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	<title>netzausfall</title>
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	<description>auffallend ausfällig</description>
	<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 15:38:11 +0000</pubDate>
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		<title>Dreifache Erlaubnis zum Falschparken</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/05/18/dreifache-erlaubnis-zum-falschparken/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 May 2008 11:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Journaille</category>
	<category>Unplugged</category>
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		<description><![CDATA[Aus allen Rohren kommunizieren
Die Augen schließen und sich eine Lebensgeschichte vorstellen, wie man an alle drei Plaketten kommt: Polizeigewerkschaftsaufkleber, Presseschild, Behindertenausweis.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/autoschilder.jpg" /><br />Aus allen Rohren kommunizieren</span></p>
<p>Die Augen schließen und sich eine Lebensgeschichte vorstellen, wie man an alle drei Plaketten kommt: Polizeigewerkschaftsaufkleber, Presseschild, Behindertenausweis.
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neues von der Flyermaschine</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/04/24/neues-von-der-flyermaschine/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 06:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Unplugged</category>
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		<description><![CDATA[Ich brauchte mal wieder Visitenkarten. Nach dem Ärger im letzten Jahr dachte ich mir, bestelle ich doch nochmal bei der Flyermaschine. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Man sollte sich unbedingt die Bandansage anhören. FLYER MASCHINE hört sich so Juso-mäßig an.
Auf den letzten Drücker geklappt

Die Entscheidung war einfach: Die Karten sind gut - vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich brauchte mal wieder Visitenkarten. Nach dem Ärger im letzten Jahr dachte ich mir, bestelle ich doch nochmal bei der <a href="http://www.netzausfall.de/2007/07/04/das-paket-in-der-besenkammer/">Flyermaschine</a>. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Man sollte sich unbedingt die Bandansage anhören. FLYER MASCHINE hört sich so Juso-mäßig an.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/flyermaschine2.jpg" /><br />Auf den letzten Drücker geklappt</span></p>
<p><a id="more-1008"></a></p>
<p>Die Entscheidung war einfach: Die Karten sind gut - vor allem für den Preis. Der Kollege Wagenhöfer hatte im letzten Jahr auch keine Probleme mit der Bestellung. Meine waren eine Mischung aus Packstation, GLS und schlechter Flyer-Kommunikation. Wenn ich diesmal eine andere Adresse angebe, so dachte ich mir, könne gar nichts schiefgehen.</p>
<p>Schnell waren meine Karten in der Druckvorstufe. Ebenso schnell waren sie auch in der Nachbearbeitung. Dort blieben sie dann allerdings liegen. Nach einer Woche dann rief ich an. &#8220;Hallo, hier ist der Dirk.&#8221; An diesen Namen konnte ich mich erinnern. Freundlich, sachlich, hilfsbereit.</p>
<p>Am Montag sagte er mir, dass das Paket am Dienstag rausgehen werde, damit es dann am Mittwoch bei mir sei. Am Donnerstag, also gleich, bin ich auf einer Veranstaltung, wo ich die Karten brauche. Auf den letzten Drücker hat es auch tatsächlich geklappt. Weshab die Flyermaschine diesmal so lange für den Druck gebraucht hat, weiß ich nicht.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Hinz und Kunz die Packstation abschließen</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/03/17/hinz-und-kunz-die-packstation-abschliessen/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 15:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Unplugged</category>
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		<description><![CDATA[Ich habe mir ein neues Hobby ausgedacht: Im Halbdunkel schleiche ich mich zu einer Packstation, wähle auf dem Touchscreen &#8216;Login ohne Goldkarte&#8217;, gebe eine x-beliebige PostNummer ein, dann dreimal eine PIN, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht stimmt, schon ist der Zugriff auf die Packstation für Hinz oder Kunz gesperrt.
