Say hello to iPhone
8. November 2007, 11.26 Uhr von Peter GieseckeHeute lag wieder die Zeit vor der Tür. Aber es ist ja noch nicht Wochenende. Bevor sie also aufs Tischchen mit dem Lesegut wanderte, musste ich sie noch schnell von den Werbebeilagen befreien. Wie man nach einem Herbstspaziergang den ganzen Dreck abschüttelt, draußen im Flur, bevor man das warme Heim betritt. Dabei fiel mir auch das Zeit Leben in die Hände. Mit der Rückseite voran. Ein iPhone darauf.

Juten Tach auch.
Kurze Wasserstandsmeldung
27. September 2007, 9.34 Uhr von Peter GieseckeNach zweiwöchiger Pause lag endlich mal wieder die Zeit vor meiner Tür. Sie war nass. Da lobe ich mir doch die connect. Sie wurde in der letzten Woche erstmals im schützenden Plastikkleid ausgeliefert.
» Weiterlesen (Keine Kommentare)Die Packstation: 24 10 Stunden am Tag geöffnet
26. September 2007, 14.19 Uhr von Peter Giesecke
25. September 2007, 9.26 Uhr
» Weiterlesen (10 Kommentare)Guten Tag Herr Peter Giesecke,
eine Sendung liegt für Sie in der PACKSTATION 105 in Bonn (Am Hauptbahnhof 1, HBF Bonn, Gleis 1) zur Abholung bereit. Bitte denken Sie daran, dass Sie zur Abholung Ihrer Sendung Ihre Postnummer und Ihre PostPIN benötigen.
Viel Spaß mit PACKSTATION wünscht Ihnen
Ihr PACKSTATION Team
Wer klaut mir die Zeit?
20. September 2007, 11.31 Uhr von Peter GieseckeIch habe eines der Nachbarskinder in Verdacht! Wie die Kids so sind, da wird mal schnell die gesamte Nachbarschaft durchgegoogelt. Und, ach, der Giesecke beschwert sich in seinem Blog immer darüber, dass die Zeit nicht kommt. Wenn wir dem die jetzt klauen, schreibt er wieder. Das ist wie Marionettespielen. Der macht das, was wir wollen. Wie ein Pawlowscher Hund. Falls die Kids das schon in der Schule hatten. Bereits in der zweiten Woche habe ich morgens vor die Tür geschaut, ohne dass meine Zeit dort lag.
Anders als sonst habe ich aber bei Gruner+Jahr angerufen, die machen nämlich den Kundenservice für die Zeit. Eine nette junge Dame hat sich dort viel Zeit für mich genommen, obwohl sie mir nicht wirklich helfen konnte. Ich habe korrekt bezahlt. Der Zusteller hat mich auf der Liste. Im Haus bin ich der einzige, der die Zeit bezieht, da kann es also auch nicht zu einem Missverständnis gekommen sein. Mir werden jetzt zwei Ausgaben gutgeschrieben, dann wird noch beim Zusteller nachgefragt. Ein vorbildlicher Dienst am Kunden.
» Weiterlesen (4 Kommentare)Coole Geschäftsidee
30. August 2007, 15.01 Uhr von Peter GieseckeFernab des Schreibtisches kommt man bekanntlich auf die besten Ideen. Eben mal raus zum Kaufmann und dabei noch eine kleine Runde gedreht. Frische Luft tanken, denn die gibt es schließlich umsonst. In der Nähe der Bundeskunsthalle hörte ich dann einen dieser unsäglichen Klingeltöne. Monsterlaut. Gerade wollte ich mich über diesen vermutlich ausländischen Bengel echauffieren, da sah ich ein paar hundert Meter vor mir einen Eiswagen mit quietschenden Reifen um die Ecke biegen. Ich hatte recht, ein Italiener!
Mit diesem riesigen Klotz von Bundeskunsthalle vor den Augen fühlte ich mich aber dennoch wie auf dem Dorf. Bei uns kam früher der Eis Molin vorbeigefahren. Der klingelte immer so. Der Eiermann und der Bäcker auch. Und sogar ein Tante-Emma-Laden auf Rädern. Dann kamen innerhalb von fünf Minuten alle angelaufen. Coole Idee. Der Eiswagen in Bonn fährt in der Mittagszeit zu den Büros (denn sonst ist da nichts), klingelt mal so, und die feinen Damen und Herren kommen wie die Hunde aus ihren Arbeitsstuben gelaufen.
» Weiterlesen (2 Kommentare)Von der Oma gelernt
21. August 2007, 18.49 Uhr von Peter GieseckeIch bin ein Kind der Siebziger, und meine Omas haben nicht nur den Krieg miterlebt, sondern gleich beide. Als der erste Weltkrieg ausbrach, war eine bereits aus der Schule raus und in ihrer ersten Stellung. So hieß das damals. Weshalb ich hier mit alten Zeiten anfange? Für meine Omas war es eine Selbstverständlichkeit, an Geburtstagen und zu Weihnachten das Geschenkpapier einzusammeln und ordentlich zusammenzufalten. Zur Wiederverwertung. Hat schon mal jemand von euch mit dem Fingernagel das Tesafilm vom Geschenkpapier geknibbelt? Meine Omas haben das getan.
Dann kamen die Achtziger. Das Jahrzehnt von Pop, Kommerz und Konsum. Da hat niemand mehr das Geschenkpapier aufgehoben. Nicht einmal mehr meine Omas, denn die waren da schon ziemlich tüddelich. Und wir Kinder schon ein bisschen größer. Wir haben es aufgerissen. Gierig. Um endlich an den Inhalt zu kommen.
» Weiterlesen (1 Kommentar)Lohnt sich der Paid-Content der Zeit?
10. August 2007, 9.18 Uhr von Peter GieseckeDer erste Nachbar, der das Haus verlässt, so hoffe ich, legt die Zeitungen ins Treppenhaus. Als ich gestern die Treppe hinunterstieg, gar nicht einmal so spät, lag dort die Zeit - plitschplatschnass. Regenstimmung auch bei mir. Mit spitzen Fingern trug ich das nasse Etwas in meine Wohnung, an der einzigen trockenen Ecke hochhaltend - dort, wo steht, was das Ganze wert ist: drei Euro und zwanzig Cent.

Das doppelte Aufmacherchen
Die Zeit auf dem Bildschirm
26. Juli 2007, 10.40 Uhr von Peter GieseckeIch wohne direkt neben dem Haribowerk. Strecke ich die Nase zum Fenster raus, riecht es nach Lakritze. In dieser Straße leben Arbeiter neben Hausbesitzern mit Stuckerhaltungstrieb. Gehe ich hier spazieren, läuft mir schon mal Kai-Uwe Ricke über den Weg. Dieser Ort hat drei Bäcker, einen Haushaltswarenladen, eine Drogerie und einen Juwelier. Gleich neben dem Aldi.

Passt doch. Und kostet weniger
Magentamailing Telekom
25. Juli 2007, 16.43 Uhr von Peter GieseckePost von der Telekom zu bekommen, ist der reine Horror. Was wollen die von mir? Herzklopfen, Schweißausbrüche, Panikattacke. Die regulären Rechnungen erhalte ich schließlich per E-Mail. War das Konto etwa nicht gedeckt? Kündigen die meinen DSL-Anschluss? Man sieht doch am Umschlag, dass es keine Werbung ist, sondern was offizielles.

Wer will mich da anrufen?






