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	<title>netzausfall</title>
	<link>http://www.netzausfall.de</link>
	<description>auffallend ausfällig</description>
	<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 13:58:18 +0000</pubDate>
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		<title>Bitte kennzeichnen</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/09/11/bitte-kennzeichnen/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 18:24:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Netzausfälle</category>
	<category>ZEITzeuge</category>
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		<description><![CDATA[Habe ich gestern noch Zeit Online gelobt, weil sie Links ins Archiv als Archiv-Links gekennzeichnet hatten, so bin ich heute mal wieder reingefallen. &#8220;Online-Journalismus - Zwischen Quote und Qualität&#8221; hört sich nach einem tollen Zeit-Artikel an. Dahinter verbirgt sich aber bloß eine Sammlung alter Artikel. Ein Dossier, wenn man so will.
Die Farbe stammt von uns
Warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe ich gestern noch Zeit Online <a href="http://www.netzausfall.de/2008/09/10/archiv-artikel-auf-zeit-online/">gelobt</a>, weil sie Links ins Archiv als Archiv-Links gekennzeichnet hatten, so bin ich heute mal wieder reingefallen. &#8220;<a href="http://www.zeit.de/themen/wissen/computer/internet/online-journalismus" target="_blank">Online-Journalismus - Zwischen Quote und Qualität</a>&#8221; hört sich nach einem tollen Zeit-Artikel an. Dahinter verbirgt sich aber bloß eine Sammlung alter Artikel. Ein Dossier, wenn man so will.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/zeit_online_dossier.jpg" /><br />Die Farbe stammt von uns</span></p>
<p>Warum nicht einfach ein &#8220;(Dossier)&#8221; dahinter gestellt? Dann bin ich noch schnell die Seite rauf- und runtergescrollt. Ein &#8220;(Archiv)&#8221; wie gestern finde ich nirgendwo mehr. Wurde wohl schlecht geklickt.
</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Archiv-Artikel auf Zeit Online</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 18:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Netzausfälle</category>
	<category>Infojunkie</category>
	<category>Netzeinfälle</category>
	<category>ZEITzeuge</category>
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		<description><![CDATA[Ich muss auch mal wieder loben. Diesmal Zeit Online. Eben entdeckte ich auf meinem abendlichen Streifzug durch die Nachrichten, dass zwei Links mit &#8220;(Archiv)&#8221; gekennzeichnet sind, die ich heute mittag bereits angeklickt hatte - zu meinem Ärger. Denn heute Mittag stand noch nicht &#8220;Archiv&#8221; dahinter. Und beim Anlesen kamen mir die Texte irgendwie bekannt vor. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss auch mal wieder loben. Diesmal <a href="http://www.zeit.de" target="_blank">Zeit Online</a>. Eben entdeckte ich auf meinem abendlichen Streifzug durch die Nachrichten, dass zwei Links mit &#8220;(Archiv)&#8221; gekennzeichnet sind, die ich heute mittag bereits angeklickt hatte - zu meinem Ärger. Denn heute Mittag stand noch nicht &#8220;Archiv&#8221; dahinter. Und beim Anlesen kamen mir die Texte irgendwie bekannt vor. Nach einem Blick aufs Datum war alles klar: alte Ware.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/zeit_online_archiv.jpg" /><br />Wer etwas über diesen blassen Herrn erfahren möchte, sollte im Archiv nachlesen</span></p>
<p><a id="more-1099"></a></p>
<p>Viel mehr ärgere ich mich übrigens, wenn ich aus meinem Feedreader heraus schnell mal zehn, fünfzehn Tabs öffne und plötzlich einer zu dudeln anfängt. Nur welcher? Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit hat dann faz.net mal wieder ein Video in seine Feeds eingebunden. Die faz.net-Feeds habe ich mittlerweile geschmissen, lese auf der Website aber immer noch gerne.</p>
<p>Die Kennzeichnung von Zeit Online ist zwar nicht schön, aber zweckhaft. Ich war auch immer schon ein Freund von der Kennzeichnung eines Links als interner oder externer. Telepolis hat das meines Wissens von Anfang an so gemacht - und zwar auch sehr schön umgesetzt.</p>
<p>Noch nicht schlüssig bin ich mir allerdings, ob es gut ist, dass Zeit Online so viele Artikel aus seinem Archiv einbindet. Als ehemaliger Zeit-Abonnent habe ich die fast alle schon gelesen. Aber gut gewähltes Archiv-Material gibt unter Umständen ein besseren Hintergrund als die üblichen fünf Newsmeldungen, die &#8216;kürzlich zu diesem Thema veröffentlicht&#8217; wurden.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Bundestagswahl-Zeit</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/09/04/bundestagswahl-zeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 14:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Journaille</category>
	<category>Infojunkie</category>
	<category>ZEITzeuge</category>
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		<description><![CDATA[Das wird ja immer besser. Zuerst wollte ich mich über diese dämliche Umfrage auf Zeit Online aufregen. &#8220;Wer soll die SPD in den Bundestagswahlkampf führen?&#8221; Ich war neugierig, wen die Zeit wohl zur Auswahl stellt. Erwartet habe ich nichts Gutes. So war es denn auch: Kurt Beck, Frank-Walter Steinmeier, Franz Müntefering und Andrea Ypsilanti.
