Journaille | Pocketbrain
12. Oktober 2008, 15.56 Uhr von Peter Giesecke
Dass die Leser unsere Artikel kommentieren können, war eine Selbstverständlichkeit, als wir Pocketbrain planten. Die Frage war nur wie. Entschieden hatten wir uns bereits für Typo3 als Content Management System. Außerdem hatten wir so viele Ideen in unseren Köpfen, dass wir gar nicht alle umsetzen konnten. Die jetzige Kommentar-Funktion ist somit ein Kompromiss.
Wichtig war uns, dass die Leser ihre Kommentare direkt unter dem Artikel abgeben und auch wiederfinden können. Trackbacks waren uns damals ebenfalls wichtig. Aus heutiger Sicht ist das wohl nicht mehr so wichtig. Es wird einfach nicht genutzt. Erst später sollte (und soll immer noch) eine Community in Form eines Forums aufgebaut werden.
Wie da so ist, am Anfang blieben die Kommentare aus. Solange es nicht unter den Lesern einen festen Stamm an regelmäßigen Kommentatoren gibt, traut sich einfach keiner. Hie und da gibt es mal eine fachliche Frage. Das war es dann aber auch schon.
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Netzeinfälle | Pocketbrain
28. August 2008, 14.29 Uhr von Peter Giesecke
Bei jedem Relaunch wird gemeckert. Denn Bloggern kann man es nie recht machen. - Ob der neue Aufbau von Welt Online nun Einheitsbrei ist oder einfach das, was sich bewährt hat, ein Optimum, darüber kann man streiten. Oder auch nicht.
Kommt mir irgendwie bekannt vor, war allerdings mein erster Gedanke. Nicht das Gesamtbild, sondern ein Detail. Der Rahmen der Boxen in der linken Spalte hat unten noch einen Extrastrich bekommen. Der wirkt wie ein Schatten. Und wo habe ich das schon mal gesehen? Richtig! Auf Pocketbrain.
Nicht, dass ich behaupten würde, wir wären als erste darauf gekommen. Wir haben das auch nur abgekupfert. Es gibt viel weniger Ideen, als man glaubt. Da müssen sich die Menschen (oder die Newsportale) eben welche teilen.
Auch dieser Gedanke ist nur geklaut. Von Milan Kundera, der das in der Unsterblichkeit mit Gesten ausführt. Sehr schönes Buch.
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Pocketbrain
19. August 2008, 12.13 Uhr von Peter Giesecke

Pocketbrain zweimal auf der Startseite von Google News.
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Spon und Spott | Infojunkie | Netzeinfälle | ZEITzeuge | Pocketbrain
17. August 2008, 10.01 Uhr von Peter Giesecke
Am letzten Wochenende habe ich mal locker über hundert Feeds aus meinem Reader geworfen. Allerdings waren einen Großteil davon Diskussionen auf anderen Blogs, an denen ich mich mit einem eigenen Kommentar beteiligt habe. Zusätzlich habe ich meine Feeds endlich mal getaggt. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist, weiß ich allerdings noch nicht.
Bei Nachrichten habe ich mir das Feed-Lesen angewöhnt, um nicht ständig auf deren Website herumzuklicken und nach Neuem zu suchen. Spon hat einen gegügend großen Output, um alles schön rotieren zu lassen. Wenn man dort nach einer Stunde wieder vorbeischaut, ist zwar nicht alles anders, sieht aber so aus. Faz.net und Zeit online haben kein Geld für sowas. Oder keine Lust. Jedenfalls sieht es viel zu oft einfach nur gleich aus. Laaaangweilig.
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Netzausfälle | Journaille | Pocketbrain
11. August 2008, 14.28 Uhr von Peter Giesecke
Wer für ein Onlinemedium schreibt, muss sich beeilen. Die romantische Vorstellung dabei ist, dass man eine Meldung als Erster veröffentlichen möchte. Die nackte Realität ist jedoch, dass Onlinemedien meist Low-Cost-Produktionen sind. Es wird schnell gearbeitet, auf Recherche verzichtet und die Meldung ohne Sorgfalt online gestellt. Es gibt Onlineredaktionen, die das besser machen. Doch oft sieht die Realität genauso traurig aus.
Wie kommen die Redaktionen an ihre Informationen heran? Oft über RSS-Feeds. Zahlreiche Pressemitteilungen lassen sich so beziehen, selbstverständlich auch fachbezogene Blogs, es wird aber auch die liebe Konkurrenz abonniert.
Dort wird jedoch meist mitgezählt, wieviele auf den Link im RSS-Feed klicken. Schließlich findet man im Feed bloß einen Anreißer. Heise online hängt seinen Meldungen ein “from/atom10″ an und faz.net (ja, das sind die mit den komischen URLs) ein “rss_googlefeed”.
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In eigener Sache | Pocketbrain
9. Juli 2008, 22.48 Uhr von Peter Giesecke
Wer auf Pocketbrain ein wenig im Archiv stöbert, wird da einige Newsmeldungen finden, die ziemlich lange zurückliegen. Diese Altlasten sind aber nie an diesem Tag online gegangen. Sie dienten bloß dem Test unseres Newssystems. Wer wissen will, wann Pocketbrain wirklich online gegangen ist, erfährt dies hier: genau heute vor einem Jahr.