Jetzt noch schnell eine PostNummer ausdenken und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir ein neues Hobby ausgedacht: Im Halbdunkel schleiche ich mich zu einer Packstation, wähle auf dem Touchscreen &#8216;Login ohne Goldkarte&#8217;, gebe eine x-beliebige PostNummer ein, dann dreimal eine PIN, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht stimmt, schon ist der Zugriff auf die Packstation für Hinz oder Kunz gesperrt.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/packstation_frau.jpg" /><br />Jetzt noch schnell eine PostNummer ausdenken und ne falsche PIN eingeben (Bild: Deutsche Post)</span></p>
<p><a id="more-970"></a></p>
<p>Liebe Postbeamten und andere Ordnungshüter: Ruhe bewahren. Selbstverständlich mache ich das NICHT. Aber offensichtlich lasse ich das mit mir machen. Ende November passierte mir dies bereits zweimal. Da erhielt ich folgende E-Mail: &#8220;Sie haben Ihre PostPIN dreimal falsch eingegeben. Um eine widerrechtliche Nutzung zu verhindern, wurden Ihre Kundendaten vorübergehend gesperrt.&#8221; Als mein nächstes Paket ankam, habe ich mein PIN telefonisch wieder freischalten lassen - für 9 Ct/min. Kann passieren.</p>
<p>Am 27. Januar war meine Packstation dann wieder abgeschlossen. Dicker Riegel vor. Dieselbe E-Mail. Offensichtlich trägt jemand einen Zettel in seiner Tasche, auf dem meine PostNummer steht. Kombiniert mit seiner PIN kann das nicht klappen. Ich habe erst einmal nicht reagiert. Aber es kam noch besser.</p>
<p>Vier Tage später erreichte mich folgende Einladung: &#8220;Guten Tag Herr Peter Giesecke, leider konnte Ihre Sendung  NICHT in die gewünschte PACKSTATION eingestellt werden. Die Sendung liegt für Sie in der FILIALE Aachener Str. 1253 in Koeln am nächsten Werktag zur Abholung bereit. Denken Sie bitte daran, Ihren Personalausweis und  Goldcard für die Abholung Ihrer Sendung mitzubringen. Bitte holen Sie die Sendung innerhalb von 7 Tagen ab.&#8221;</p>
<p>Ich war schlichtweg zu faul, um in den Kölner Westen zu fahren und in der Postfiliale zu behaupten: Ein Freund von mir (eine Freundin vielleicht, schnell auf das Paket geschaut) hat meine PostNummer genommen, aber dummerweise den eigene Namen und nicht meinen drauf geschrieben. So sind die Leute! Kennen Sie doch auch, oder?</p>
<p>Vielleicht hätte ich einen Kuchen von Mama bekommen. Oder Dessous. Oder eine Paketbombe. Man kann ja nicht reinschauen, ist doch verpackt. - Wie gewonnen, so zerronnen. Ich habe mir dann selbst ein Paket bestellt, für 9 Ct/min einen Schlüsseldienst kommen lassen und genieße in diesem Moment den Inhalt des Pakets. Eine Tasse feinsten Darjeeling.</p>
<p>Liebe Post, so schwer ist das doch gar nicht. Das Problem lässt sich ganz einfach aus der Welt schaffen: Untersagt den Login ohne Goldkarte. - Mir schon klar, dass ihr das nicht machen werdet. Hinz und Kunz sitzt gerne auf seinem Hirn und vergisst, wo die Goldkarte ist. Oder er setzt sich gleich direkt auf die Karte, und die macht knacks.</p>
<p>Aber wie wäre es damit: Versucht sich jemand mit einer PostNummer an einer Packstation einzuloggen, in der kein Paket liegt, das zu dieser PostNummer gehört, dann könnte man an dieser Stelle bereits den Login mit einem freundlichen Hinweis abbrechen, er solle es an der Packstation fünf Meter weiter versuchen (Hauptbahnhof Bonn) oder seine PostNummer überprüfen.
</p>
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		<title>Kommunikationsparadox</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/03/12/kommunikationsparadox/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 08:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Infojunkie</category>
	<category>Unplugged</category>
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		<description><![CDATA[Gestern Post von meinem Strom- und Gasanbieter bekommen. Ich solle doch wechseln. &#8220;Bonn blüht auf!&#8221; heißt es da und &#8220;Neue Energie. Neue Produkte. Neue Vorteile.&#8221;. Danke für die Erinnerung! Ich muss dringend meinen Anbieter wechseln. Zu einem, der grüner und günstiger ist als ihr Ex-Lokalmonopolisten.
