Typisch deutsch
30. Juni 2008, 11.37 Uhr von Peter GieseckeWenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft so spielt, wie sie eigentlich immer schon gespielt hat, dann schreiben die Journalisten auch, wie sie schon immer geschrieben haben.
Zeit online:
Jens Lehmann (2+)
Philipp Lahm (5)
Christoph Metzelder (5)
Per Mertesacker (5-)
Arne Friedrich (3-)
Torsten Frings (3-)
Michael Ballack (5+)
Thomas Hitzlsperger (4-)
Lukas Podolski (5)
Bastian Schweinsteiger (4)
Miroslav Klose (3-)
Marcell Jansen (3)
Kevin Kuranyi (6)
Welt online mit einer Bildergalerie ohne Bilder (was auch immer das soll). Hier bekommt Ballack immerhin eine 4. Bei Focus online und St. Spon ist man noch in der E-Jugend, pardon, in der Grundschule. Da musste Frau Lehrerin sich um einen Text bemühen, der sich jedesmal anders anhört, obwohl doch nur das Gleiche drinsteht.
» Weiterlesen (2 Kommentare)Germany’s Next Spoiler
16. Mai 2008, 10.13 Uhr von Peter GieseckeDas Internet löst keinesfalls das Fernsehen ab. Ich habe zwar meinen Fernseher abgeschafft, bleibe aber dennoch nahe dran am Glotzmedium. Das hat zwei Gründe. Fernsehkritiken scheinen für Newsportale gewinnbringende Klickmaschinen zu sein. Auf die sprachlich gedrechselte Nacherzählung am nächsten Morgen ist Verlass. Bei Spiegel Online. Bei faz.net. Über Wetten dass. Und über Germany’s Next Topmodel. To be continued.

Da weißte Bescheid
Meine Meinung ist gefragt
7. April 2008, 11.43 Uhr von Peter GieseckeDa ist nicht wirklich jemand an meiner Meinung interessiert.

Ohne Worte
Hat nicht Zoom gemacht
18. Februar 2008, 22.15 Uhr von Peter GieseckeHeute schon die vierte oder fünfte Meldung über Zoomer gelesen und immer noch nicht den Link geklickt, um mir das mal selbst anzuschauen.
» Weiterlesen (2 Kommentare)Farbstreiche der Anzeigenabteilung
7. November 2007, 9.54 Uhr von Peter GieseckeWenn man einen riesigen Kasten auf einer Newsseite, so wie Spiegel Online heute, einfärbt und rechts oben “ANZEIGE” reinschreibt, ist dann auch nur bezahlter Content drin? Beim Artikel “Googles neue mächtige Gegner” ist das wohl kaum der Fall. Dennoch wurde hier eine Grenze überschritten. Der Hintergrund des Artikels ist wie anscheinend der gesamte Contentbereich blass-was-auch-immer-beige eingefärbt. Das ist zudem unästhetisch.