Wenn das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das wird ja immer besser. Zuerst wollte ich mich über diese dämliche Umfrage auf Zeit Online aufregen. &#8220;<a href="http://kommentare.zeit.de/article/2008/08/28/wer-soll-spdkanzlerkandidat-werden" target="_blank">Wer soll die SPD in den Bundestagswahlkampf führen?</a>&#8221; Ich war neugierig, wen die Zeit wohl zur Auswahl stellt. Erwartet habe ich nichts Gutes. So war es denn auch: Kurt Beck, Frank-Walter Steinmeier, Franz Müntefering und Andrea Ypsilanti.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/zeit_online_umfrage_spd.png" /><br />Wenn das alles mal so einfach wäre</span></p>
<p><a id="more-1094"></a></p>
<p>Da gab es sicherlich auch einen Link, um direkt zu den Ergebnissen zu gelangen. Aber ich bin immer so schrecklich faul. Da habe ich einfach mal was angeklickt und abgeschickt. Und hoppla: Frau Ypsilanti wünschen sich 17 Prozent der Umfrage-Teilnehmer als Kanzlerinkandidatin, um das mal im SPD-Deutsch zu formulieren. Woher hat die bloß die 57 Stimmen bekommen? Fast doppelt so viel wie der Beck.</p>
<p>Genau. Einer war ich selbst. Würde ich im realen Leben nie vertreten. Aber bei solchen Dummumfragen klickt man eben gerne das Absurde an. Solche Zusammenstellungen überlegen sich wohl ein paar Redakteure beim gemeinsamen Bohnenkaffeerausch. Dafür muss man hart gesotten sein. Frau Nahles? Herr Gabriel? Wo sind die denn bitteschön? Aber die Ypsilanti.</p>
<p>Wie bereits angekündigt, es kam noch besser. Auf der Ergebnisseite findet sich der schöne Button &#8220;Stimmabgabe zurückziehen&#8221;. <strong>Das wünsche ich mir auch für die nächste Bundestagswahl.</strong></p>
<p>Kurz Luft holen. Das wäre eigentlich schon die Schlusspointe gewesen. Aber während ich dies hier aufgeschrieben haben, fragte ich mich immer eindringlicher, was so eine Umfrage überhaupt soll? Eine akademisch herleitbare Ironie-Pirouette, die ich nicht verstehe? Spass in die Backen? Ist das der Zeit-Journalismus von heute? Vielleicht sollte ich doch wieder mein Abo reaktivieren, damit die sich besseres Personal leisten können. Oder besseren Kaffee.
</p>
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		<title>Google AdSense for Feeds</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 08:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Spon und Spott</category>
	<category>Infojunkie</category>
	<category>Netzeinfälle</category>
	<category>ZEITzeuge</category>
	<category>Pocketbrain</category>
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		<description><![CDATA[Am letzten Wochenende habe ich mal locker über hundert Feeds aus meinem Reader geworfen. Allerdings waren einen Großteil davon Diskussionen auf anderen Blogs, an denen ich mich mit einem eigenen Kommentar beteiligt habe. Zusätzlich habe ich meine Feeds endlich mal getaggt. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist, weiß ich allerdings noch nicht.
