ ist rot, Facebook ist blau&#8221;
Wohlgemerkt, Golem und StudiVZ gehören demselben Verlag. Gut gemacht.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; muss man mal sein. Golem titelt bzw. <a href="http://www.golem.de/0807/61185.html" target="_blank">untertitelt</a>:</p>
<blockquote><p>StudiVZ-Gründer weist Fälschungsvorwurf zurück</p>
<p>Ehssan Dari: &#8220;Die Farben unterscheiden sich: StudiVZ ist rot, Facebook ist blau&#8221;</p></blockquote>
<p>Wohlgemerkt, Golem und StudiVZ gehören demselben Verlag. Gut gemacht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gießkannen-PR</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/07/15/giesskannen-pr/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 11:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>PRopaganda</category>
	<category>Journaille</category>
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		<description><![CDATA[Die heutige Pressemitteilung hat lediglich das Fass zum Überlaufen gebracht. Mehr als ein Tropfen kam da auch nicht an, denn wieder einmal hat eine PR-Agentur mit der Gießkanne gegossen: &#8220;zur Unterstützung Ihrer redaktionellen Arbeit übersende ich Ihnen unten stehende Pressemeldung unseres Kunden&#8221;.
Den Namen des Kunden habe ich schon wieder vergessen, weil der mit Pocketbrain so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die heutige Pressemitteilung hat lediglich das Fass zum Überlaufen gebracht. Mehr als ein Tropfen kam da auch nicht an, denn wieder einmal hat eine PR-Agentur mit der Gießkanne gegossen: &#8220;zur Unterstützung Ihrer redaktionellen Arbeit übersende ich Ihnen unten stehende Pressemeldung unseres Kunden&#8221;.</p>
<p>Den Namen des Kunden habe ich schon wieder vergessen, weil der mit <a href="http://www.pocketbrain.de" target="_blank">Pocketbrain</a> so wenig zu tun hat wie ein Reifenhersteller mit einem Newsportal über Autoradios. Bestellt habe ich die Pressemitteilung jedenfalls nicht. Die PR-Agentur selbst ist eigentlich ganz nett, die will ich auch gar nicht anmeckern. Aber diese PR-Arbeit 1.0 passiert einfach zu häufig.</p>
<p><a id="more-1072"></a></p>
<p>Die liebsten Kinder waren mir bisher immer Trimedia. Jahrelang haben die für E-Plus die Datenbank mit den Redaktionskontakten von einem System ins andere kopiert. &#8220;Bitte überprüfen Sie &#8230;&#8221; Habe ich dann immer auch brav gemacht, die Änderungen geschickt und schließlich gab es uns doppelt im System. Durch mehrere Redaktionen verifiziert. Das war denen auch nicht abzugewöhnen. Über Jahre nicht.</p>
<p>Trimedia hat das früher auch gemacht, Pressemitteilungen von neuen Kunden ungefragt zu schicken. Die machen das nicht mehr. Keine PR-Agentur, die ich seit Anfang des Jahrzents kenne, macht das mehr. Es sind vor allem die neuen, unbekannten Namen. Was für einen Druck müssen die haben, ihre Verteilerlisten auf diese Weise zu füllen?</p>
<p>Wenn ich mich schon über unprofessionelles Verhalten auf Seiten der PR-Agenturen beschwere, dann muss ich auch mein eigenes ansprechen. Kunden solcher Agenturen haben es schwer bei mir. Das ist leider so. Meine Kontaktdaten habe ich denen gegeben, weil ich tatsächlich an einem ihrer Kunden interessiert war. Aber immer wenn ich jetzt den Namen einer Agentur im Absender lese, der auf meiner inneren Blacklist steht, dann spitze ich gedanklich schon die Kritikerfeder.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Typisch deutsch</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/06/30/typisch-deutsch/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 09:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Spon und Spott</category>
	<category>Journaille</category>
	<category>ZEITzeuge</category>
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		<description><![CDATA[Wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft so spielt, wie sie eigentlich immer schon gespielt hat, dann schreiben die Journalisten auch, wie sie schon immer geschrieben haben.
