Dreifache Erlaubnis zum Falschparken
18. Mai 2008, 13.01 Uhr von Peter Giesecke
Aus allen Rohren kommunizieren
Die Augen schließen und sich eine Lebensgeschichte vorstellen, wie man an alle drei Plaketten kommt: Polizeigewerkschaftsaufkleber, Presseschild, Behindertenausweis.
» Weiterlesen (3 Kommentare)Neues von der Flyermaschine
24. April 2008, 8.00 Uhr von Peter GieseckeIch brauchte mal wieder Visitenkarten. Nach dem Ärger im letzten Jahr dachte ich mir, bestelle ich doch nochmal bei der Flyermaschine. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Man sollte sich unbedingt die Bandansage anhören. FLYER MASCHINE hört sich so Juso-mäßig an.

Auf den letzten Drücker geklappt
Hinz und Kunz die Packstation abschließen
17. März 2008, 16.12 Uhr von Peter GieseckeIch habe mir ein neues Hobby ausgedacht: Im Halbdunkel schleiche ich mich zu einer Packstation, wähle auf dem Touchscreen ‘Login ohne Goldkarte’, gebe eine x-beliebige PostNummer ein, dann dreimal eine PIN, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht stimmt, schon ist der Zugriff auf die Packstation für Hinz oder Kunz gesperrt.

Jetzt noch schnell eine PostNummer ausdenken und ne falsche PIN eingeben (Bild: Deutsche Post)
Kommunikationsparadox
12. März 2008, 9.44 Uhr von Peter GieseckeGestern Post von meinem Strom- und Gasanbieter bekommen. Ich solle doch wechseln. “Bonn blüht auf!” heißt es da und “Neue Energie. Neue Produkte. Neue Vorteile.”. Danke für die Erinnerung! Ich muss dringend meinen Anbieter wechseln. Zu einem, der grüner und günstiger ist als ihr Ex-Lokalmonopolisten.

Blühendes Unverständnis
Fernsehen, FAZ, Feuilleton
7. März 2008, 10.49 Uhr von Peter GieseckeDafür, dass du keinen Fernseher hast, weißt du erstaunlich gut bescheid - das musste ich mir letztens anhören. Und ich rechnete fest damit, dass nun meine Wohnung nach der versteckten Droge abgesucht würde. - Natürlich im Küchenschrank! Hinter den Tassen. In der Kaffeedose. Ein portabler Mediaplayer mit DVB-T.

Bloß Kaffee
Unerhört
17. Februar 2008, 12.24 Uhr von Peter GieseckeKopfhörer kann man nicht genug im Haus haben. Der Klassiker wurde bereits jedem Walkman beigelegt (dem echten mit der Chromdioxidkassette): 3,5 mm Klinke und irgendwie ins Ohr gefriemelt. Nicht dieses neue In-Ear-Dinges, das gar nicht mal so schlecht ist, um sich von der Umwelt abzuschotten.
Solche Leute, die ich für Musikliebhaber halte, tragen dicke Muscheln auf den Ohren. Der Bügel gehört natürlich auf den Kopf und nicht in den Nacken, das ist was Träger von Nike- oder Puma-Turnschuhen. Dann gibt es noch zehntausend verschiedene Steckerformate, mit und ohne Regler im Bändel sowie für den Betrieb am Handy die Headset genannte Ausführung mit Mikrofon.

Kein Trick. Bloß ein Sony
Die Deutsche Bahn mal wieder
13. Februar 2008, 12.25 Uhr von Peter GieseckeEs ist üblich, manchen Texten einen Disclaimer vorauszuschicken. Mein Opa hat seit den Zwanzigern oder Dreißigern für die Reichsbahn gearbeitet, mein Vater später für die Deutsche Bundesbahn. So bin ich aufgewachsen, vollgestopft mit Bahn-Privilegien und reichlich Wissen darüber, wie die Bahn funktioniert. Hmm. So ein Disclaimer ist eigentlich dazu da, dem Leser eventuelle Abhängigkeiten aufzuzeigen, wenn sich der Text zu gut liest. Ich hätte mir den Disclaimer also auch sparen können. Scheiß Bahn.
» Weiterlesen (2 Kommentare)HappyDigits: Abgestaubt und abgemeldet
30. Januar 2008, 19.42 Uhr von Peter GieseckeIch glaube zwar nicht ernsthaft, dass meine Rückenprobleme daher stammen, dass ich ständig diverse Bonuskarten bei mir führe. Aber dass es mir auch keinen Wert bringt, wenn ich das Kärtchen auf den Tresen lege, darüber habe ich schon des öfteren geschrieben.
Von Payback habe ich mich schon vor längerem verabschiedet, woraufhin amüsanterweise die Pressesprecherin über jedes Stöckchen sprang, das man ihr hinhielt. Nun ist aber endlich auch Happydigits dran. Ich wollte nur noch die Prämie einsacken - und das dauerte. Ich sagte doch, das hat einfach keinen Wert.

Schlechte Handykamera. Schlechtes Licht. Meinetwegen auch schlechter Fotograf. Die richtige Kamera ist kaputt
Plötzlich war die Packstation gesperrt
19. November 2007, 20.17 Uhr von Peter GieseckeDie Packstation finde ich eine tolle Idee. Wenn ein neues Paket da ist, klingelt es. Nicht an meiner Tür, sondern auf meinem Handy. Ich muss dann nur zur Packstation, an der ich sowieso täglich vorbeikomme, schließe das Fach, in dem mein Paket liegt, mit meiner goldenen Packstationkarte und meiner PostPIN auf. Schon ist das Paket meins.

Da hat wohl jemand seinen Schlüssel in meiner Tür abgebrochen
Say hello to iPhone
8. November 2007, 11.26 Uhr von Peter GieseckeHeute lag wieder die Zeit vor der Tür. Aber es ist ja noch nicht Wochenende. Bevor sie also aufs Tischchen mit dem Lesegut wanderte, musste ich sie noch schnell von den Werbebeilagen befreien. Wie man nach einem Herbstspaziergang den ganzen Dreck abschüttelt, draußen im Flur, bevor man das warme Heim betritt. Dabei fiel mir auch das Zeit Leben in die Hände. Mit der Rückseite voran. Ein iPhone darauf.

Juten Tach auch.