Bei Nachrichten habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Wochenende habe ich mal locker über hundert Feeds aus meinem Reader geworfen. Allerdings waren einen Großteil davon Diskussionen auf anderen Blogs, an denen ich mich mit einem eigenen Kommentar beteiligt habe. Zusätzlich habe ich meine Feeds endlich mal getaggt. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist, weiß ich allerdings noch nicht.</p>
<p>Bei Nachrichten habe ich mir das Feed-Lesen angewöhnt, um nicht ständig auf deren Website herumzuklicken und nach Neuem zu suchen. <a href="http://www.spiegel.de" target="_blank">Spon</a> hat einen gegügend großen Output, um alles schön rotieren zu lassen. Wenn man dort nach einer Stunde wieder vorbeischaut, ist zwar nicht alles anders, sieht aber so aus. <a href="http://www.faz.net" target="_blank">Faz.net</a> und <a href="http://www.zeit.de" target="_blank">Zeit online</a> haben kein Geld für sowas. Oder keine Lust. Jedenfalls sieht es viel zu oft einfach nur gleich aus. Laaaangweilig.</p>
<p><a id="more-1086"></a></p>
<p>Bei faz.net sitzen allerdings ein paar Übereifrige, die einen Großteil der Meldungen gleich in mehrere Feeds hineinstopfen. Ich habe die Politik und das Feuilleton abonniert, und deren Schnittmenge ist bei faz.net größer als beim gesunden Menschenverstand. - Vielleicht sollte ich doch nur einmal am Tag deren Website besuchen.</p>
<p><strong>Website im Feedreader nachgebaut</strong></p>
<p>Wird das in Zukunft überhaupt noch einen Unterschied machen? Die Feed-Einträge werden sich immer mehr den Original-Artikeln annähern. Hier ist faz.net mal ein schönes Beispiel. Unter jedem Feed-Eintrag befindet sich ein Footer mit Links auf die Website - auf die einzelnen Rubriken. Und wenn Header, Sidebar und Footer der Website nachgebaut sind, ja, was fehlt da noch? Genau! Die Werbung.</p>
<p>Google hat jetzt endlich &#8220;AdSense for Feeds&#8221; freigeschaltet - <a href="https://www.google.com/adsense/support/bin/topic.py?topic=957" target="_blank">auch in Deutschland</a>. Vor kurzem erst wurde  <a href="http://groups.google.com/group/feedburner-services/browse_thread/thread/b87f3cd46c953123" target="_blank">FeedBurners Werbenetzwerk geschlossen</a>. So leid es mir für Feedburner auch tut, die gehören schon lange in Google Analytics integriert. Aber egal.</p>
<p>Zuerst wird es die Leute stören, wenn im Feedreader plötzlich 300 x 250 Pixel große Banner auftauchen, sie werden sich aber daran gewöhnen. Letztlich ist die Werbung dort nicht anderes als die Werbung in einem Newsletter - und die wird schließlich teuer verkauft, zumindest teilweise.</p>
<p><strong>Lohnt sich Google AdSense for Feeds?</strong></p>
<p>Genau das wird sich jeder Website-Betreiber ausrechnen müssen. Nach unseren Erfahrungen auf <a href="http://www.pocketbrain.de" target="_blank">Pocketbrain.de</a> und <a href="http://www.pocketbrain.mobi" target="_blank">Pocketbrain.mobi</a> liegen die Preise für einen Klick auf eine mobile Werbung (Mobile AdSense) höher als im WWW. Dass sie gerade sinken, kann auch an der Sommerpause liegen. Wie wird das aber bei Feeds aussehen?</p>
<p>Wenn ein Blog 140 Feedabrufe am Tag hat, somit auf 1.000 Abrufe in der Woche kommt und man mit Google AdSense for Feeds auf einen effektiven TKP von einem Dollar kommt. Dann verdient man 2,50 Euro im Monat. Das sind keine rosigen Aussichten für Betreiber kleiner Blogs. Zumal die Klickrate nicht gut sein wird, denn wer im Feedreader liest, sprintet oft durch die einzelnen Feeds und nutzt Tastenkürzel statt die Maus.
</p>
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		<title>Typisch deutsch</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/06/30/typisch-deutsch/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 09:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Spon und Spott</category>
	<category>Journaille</category>
	<category>ZEITzeuge</category>
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		<description><![CDATA[Wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft so spielt, wie sie eigentlich immer schon gespielt hat, dann schreiben die Journalisten auch, wie sie schon immer geschrieben haben.