Blühendes Unverständnis

Was stellen die sich eigentlich vor, wie so ein Schreiben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Post von meinem Strom- und Gasanbieter bekommen. Ich solle doch wechseln. &#8220;Bonn blüht auf!&#8221; heißt es da und &#8220;Neue Energie. Neue Produkte. Neue Vorteile.&#8221;. Danke für die Erinnerung! Ich muss dringend meinen Anbieter wechseln. Zu einem, der grüner und günstiger ist als ihr Ex-Lokalmonopolisten.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/strom_gas.jpg" /><br />Blühendes Unverständnis</span></p>
<p><a id="more-964"></a></p>
<p>Was stellen die sich eigentlich vor, wie so ein Schreiben wirkt?  Wer wechselbereit ist, sucht sich eh einen besseren Anbieter. Und wer den guten, alten, teuren Atomstrom haben will oder sich keine Gedanken darüber macht wie Oma Erna, sollte  man die tatsächlich auf einen Wechsel aufmerksam machen?</p>
<p>Das ist doch das Porto nicht wert.
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fernsehen, FAZ, Feuilleton</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/03/07/fernsehen-faz-feuilleton/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 09:49:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Mattscheibe</category>
	<category>Infojunkie</category>
	<category>Unplugged</category>
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		<description><![CDATA[Dafür, dass du keinen Fernseher hast, weißt du erstaunlich gut bescheid - das musste ich mir letztens anhören. Und ich rechnete fest damit, dass nun meine Wohnung nach der versteckten Droge abgesucht würde. - Natürlich im Küchenschrank! Hinter den Tassen. In der Kaffeedose. Ein portabler Mediaplayer mit DVB-T.
Bloß Kaffee

Okay. Ich schaue des öfteren in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dafür, dass du keinen Fernseher hast, weißt du erstaunlich gut bescheid - das musste ich mir letztens anhören. Und ich rechnete fest damit, dass nun meine Wohnung nach der versteckten Droge abgesucht würde. - Natürlich im Küchenschrank! Hinter den Tassen. In der Kaffeedose. Ein portabler Mediaplayer mit DVB-T.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/kaffeedose.jpg" /><br />Bloß Kaffee</span></p>
<p><a id="more-961"></a></p>
<p>Okay. Ich schaue des öfteren in der <a href="http://mediathek.zdf.de" target="_blank">Mediathek</a> des ZDF vorbei. Da heißen Stefan und Harry jetzt Stolberg, Kriminalist oder Kriminaldauerdienst. Und wenn ich das richtig sehe, gibt es seit heute auch die zweite Folge von <a href="http://www.prosieben.de/video/ganze_folgen/" target="_blank">Germany&#8217;s next Topmodel</a> online.</p>
<p>Dass ich das überhaupt weiß, dass ich das überhaupt schaue, dass mir beim Fernsehen keiner etwas vormachen kann, das habe ich der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu verdanken und ihren pointierten Kritiken auf <a href="http://www.faz.net/s/RubCC21B04EE95145B3AC877C874FB1B611/Tpl~Ecommon~Sressort.html" target="_blank">faz.net</a>. Und wenn es morgen zum <a href="http://www.bnlog.de/index.php/archiv/2008/03/06/1-bonner-bloggerbrunch-08032008-cafe-koenig-final-call/" target="_blank">1. Bonner Bloggerbrunch</a> geht, dann kann ich auch erzählen, was Herr Pocher beim Grand Prix d&#8217;Eurovision de la Chanson (so viel Zeit muss sein) zum Besten gegeben hat.
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Unerhört</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/02/17/unerhoert/</link>
		<comments>http://www.netzausfall.de/2008/02/17/unerhoert/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 11:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Netzausfälle</category>
	<category>Unplugged</category>
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		<description><![CDATA[Kopfhörer kann man nicht genug im Haus haben. Der Klassiker wurde bereits jedem Walkman beigelegt (dem echten mit der Chromdioxidkassette): 3,5 mm Klinke und irgendwie ins Ohr gefriemelt. Nicht dieses neue In-Ear-Dinges, das gar nicht mal so schlecht ist, um sich von der Umwelt abzuschotten.