Hoppla, vermalt
Spiegel Online, Anne Will und die Mediathek
8. Oktober 2007, 9.48 Uhr von Peter GieseckeIch besitze keinen Fernseher, deshalb schaue ich ab und zu im Internet, ob ich dort eine Sendung entdecke. Die Mediathek des ZDF ist nicht schlecht, dennoch hatte ich gestern einige Schwierigkeiten herauszufinden, was von “Wetten dass?” des Vorabends online zu finden ist. Jedenfalls nicht die komplette Sendung, sondern nur ein Haufen von Videos und Bilderstrecken, die man nicht übersichtlich aufgelistet sieht (es sei denn, man weiß, wo man danach suchen muss).
Unter “Sendung verpasst?” findet man die Sendungen der letzten Woche, die man online nachschauen kann. “Wetten dass?” ist nicht dabei. Das ist eine der Sackgassen. Nicht, dass ich ein Fan von Gottschalk wäre. Das Boulevardmagazin meiner Wahl, Spiegel Online, hatte mit einem Foto von Jennifer Garner aufgemacht, da wollte ich halt mal gucken. Und was lese ich heute dort? Anne Will hat dem Mehdorn eingeheizt. Will ich sehen!
» Weiterlesen (Keine Kommentare)Spiegel Online als Heftbeilage
23. September 2007, 13.26 Uhr von Peter GieseckeIch bin noch nicht durch mit Spiegel Online. Offensichtlich. Ertappt habe ich mich dabei, wie ich in letzter Zeit des öfteren wieder dort vorbeisurfe. Sogar überlegt habe ich mir, aber nur ganz kurz, ob ich Spon wieder in meine Bookmarks aufnehmen soll. Ich schaue mich dort mit einer Gelassenheit um, die jedem Newskunkie den Entzugsschweiß auf die Stirn treiben würde. Aber warum eigentlich?
Früher habe ich dort Nachrichten gesucht. Die gab es auch reichlich und mehr oder weniger gut, meine Neugier wurde immer gestillt. Dennoch wurde und wird immer wieder aufs Neue das Haus mit wenig Backsteinen und stattdessen mit viel Mörtel gebaut. Heute komme ich des Mörtels wegen vorbei. Am liebsten habe ich ihn, wenn er noch schön nass ist und ich mit den Fingern darin rumspielen kann.
» Weiterlesen (1 Kommentar)Spiegeligkeit
1. September 2007, 10.38 Uhr von Peter GieseckeRobin Meyer-Lucht hat eine sehr schöne Analyse Spiegel Onlines im SZ-Magazin geschrieben. Tippgeber war natürlich wieder einmal onlinejournalismus.de, die ich (auch nach Jahren!) immer noch gerne lese.
Fiete Stegers fragt sich dort, ob Spiegel Online immer noch nicht von denen als Leitmedium gesehen wird, die es in der Studie von Julia Bönisch noch abgestritten haben. Ich habe die Frage damals so verstanden: Woher bezieht der gemeine Journalist seine Themen? Aus dem DPA-Ticker? Oder von Spiegel Online?
Für Meyer-Lucht ist das schon keine Frage mehr: “Das Nachrichtenangebot von Spiegel Online gehört heute zum Kanon der tagesaktuellen Leitmedien, wie die Tagesschau oder Bild.” Spiegel Online ist sogar zu einem ganz anderen Leitmedium geworden, als wir uns das damals schwarzgemalt haben:
“Spiegel Online färbt ab: auf die unmittelbaren Mitbewerber im Internet, aber auch auf die Qualitätspresse. Mit Spiegel Online wird »Spiegeligkeit« universell im deutschen Journalismus, die typische Erzählhaltung zum dominanten Schema.”
Die schärfsten Kritiker der Elche werden irgendwann selber welche. Zumindest als Kopien.
» Weiterlesen (1 Kommentar)Was macht eigentlich Matussek?
21. August 2007, 12.02 Uhr von Peter GieseckeIch kann es ja nicht lassen. Wie andere Leute zwischendurch mal Solitär spielen, surfe ich des öfteren auf Spiegel Online vorbei. Um mich darüber zu amüsieren, dass der Politikkasten oft nur noch der dritte von oben ist, unter dem Panorama. Spon ist manchmal entwaffnend ehrlich - und nach wie vor das am übersichtlichsten gestaltete Nachrichtenportal. Ewig grinst der Matussek in der Sidebar. Ich habe ihn richtig liebgewonnen.

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Endlich einen Nachrichten-Podcast gefunden
19. August 2007, 22.04 Uhr von Peter GieseckeAuf der Suche nach einem Nachrichten-Podcast stöberte ich seinerzeit auf den Seiten einiger Sender. Zum Beispiel beim Bayerischen Rundfunk und beim Rundfunk Berlin-Brandenburg. Der NDR macht das Echo des Tages in Koproduktion mit dem WDR. Oder übernimmt ihn. Wie auch immer. Gefunden habe ich keinen, der mir passt. Wo lag nun der Denkfehler? Der SWR beschallt zwar nur Wald und Wiese, ist aber dennoch einer der größten Sender Deutschlands. Selbstverständlich gibt es Nachrichten-Podcasts vom SWR. Und zwar einige.

So dröge kann ein sexy anzuhörender Podcast aussehen