Drei Logos: Zwei Entwürfe und was heute vor einem Jahr online gegangen ist
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Pocketbrain
30. Juni 2008, 17.30 Uhr von Peter Giesecke
Wir wissen natürlich, dass wir hier viele geneigte Leser haben, die auch mitverfolgen, was wir auf Pocketbrain machen. Deshalb wollen wir an dieser Stelle unser nächstes Feature vorankündigen: unsere eigene mobile Website - pocketbrain.mobi.

Pocketbrain.mobi - erst die Pocketbrain-News, später dann auch ein Linkkatalog
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Journaille | In eigener Sache | Netzeinfälle | Pocketbrain
27. Juni 2008, 10.18 Uhr von Peter Giesecke
Vor einer Woche hat Burkhard Schröder auf Telepolis eine Gebrauchsanleitung für die Produktion von Hypertexten veröffentlicht: Project Xanadu, reloaded. Der Text ist ihm zu lang geraten. Die Fragestellung ist aber die richtige: “Was ist und zu welchem Ende betreiben wir Online-Journalismus?”. Eine aus der Hüfte geschossene Antwort meinerseits: Online ist kurz und knackig. Gerade das sind seine Ausführungen aber nicht.
Textlänge und gute Schreibe sind aber auch nicht sein Thema, sondern: “Wie setzt man Links, warum und wohin?”. Inhaltlich sehr empfehlenswert, gespickt mit sehr guten Beispiele aus der Praxis. Genauso wie er bin ich ein Verfechter des Hypertextes. Der Link gehört in den Text, sodass man an einer solchen Stelle entscheiden kann, ob man die Zusatzquelle hinter dem Link kurz anliest, ganz zu ihr wechselt oder sie doch überspringt. Der Leser ist Herr über den Lesefluss und entscheidet, was und wie er einen Text, pardon, einen Hypertext liest.
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PRopaganda | In eigener Sache | Netzeinfälle | Pocketbrain
19. Juni 2008, 12.27 Uhr von Peter Giesecke
Wir haben es auch gesehen und stellen es zu allem Überfluss zusätzlich noch in unser eigenes Blog - das ist eigentlich nicht unsere Art. Was ich aber eben auf ZED digital gefunden habe, ist genial: Advertiser and Consumer. Es ist kein Stück anders, oder? Und dann auch noch ausgerechnet von Microsoft.
Das Video muss schon alt sein. ZED digital hat es schon im letzten November gepostet. Dummerweise kam der RSS-Feed erst jetzt bei mir an.
Da passt natürlich auch zu, dass wir für Pocketbrain einen neuen Vermarkter gefunden haben. Hoffentlich. Erstmal testen. Aber sie kommunizieren gut.
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