Zeit online:
Jens Lehmann (2+)
Philipp Lahm  (5)
Christoph Metzelder (5)
Per Mertesacker (5-)
Arne Friedrich (3-)
Torsten Frings (3-)
Michael Ballack (5+)
Thomas Hitzlsperger (4-)
Lukas Podolski (5)
Bastian Schweinsteiger (4)
Miroslav Klose (3-)
Marcell Jansen (3)
Kevin Kuranyi (6)
Welt online mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft so spielt, wie sie eigentlich immer schon gespielt hat, dann schreiben die Journalisten auch, wie sie schon immer geschrieben haben.</p>
<p><b><a href="http://www.zeit.de/online/2008/27/em-einzelkritik-finale" target="_blank">Zeit online</a></b>:<br />
Jens Lehmann (2+)<br />
Philipp Lahm  (5)<br />
Christoph Metzelder (5)<br />
Per Mertesacker (5-)<br />
Arne Friedrich (3-)<br />
Torsten Frings (3-)<br />
Michael Ballack (5+)<br />
Thomas Hitzlsperger (4-)<br />
Lukas Podolski (5)<br />
Bastian Schweinsteiger (4)<br />
Miroslav Klose (3-)<br />
Marcell Jansen (3)<br />
Kevin Kuranyi (6)</p>
<p><a href="http://news.google.de/news/url?sa=t&#038;ct=de/0-0&#038;fp=486858cc269b0328&#038;ei=yadoSLLCNqHGwgGpmqjpDA&#038;url=http%3A//www.welt.de/sport/em2008/article2160069/Deutsche_und_Spanier_in_der_Einzelkritik.html&#038;cid=1238155016&#038;usg=AFQjCNHDwo2RXLyfdznm_CWfpgJoJ_J0bA" target="_blank">Welt online</a> mit einer Bildergalerie ohne Bilder (was auch immer das soll). Hier bekommt Ballack immerhin eine 4. Bei <a href="http://www.focus.de/sport/fussball/em2008/aktuell/tid-10926/einzelkritik-jens-lehmann_aid_314677.html" target="_blank">Focus online</a> und <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,562848,00.html" target="_blank">St. Spon</a> ist man noch in der E-Jugend, pardon, in der Grundschule. Da musste Frau Lehrerin sich um einen Text bemühen, der sich jedesmal anders anhört, obwohl doch nur das Gleiche drinsteht.
</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Texte, Links und Hypertexte</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/06/27/texte-links-und-hypertexte/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 08:18:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Journaille</category>
	<category>In eigener Sache</category>
	<category>Netzeinfälle</category>
	<category>Pocketbrain</category>
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		<description><![CDATA[Vor einer Woche hat Burkhard Schröder auf Telepolis eine Gebrauchsanleitung für die Produktion von Hypertexten veröffentlicht: Project Xanadu, reloaded. Der Text ist ihm zu lang geraten. Die Fragestellung ist aber die richtige: &#8220;Was ist und zu welchem Ende betreiben wir Online-Journalismus?&#8221;. Eine aus der Hüfte geschossene Antwort meinerseits: Online ist kurz und knackig. Gerade das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer Woche hat Burkhard Schröder auf Telepolis eine Gebrauchsanleitung für die Produktion von Hypertexten veröffentlicht: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28075/1.html" target="_blank">Project Xanadu, reloaded</a>. Der Text ist ihm zu lang geraten. Die Fragestellung ist aber die richtige: &#8220;Was ist und zu welchem Ende betreiben wir Online-Journalismus?&#8221;. Eine aus der Hüfte geschossene Antwort meinerseits: Online ist kurz und knackig. Gerade das sind seine Ausführungen aber nicht.</p>
<p>Textlänge und gute Schreibe sind aber auch nicht sein Thema, sondern: &#8220;Wie setzt man Links, warum und wohin?&#8221;. Inhaltlich sehr empfehlenswert, gespickt mit sehr guten Beispiele aus der Praxis. Genauso wie er bin ich ein Verfechter des Hypertextes. Der Link gehört in den Text, sodass man an einer solchen Stelle entscheiden kann, ob man die Zusatzquelle hinter dem Link kurz anliest, ganz zu ihr wechselt oder sie doch überspringt. Der Leser ist Herr über den Lesefluss und entscheidet, was und wie er einen Text, pardon, einen Hypertext liest.</p>
