Öffentlich-rechtlich-industrieller Komplex
21. Dezember 2008, 14.24 Uhr von Peter GieseckeGestern kündigte onlinejournalismus.de einen Leitartikel auf faz.net an, fast schon eine Warnung. Was dürfen öffentlich-rechtliche Fernsehsender im Internet? Ein Thema, das ich sonst geflissentlich überlese. Links Indianer, rechts Indianer, dazwischen eine Schlucht. Es fliegen die Pfeile.
Das geht schon eine ganze Weile so, und ich warte gelangweilt auf die Meldung, die schließlich darlegt, worauf man sich geeinigt hat. Dann endlich fange auch ich an zu wehklagen, dass ich für so einen Scheiss Geld zahlen muss.
Dass ich keinen Fernseher besitze, habe ich hier schon oft genug hinausposaunt. Ich höre Musik über einen Receiver, Wunderwerk der Achtziger Jahre, habe dort aber keine Sender eingestellt, weil ich nur meine MP3s verstärken lasse.
Ich besitze noch ein Mini-Radio aus Vor-MP3-Player-Zeiten, das entsorgt gehört. Alle paar Wochen schalte ich für ein paar Stunden das Internetradio ein, aber kein öffentlich-rechtliches. Zeitweise hatte ich jedoch ein paar Nachrichten-Podcasts abonniert.
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