Solche Leute, die ich für Musikliebhaber halte, tragen dicke Muscheln auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kopfhörer kann man nicht genug im Haus haben. Der Klassiker wurde bereits jedem Walkman beigelegt (dem echten mit der Chromdioxidkassette): 3,5 mm Klinke und irgendwie ins Ohr gefriemelt. Nicht dieses neue In-Ear-Dinges, das gar nicht mal so schlecht ist, um sich von der Umwelt abzuschotten.</p>
<p>Solche Leute, die ich für Musikliebhaber halte, tragen dicke Muscheln auf den Ohren. Der Bügel gehört natürlich auf den Kopf und nicht in den Nacken, das ist was Träger von Nike- oder Puma-Turnschuhen. Dann gibt es noch zehntausend verschiedene Steckerformate, mit und ohne Regler im Bändel sowie für den Betrieb am Handy die Headset genannte Ausführung mit Mikrofon.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/sony_kopfhoerer.jpg" /><br />Kein Trick. Bloß ein Sony</span></p>
<p><a id="more-942"></a></p>
<p>Die will ich haben. Also Headset mit dem richtigen Anschluss an mein Proprietariatshandy, gleichzeitig 3,5 mm Klinke und In-Ear. Gibt es bei Eisen Karl für 80 Ocken oder bei <del>Obi</del> Ebay für 3,99 Euro. Ach nee, das war die Versandgebühr, kostet nur 1,99 Euro. Schnell mal bestellt. Man hat ja nichts zu verlieren.</p>
<p>Seitdem sind anderthalb Wochen vergangen. In der Zeit kann viel passieren. Zum Beispiel, dass der alte Kopfhörer kaputt geht. Und weil anderthalb Wochen eine lange Zeit sind, hat der Kopfhörer sich diese Zeit auch genommen. Zuerst fiel die kleine Plastikummantelung des Lautstärkereglers ab. Dann riss ein Kabel dort ab, wo es angelötet war und von der Plastikummantelung eigentlich hätte geschützt werden müssen. Egal - ab ist ab.</p>
<p>Worüber beschwere ich mich eigentlich? Das Ding hat bestimmt zehn Jahre gehalten, das darf kaputt gehen. Ich rege mich nur darüber auf, dass dieser Ebay-Händler nicht in die Pötte kommt. Warum bestellt man wohl rechtzeitig vor einem Wochenende ein Headset fürs Handy? Damit es am Wochenende da ist.</p>
<p>Fünf Tage nach Bestellung schrieb der automatisierte Stellvertreter  dieses Ebay-Clowns: &#8220;Zu Ihrer Auftragsnummer [&#8230;] konnten wir leider noch keinen Geldeingang verzeichnen.&#8221; Plötzlich über Nacht war das Geld dann da. Hat wohl ein wenig gebummelt. Nur kurze Zeit später schreibt mir das System: &#8220;Die folgenden Artikel wurden an die Versandabteilung übergeben und sollten in den nächsten 5-10 Werktagen bei Ihnen eintreffen.&#8221;</p>
<p>Was beschwere ich mich eigentlich? Die zehn Tage sind noch nicht rum. Nicht einmal die fünf. Und heute ist Sonntag. Ach so, ja. Das wäre natürlich alles halb so schlimm, wenn ich ein zweites Paar Kopfhörer im Haus gehabt hätte. Immer schön ans eigene Ohr packen.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Deutsche Bahn mal wieder</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/02/13/die-deutsche-bahn-mal-wieder/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 11:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Unplugged</category>