<p><a id="more-1053"></a></p>
<p>Hier auf Netzausfall halten wir es auch so. Zu Beginn haben wir sicherlich mehr Links gesetzt als heute, uns mehr auf andere Blogs bezogen, Trackbacks gesetzt und Backlinks erhalten. Das ist alles ein wenig eingeschlafen. Hier wird vor allem geschrieben, gelesen und ab und zu auch mal kommentiert. Aber immer noch setzen wir die Links in den Text. Bei unserem anderen Projekt, <a href="http://www.pocketbrain.de" target="_blank">Pocketbrain</a>, ist das anders. Und ich hadere immer noch, was dort wirklich besser ist.</p>
<p>Wir setzen auf Pocketbrain relevante Links in zwei Blöcken unterhalb des Textes. Eigentlich müssten es drei Blöcke sein: externe Links, interne Links auf alte News und interne Links in den Hintergrundbereich. Das ist nicht nur verständlich, sondern auch eine gute Vorsortierung. Telepolis waren übrigens die ersten mit und gehören heute noch zu den wenigen, die ihre internen bzw. externen Links durch ein kleines Symbol kennzeichnen. Vorbildlich.</p>
<p>Weshalb haben wir es nun bei Pocketbrain anders gemacht? Wenn ich mich recht erinnere, war es vor allem eine Bauchentscheidung. Wir haben uns erhofft, dass der Text so lesbarer ist. Je nach Form und Erscheinungsort wird ein Artikel mit unterschiedlicher Aufmerksamkeit gelesen. Wer Texte von Burkhard Schröder zu Ende liest (oder andere Langtexte auf Telepolis), der lässt sich von Links im Text wohl nicht abschrecken und nutzt diese sogar noch. Auf Pocketbrain werden die Inhalte aber mehr gescannt. Da geht es um Schnelligkeit bei der Texterfassung - zumindest im Newsbereich. Erst danach, so mache ich das zumindest auf anderen Seiten, entscheide ich, ob ich noch einen Link anklicken möchte.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Fußball-Journalismus</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/06/13/fussball-journalismus/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 13:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Journaille</category>
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		<description><![CDATA[Ich weiss zur Stunde nicht, was Jogi Löw seinen Spielern sagen wird, aber ich kann mir denken, &#8230;
Zur Stunde nicht? Wann dann?
Und denken kann ich mir auch so einiges.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a href="http://www.kicker.de/news/fussball/em/startseite/artikel/379689/" target="_blank">Ich weiss zur Stunde nicht, was Jogi Löw seinen Spielern sagen wird, aber ich kann mir denken, &#8230;</a></p></blockquote>
<p>Zur Stunde nicht? Wann dann?</p>
<p>Und denken kann ich mir auch so einiges.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Meldung machen!</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/06/09/meldung-machen/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 13:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Journaille</category>
	<category>ZEITzeuge</category>
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		<description><![CDATA[Hat früher eigentlich auch in der Zeitung gestanden, dass Herr Meier auf&#8217;m Schützenfest morgens um vier vor aller Leute im Bierzelt hinausposaunt hat, dass er seine Frau verprügeln wird, wenn er sie zusammen mit Herrn Müller im Heu erwischt? Hat das dann jemand dem Herrn Wachtmeister erzählt?