Zeit online:
Jens Lehmann (2+)
Philipp Lahm  (5)
Christoph Metzelder (5)
Per Mertesacker (5-)
Arne Friedrich (3-)
Torsten Frings (3-)
Michael Ballack (5+)
Thomas Hitzlsperger (4-)
Lukas Podolski (5)
Bastian Schweinsteiger (4)
Miroslav Klose (3-)
Marcell Jansen (3)
Kevin Kuranyi (6)
Welt online mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft so spielt, wie sie eigentlich immer schon gespielt hat, dann schreiben die Journalisten auch, wie sie schon immer geschrieben haben.</p>
<p><b><a href="http://www.zeit.de/online/2008/27/em-einzelkritik-finale" target="_blank">Zeit online</a></b>:<br />
Jens Lehmann (2+)<br />
Philipp Lahm  (5)<br />
Christoph Metzelder (5)<br />
Per Mertesacker (5-)<br />
Arne Friedrich (3-)<br />
Torsten Frings (3-)<br />
Michael Ballack (5+)<br />
Thomas Hitzlsperger (4-)<br />
Lukas Podolski (5)<br />
Bastian Schweinsteiger (4)<br />
Miroslav Klose (3-)<br />
Marcell Jansen (3)<br />
Kevin Kuranyi (6)</p>
<p><a href="http://news.google.de/news/url?sa=t&#038;ct=de/0-0&#038;fp=486858cc269b0328&#038;ei=yadoSLLCNqHGwgGpmqjpDA&#038;url=http%3A//www.welt.de/sport/em2008/article2160069/Deutsche_und_Spanier_in_der_Einzelkritik.html&#038;cid=1238155016&#038;usg=AFQjCNHDwo2RXLyfdznm_CWfpgJoJ_J0bA" target="_blank">Welt online</a> mit einer Bildergalerie ohne Bilder (was auch immer das soll). Hier bekommt Ballack immerhin eine 4. Bei <a href="http://www.focus.de/sport/fussball/em2008/aktuell/tid-10926/einzelkritik-jens-lehmann_aid_314677.html" target="_blank">Focus online</a> und <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,562848,00.html" target="_blank">St. Spon</a> ist man noch in der E-Jugend, pardon, in der Grundschule. Da musste Frau Lehrerin sich um einen Text bemühen, der sich jedesmal anders anhört, obwohl doch nur das Gleiche drinsteht.
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Meldung machen!</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/06/09/meldung-machen/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 13:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Journaille</category>
	<category>ZEITzeuge</category>
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		<description><![CDATA[Hat früher eigentlich auch in der Zeitung gestanden, dass Herr Meier auf&#8217;m Schützenfest morgens um vier vor aller Leute im Bierzelt hinausposaunt hat, dass er seine Frau verprügeln wird, wenn er sie zusammen mit Herrn Müller im Heu erwischt? Hat das dann jemand dem Herrn Wachtmeister erzählt?
Das musste sofort gemeldet werden

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat früher eigentlich <a href="http://www.zeit.de/news/artikel/2008/06/09/2547140.xml" target="_blank">auch</a> in der Zeitung gestanden, dass Herr Meier auf&#8217;m Schützenfest morgens um vier vor aller Leute im Bierzelt hinausposaunt hat, dass er seine Frau verprügeln wird, wenn er sie zusammen mit Herrn Müller im Heu erwischt? Hat das dann jemand dem Herrn Wachtmeister erzählt?</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/zeit_amok.jpg" /><br />Das musste sofort gemeldet werden</span>
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wo sind die Zeitläufte?</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/06/08/wo-sind-die-zeitlaeufte/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 09:55:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Netzausfälle</category>
	<category>ZEITzeuge</category>
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		<description><![CDATA[Den Unterschied macht das &#8220;f&#8221;. Wer &#8220;Zeitläufte&#8221; schreibt statt &#8220;Zeitläufe&#8221;, erweist sich als gebildet - oder als Zeitleser. Das Studium der Zeitläufte war auch ein fester Bestandteil meines Zeitkonsums innerhalb der letzten fast sechszehn Jahren. Dann habe ich gekündigt. Doch nun bin ich online auf die Suche gegangen - vergeblich.