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		<description><![CDATA[Es ist üblich, manchen Texten einen Disclaimer vorauszuschicken. Mein Opa hat seit den Zwanzigern oder Dreißigern für die Reichsbahn gearbeitet, mein Vater später für die Deutsche Bundesbahn. So bin ich aufgewachsen, vollgestopft mit Bahn-Privilegien und reichlich Wissen darüber, wie die Bahn funktioniert. Hmm. So ein Disclaimer ist eigentlich dazu da, dem Leser eventuelle Abhängigkeiten aufzuzeigen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist üblich, manchen Texten einen Disclaimer vorauszuschicken. Mein Opa hat seit den Zwanzigern oder Dreißigern für die Reichsbahn gearbeitet, mein Vater später für die Deutsche Bundesbahn. So bin ich aufgewachsen, vollgestopft mit Bahn-Privilegien und reichlich Wissen darüber, wie die Bahn funktioniert. Hmm. So ein Disclaimer ist eigentlich dazu da, dem Leser eventuelle Abhängigkeiten aufzuzeigen, wenn sich der Text zu gut liest. Ich hätte mir den Disclaimer also auch sparen können. Scheiß Bahn.</p>
<p><a id="more-938"></a></p>
<p>Am Montag habe ich meine Freundin zum Zug gebracht und wollte eine Station mitfahren. Ich habe zwar eine Netzkarte für den Verkehrsverbund, aber sie fuhr ICE, denn es ging zum Flieger. Ich sollte in Köln beim Umsteigen helfen. Kein Problem. Rein in den Bahnhof und gesehen, dass der Zug vier Minuten Verspätung hat. Ran an den Automaten.</p>
<p>Ein Online-Ticket wollte mir die Bahn am Abend zuvor nicht verkaufen. 7,85 Euro seien einfach zu wenig - dabei kann ich solche Beträge locker an jeder Supermarktkasse bezahlen. So schön ein Online-Ticket auch ist, man verlernt, wie der Automat funktioniert. Die Oberfläche ist ganz nett geworden, aber wenn ich nach den Button &#8220;Für Bahncard-Kunden&#8221;, meine Bahncard einschiebe und der Automat die nicht akzeptiert, dann ist das ziemlich frustrierend. Wenn ich eine normale Fahrkarte kaufen möchte, kann ich dann immer noch angeben, das ich eine Bahncard habe? Muss ich das jetzt wirklich alles durchprobieren? Also ging es an den Schalter.</p>
<p>Dort wird man beraten. Mitunter sogar lange. Der Typ vor mir wollte einfach nur eine Fahrkarte, aber die Dame auf der anderen Seite des Schalters informierte ihn über den Schwellenwert, ab dem sich eine Bahncard 50 lohnt, bei der man so und so viel Euro zahlt, bei jeder Fahrt aber so und so viele Euro spart, weshalb man bei so und so vielen Fahrten im Monat günstiger fahren würde, wobei man dies noch mit den Aktionsangeboten kombinieren könnten, bei denen man sich aber so und so lange vorher. Dann war ich dran.</p>
<p>&#8220;Einmal Köln. ICE. Bahncard 25.&#8221; Sie fragte mich, ob ich nur eine Fahrkarte bräuchte und ob ich erste oder zweite Klasse fahren wolle. Auch dieser Dialog gestaltete sich länger. Den Preis kannte ich schon: 7,85 Euro. Ein Blick von ihr auf den Monitor: &#8220;Der Zug hat vier Minuten Verspätung.&#8221; Was sie mir nicht sagte: Der Zug ist für Reisende im Nahverkehr freigegeben. Das sah ich erst, als ich auf dem Bahnsteig stand. Auf der Anzeige. Im Zug habe ich dann mein Jobticket vorgezeigt.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>HappyDigits: Abgestaubt und abgemeldet</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/01/30/happydigits-abgestaubt-und-abgemeldet/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 18:42:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Netzausfälle</category>
	<category>Infojunkie</category>
	<category>Unplugged</category>
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		<description><![CDATA[Ich glaube zwar nicht ernsthaft, dass meine Rückenprobleme daher stammen, dass ich ständig diverse Bonuskarten bei mir führe. Aber dass es mir auch keinen Wert bringt, wenn ich das Kärtchen auf den Tresen lege, darüber habe ich schon des öfteren geschrieben.