Das musste sofort gemeldet werden

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat früher eigentlich <a href="http://www.zeit.de/news/artikel/2008/06/09/2547140.xml" target="_blank">auch</a> in der Zeitung gestanden, dass Herr Meier auf&#8217;m Schützenfest morgens um vier vor aller Leute im Bierzelt hinausposaunt hat, dass er seine Frau verprügeln wird, wenn er sie zusammen mit Herrn Müller im Heu erwischt? Hat das dann jemand dem Herrn Wachtmeister erzählt?</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/zeit_amok.jpg" /><br />Das musste sofort gemeldet werden</span>
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Internet ist eine Bahnhofsbuchhandlung</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/05/28/das-internet-ist-eine-bahnhofsbuchhandlung/</link>
		<comments>http://www.netzausfall.de/2008/05/28/das-internet-ist-eine-bahnhofsbuchhandlung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 May 2008 11:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Mattscheibe</category>
	<category>Netzausfälle</category>
	<category>Journaille</category>
	<category>Wem gehört's?</category>
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		<description><![CDATA[Auf Golem.de gibt es ein Interview mit der ARD-Generalsekretärin Verena Wiedemann zu lesen. Letztlich wird dort nur wiedergekäut, was man woanders schon gelesen hat. Und dann diese Aussage, womit Golem auch aufmacht:
Das Internet gehört nicht nur den Verlegern. Es ist ein Verbreitungsweg, der allen gehört, wo Platz für alle ist.
Richtig. Das Internet ist eine unendlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Golem.de gibt es ein <a href="http://www.golem.de/0805/59987.html" target="_blank">Interview mit der ARD-Generalsekretärin Verena Wiedemann</a> zu lesen. Letztlich wird dort nur wiedergekäut, was man woanders schon gelesen hat. Und dann diese Aussage, womit Golem auch aufmacht:</p>
<blockquote><p>Das Internet gehört nicht nur den Verlegern. Es ist ein Verbreitungsweg, der allen gehört, wo Platz für alle ist.</p></blockquote>
<p>Richtig. Das Internet ist eine unendlich große Bahnhofsbuchhandlung, wo jeder seine Zeitschrift platzieren darf. Dummerweise haben die Leute aber nur drei Euro in der Tasche, wenn sie den Zeitschriftenladen betreten. Und gekauft wird dann meist das, was nahe der Kasse liegt. Muss ja schnell gehen. Und haben wir schon immer so gemacht.</p>
<p>Was im Internet begrenzt ist, ist die Aufmerksamkeit. Die Zeit, die man dort verbringen kann. Und das hat dann auch wieder etwas mit Geld zu tun, das anderen Verlagen fehlt.</p>
<p>Ceterum censeo: Privatisiert ARD und ZDF und gebt die GEZ-Gebühren arte, Phönix, dem Deutschlandfunk und den Onlineangeboten der Bundeszentrale für politische Bildung.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dreifache Erlaubnis zum Falschparken</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/05/18/dreifache-erlaubnis-zum-falschparken/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 May 2008 11:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Journaille</category>
	<category>Unplugged</category>
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		<description><![CDATA[Aus allen Rohren kommunizieren
Die Augen schließen und sich eine Lebensgeschichte vorstellen, wie man an alle drei Plaketten kommt: Polizeigewerkschaftsaufkleber, Presseschild, Behindertenausweis.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/autoschilder.jpg" /><br />Aus allen Rohren kommunizieren</span></p>
<p>Die Augen schließen und sich eine Lebensgeschichte vorstellen, wie man an alle drei Plaketten kommt: Polizeigewerkschaftsaufkleber, Presseschild, Behindertenausweis.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pressestelle nach Diktat verreist</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/04/22/pressestelle-nach-diktat-verreist/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 08:47:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>PRopaganda</category>
	<category>Netzausfälle</category>
	<category>Journaille</category>