Von Payback habe ich mich schon vor längerem verabschiedet, woraufhin amüsanterweise die Pressesprecherin über jedes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube zwar nicht ernsthaft, dass meine Rückenprobleme daher stammen, dass ich ständig diverse Bonuskarten bei mir führe. Aber dass es mir auch keinen Wert bringt, wenn ich das Kärtchen auf den Tresen lege, darüber habe ich schon <a href="http://www.netzausfall.de/2007/05/11/happydigits-und-payback-weg-damit/">des</a> <a href="http://www.netzausfall.de/2007/05/21/payback-gekuendigt/">öfteren</a> geschrieben.</p>
<p>Von Payback habe ich mich schon vor längerem verabschiedet, woraufhin amüsanterweise die Pressesprecherin <a href="http://www.netzausfall.de/2007/07/02/schon-wieder-spam-von-payback/#comment-127052">über jedes Stöckchen sprang</a>, das man ihr hinhielt. Nun ist aber endlich auch <a href="http://www.netzausfall.de/2005/12/02/happydigits-schickt-mir-eine-unhappymail/">Happydigits</a> dran. Ich wollte nur noch die Prämie einsacken - und das dauerte. Ich sagte doch, das hat einfach keinen Wert.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/happydigits.jpg" /><br />Schlechte Handykamera. Schlechtes Licht. Meinetwegen auch schlechter Fotograf. Die richtige Kamera ist kaputt</span></p>
<p><a id="more-931"></a></p>
<p>Es ist dann übrigens kein Knirps, sondern so ein Faltschirm von Samsonite geworden. Eigentlich habe ich nichts gegen Regen. Entweder wird der Kopf nass oder ich ziehe eine Kapuze drüber. Aber zu manchen Anlässen sollte man dann eben doch halbwegs trocken erscheinen. Seit Jahren schon überlege ich mir, bevor ich zur CeBIT fahre, ob es nun endlich Zeit dafür ist, mir einen schönen, eleganten Stockschirm zuzulegen. Aber als ich im HappyDigits-Prämienshop stöberte, war einfach nichts da, was halbwegs die Anschaffung rechtfertigen würde. Also musste es der Faltschirm sein. Ist auch praktischer.</p>
<p>Ich habe sogar ein paar Euro zugezahlt. Jetzt kennt Happydigits auch meine Kreditkartennummer. Ich bekam einfach nicht die Punkte zusammen. Und als ich vor Weihnachten durch den Kaufhof schlenderte, sah ich dort eine Thermostasse für weniger als zehn Euro stehen, die ich bei Payback (oder war es HappyDigits?) schon für einen Gegenwert von zwanzig Euro gesehen hatte. So ein Beschiss! Da war dann endgültig klar: Prämie bestellen und abmelden.</p>
<p>Also schnell mal geschaut, wie das geht. Abmelden. Die Website von HappyDigits sagt nichts dazu. Zumindest habe ich es nicht nach fünf Minuten suchen gefunden. Letzte Möglichkeit: die AGBs. Dort heißt es im Punkt 9.1: &#8220;Der Teilnehmer kann jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist die Teilnahme kündigen. Die Kündigung ist an CAP zu richten und bedarf der Schriftform.&#8221; Cool, ich muss mal wieder eine Briefmarke kaufen gehen.
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Plötzlich war die Packstation gesperrt</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2007/11/19/ploetzlich-war-die-packstation-gesperrt/</link>
		<comments>http://www.netzausfall.de/2007/11/19/ploetzlich-war-die-packstation-gesperrt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 19:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Netzausfälle</category>
	<category>Unplugged</category>
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		<description><![CDATA[Die Packstation finde ich eine tolle Idee. Wenn ein neues Paket da ist, klingelt es. Nicht an meiner Tür, sondern auf meinem Handy. Ich muss dann nur zur Packstation, an der ich sowieso täglich vorbeikomme, schließe das Fach, in dem mein Paket liegt, mit meiner goldenen Packstationkarte und meiner PostPIN auf. Schon ist das Paket [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Packstation finde ich eine tolle Idee. Wenn ein neues Paket da ist, klingelt es. Nicht an meiner Tür, sondern auf meinem Handy. Ich muss dann nur zur Packstation, an der ich sowieso täglich vorbeikomme, schließe das Fach, in dem mein Paket liegt, mit meiner goldenen Packstationkarte und meiner PostPIN auf. Schon ist das Paket meins.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/packstation_1.png" /><br />Da hat wohl jemand seinen Schlüssel in meiner Tür abgebrochen</span></p>
<p><a id="more-881"></a></p>
<p>Eben hat es wieder geklingelt. Wieso denn die Packstation? Ich habe doch gar nichts bestellt. Wer könnte mir denn ein Paket geschickt haben? Und dann das:</p>