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		<description><![CDATA[Es gibt Pressestellen, die machen es schwer, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Ab und zu picke ich mir eine Pressemeldung aus der Pressebox. Die gibt es dort entweder bereits im Volltext, oder man sieht diesen Hinweis: &#8220;Pressemitteilung inaktiv. Leider hat die Pressestelle des Herausgebers dieses Firmen-Pressefach noch nicht für den uneingeschränkten Journalisten-Zugriff aktiviert.&#8221;
In der Regel reicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Pressestellen, die machen es schwer, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Ab und zu picke ich mir eine Pressemeldung aus der <a href="http://www.pressebox.de" target="_blank">Pressebox</a>. Die gibt es dort entweder bereits im Volltext, oder man sieht diesen Hinweis: &#8220;Pressemitteilung inaktiv. Leider hat die Pressestelle des Herausgebers dieses Firmen-Pressefach noch nicht für den uneingeschränkten Journalisten-Zugriff aktiviert.&#8221;</p>
<p>In der Regel reicht es dann, die Website des Unternehmens direkt aufzurufen. Dummerweise haben Pressestellen, die ihre Pressetexte auf vier Zeilen verstümmelt in die Pressebox einstellen, auch die Angewohnheit, die Pressemitteilung mit einigen Tagen Verzögerung auf ihrer Website online zu stellen. Also sucht man nach den Kontaktdaten.</p>
<p><a id="more-1004"></a></p>
<p>Selbstverständlich haben paranoide Unternehmen auch Angst vor Spam. Deshalb schalten sie ein Kontaktformular. In dem werden dann viel zu viele Daten abgefragt. Klickt man auf &#8220;Absenden&#8221;, erhält man nur &#8220;The page cannot be found. The page you are looking for might have been removed, had its name changed, or is temporarily unavailable.&#8221; Zumindest mir eben passiert.</p>
<p>In diesen Fall habe ich dann doch noch eine Telefonnummer gefunden. Innerhalb von vier Minuten hatte ich die Pressemeldung. Zur Not bietet Pressebox auch noch ein Kontaktformular, was letztens auch funktioniert hat. Oft breche aber an dieser Stelle ab und sage mir: Wer nicht mit mir reden will, über den will ich auch nicht schreiben.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeit online kommuniziert</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/04/16/zeit-online-kommuniziert/</link>
		<comments>http://www.netzausfall.de/2008/04/16/zeit-online-kommuniziert/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 14:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Journaille</category>
	<category>Netzeinfälle</category>
	<category>ZEITzeuge</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzausfall.de/2008/04/16/zeit-online-kommuniziert/</guid>
		<description><![CDATA[Ich weiß nicht, was da wirklich passiert ist. Den Artikel auf Telepolis habe ich nicht gelesen. Das Thema lasse ich generell links liegen (nicht wörtlich gemeint). Da wird meist für die Eingeschworenen geschrieben, also nicht verständlich. Auch sozialdemokratische Abgeordnete, die Briefe an Chefredaktionen schreiben, intressieren mich nicht. So sind sie halt.
Was mich verwundert, ist die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, was da wirklich passiert ist. Den Artikel auf <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27731/1.html" target="_blank">Telepolis</a> habe ich nicht gelesen. Das Thema lasse ich generell links liegen (nicht wörtlich gemeint). Da wird meist für die Eingeschworenen geschrieben, also nicht verständlich. Auch sozialdemokratische Abgeordnete, die Briefe an Chefredaktionen schreiben, intressieren mich nicht. So sind sie halt.</p>
<p>Was mich verwundert, ist die Reaktion von Zeit online. Der neue Chefredakteur Wolfgang Blau nimmt Stellung: &#8220;<a href="http://blog.zeit.de/zeitansage/2008/04/16/in-eigener-sache_117" target="_blank">In eigener Sache</a>&#8220;. Von seinem Vorgänger war man gewohnt, dass er in den Kommentaren einiger Blogs <del>auftauchte</del>unterging. Das eigene Redaktionsblog blieb aber oft unbefüllt. Ich erinnere mich da noch an Twitter-Experimente.</p>
<p>Wolfgang Blau scheint aus dem Redaktionsblog wieder das zu machen, was es eigentlich sollte: Ein Platz für Stellungnahmen in eigener Sache und hoffentlich auch für einen Blick hinter die Kulissen.
</p>
]]></content:encoded>
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