<blockquote><p>Guten Tag Herr Peter Giesecke,</p>
<p>Sie haben Ihre PostPIN dreimal falsch eingegeben. Um eine widerrechtliche Nutzung zu verhindern, wurden Ihre Kundendaten vorübergehend gesperrt.<br />
Um den PACKSTATION Service wieder nutzen zu können, wenden Sie sich bitte telefonisch unter 0 18 03 / 365 365* an unseren Kundenservice.</p></blockquote>
<p>Wenn ich ein Paket abhole, benötige ich die goldene Packstationkarte gar nicht. Es reicht auch, wenn ich meine PostNummer weiß. Das wird wohl jemand anderes ausprobiert haben, dummerweise mit meiner PostNummer und seiner PostPIN. Und schon war mein schöner Schlüssel zur Packstation im virtuellen Gulli verschwunden.</p>
<p>War macht man denn in so einem Fall? Gullideckel anheben und mit dem Arm in die Brühe tauchen? Vielleicht, so dachte ich mir, kann ich mich auf der Website einloggen und das Problem dort beheben. Immerhin ist das Internet-Passwort länger und sollte somit eine höhere Glaubwürdigkeit besitzen.</p>
<p>Es ging natürlich nicht. Also habe ich angerufen. 9 Ct/min, die nicht von meiner VoIP-Flatrate gedeckt werden, sondern an die Deutsche Telekom gehen. Eine nette Dame an der Hotline hat mich dann wieder fix freigeschaltet. Naja, so fix nun auch wieder nicht, aber sie hat mir geholfen. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich diese Zusatzfrage gebraucht.</p>
<p>Diese Frage halte ich, nebenbei bemerkt, für den größten Sicherheitsbeschiss. Schließlich ist der Mädchenname meiner Mutter oder der Geburtstag der unehelichen Tochter meiner Putzfrau aus der Liaison mit dem Tanzlehrer meiner ersten Frau leichter herauszubekommen als irgendeine Zahlenkombination, die ich mir selbst ausgedacht habe oder zugewiesen bekam - sofern sie nicht zufällig identisch mit meinem Geburtsdatum ist.</p>
<p>Ich habe dann natürlich auch gleich gefragt, an welcher Packstation die PIN falsch eingegeben wurde. Aber das konnte die Dame nicht sehen, sagte sie zumindest. Nach dem Gespräch bekam ich dann gleich zwei weitere SMS. &#8220;Ihr Internetpasswort lautet: [&#8230;]&#8221;, hieß es in einer. Dabei war doch die PostPIN falsch eingegeben worden. Aber das muss ich jetzt nicht verstehen, oder? Wenn ich das nächste Paket heile aus der Blechbox herausbekomme, werde ich zufrieden sein.
</p>
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		<title>Say hello to iPhone</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 10:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>PRopaganda</category>
	<category>Unplugged</category>
	<category>ZEITzeuge</category>
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		<description><![CDATA[Heute lag wieder die Zeit vor der Tür. Aber es ist ja noch nicht Wochenende. Bevor sie also aufs Tischchen mit dem Lesegut wanderte, musste ich sie noch schnell von den Werbebeilagen befreien. Wie man nach einem Herbstspaziergang den ganzen Dreck abschüttelt, draußen im Flur, bevor man das warme Heim betritt. Dabei fiel mir auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute lag wieder die Zeit vor der Tür. Aber es ist ja noch nicht Wochenende. Bevor sie also aufs Tischchen mit dem Lesegut wanderte, musste ich sie noch schnell von den Werbebeilagen befreien. Wie man nach einem Herbstspaziergang den ganzen Dreck abschüttelt, draußen im Flur, bevor man das warme Heim betritt. Dabei fiel mir auch das Zeit Leben in die Hände. Mit der Rückseite voran. Ein iPhone darauf.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/iphone_werbung.jpg" /><br />Juten Tach auch.</span></p>
<p><a id="more-865"></a></p>
<p>Schwarzer Hintergrund, das iPhone, eine Hand, ein magenta T-Mobile-Logo - mehr habe ich auf den ersten Blick nicht gesehen. Dann rechts oben den iPhone-Apfel, die Bildunterschrift &#8220;Say hello to iPhone&#8221;, die Bildunterschriftunterschrift &#8220;Jetzt live im Telekom Shop&#8221;. Gna, ein Deppenleerzeichen. Von wem ist die Werbung nun? Von der Telekom! Logo links oben, farbig, Hinweis auf den Telekom-Shop.</p>
<p>Ganz unten das Kleingedruckte: &#8220;Besuchen sie www.apple.com/de/iphone für mehr Informationen.&#8221; Copyright Apple. Ich frage mich immer noch, wer in dieser Partnerschaft der Mann ist, wer die Frau.</p>
<p>Hinweis in eigener Sache: Mehr zum iPhone findet ihr auf <a href="http://www.pocketbrain.de" target="_blank">Pocketbrain</a>. Dort hätte das hier aber nicht hingepasst.
</p>
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