In welches Ressort gehören eigentlich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Unterschied macht das &#8220;f&#8221;. Wer &#8220;Zeitläufte&#8221; schreibt statt &#8220;Zeitläufe&#8221;, erweist sich als gebildet - oder als Zeitleser. Das Studium der Zeitläufte war auch ein fester Bestandteil meines Zeitkonsums innerhalb der letzten fast sechszehn Jahren. <a href="http://www.netzausfall.de/2008/05/10/der-zeit-gekuendigt/">Dann habe ich gekündigt.</a> Doch nun bin ich online auf die Suche gegangen - vergeblich.</p>
<p>In welches Ressort gehören eigentlich die Zeitläufte? In der gedruckten Zeit erscheint es im Buch Chancen. Dieses Ressort füllt die ersten Seiten, dann folgen die Stellenanzeigen, auf der letzten Seite schließlich findet man die Zeitläufte. Online gibt es keine Chancen, sondern den Campus. Dort tauchen unter den Rubriken jedoch keine Zeitläufte auf. Das Gleiche gilt für die Online-Ressorts Bildung und Wissen.</p>
<p><a id="more-1040"></a></p>
<p>Im nächsten Schritt befragte ich die Suchmaschine. &#8220;Zeitläufte&#8221; brachte vier Treffer. Unter anderem auch &#8220;<a href="http://www.zeit.de/2008/23/SPD-Krise" target="_blank">Die Vermessung des Leids</a>&#8220;, ein Bericht über den Zustand der SPD (welch Ironie!). <a href="http://www.zeit.de/2008/20/A-Riesenalk" target="_blank">Nur einer</a> war mit Zeitläufte überschrieben. Eine Rubrik Zeitläufte gibt es auf Zeit online offensichtlich nicht. Und wenn es sie gäbe, dann würde ich mir einen RSS-Feed wünschen - ganz für sie allein.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Zeit gekündigt</title>
		<link>http://www.netzausfall.de/2008/05/10/der-zeit-gekuendigt/</link>
		<comments>http://www.netzausfall.de/2008/05/10/der-zeit-gekuendigt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 08:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Aus der Druckerpresse</category>
	<category>Infojunkie</category>
	<category>ZEITzeuge</category>
	<category>Pocketbrain</category>
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		<description><![CDATA[Jede große Liebe geht einmal zu Ende. Im Nachhinein sieht man immer klarer. Im Rückblick habe ich den Schlussstrich oft zu früh gezogen, aber auch nicht seltener zu spät. (Besonders bitter ist es, wenn man selbst keine Chance mehr bekommen hat.) Die Frage nach dem Warum lässt sich eigentlich nicht beantworten: zu komplex wäre die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede große Liebe geht einmal zu Ende. Im Nachhinein sieht man immer klarer. Im Rückblick habe ich den Schlussstrich oft zu früh gezogen, aber auch nicht seltener zu spät. (Besonders bitter ist es, wenn man selbst keine Chance mehr bekommen hat.) Die Frage nach dem Warum lässt sich eigentlich nicht beantworten: zu komplex wäre die Antwort, um sie in Worte zu fassen. Ich erzähle dann stattdessen von dem Moment, als mir die Augen aufgingen.</p>
<p>Vor zwei Wochen war ich beim <a href="http://webcontentforum.de/2008/04/24/ist-eine-trennung-zwischen-profi-und-amateurcontent-gewollt/" target="_blank">Web Content Forum</a> in Köln. Als ich aus dem Haus ging, nahm ich die Zeit mit. Die Fahrt dorthin dauerte anderthalb Stunden. Als ich dort ankam, hatte ich nur noch den Politikteil in der Hand. Auf der Rückfahrt am Abend wurde ich von <a href="http://www.leidartikel.de" target="_blank">Jürgen</a> begleitet. Nur ein kurzes Stück in Bonn blieb mir für die letzten Seiten. Als ich zuhause ankam, hatte ich die Zeit ausgelesen - in anderthalb Stunden. Es war nicht das erste Mal.</p>
<p>Ich habe mal gehört, um die Zeit komplett zu lesen, müsste man Rentner sein. Dann würde man es genau in einer Woche schaffen. Ich vermute, der das gesagt hat, schafft es nicht einmal, sich zwei, drei Stunden in der Woche zu nehmen, um die Zeit in Ruhe zu lesen. Seitdem ich die Wochenzeitung lese, also seit 1992, benötige ich zweieinhalb bis viereinhalb Stunden für die Lektüre. Es hat aber auch schon Wochen gegeben, wo ich mich ihr mehr als sechs Stunden gewidmet habe.</p>
<p><a id="more-1025"></a></p>
<p><strong>Hoch auf den Sockel und wieder runter</strong></p>
<p>Es gab Wochen, wo ich nur sehr oberflächlich gelesen habe, weil mir anderes im Kopf umherging. Dennoch konnte ich der Zeit immer etwas abgewinnen. Man muss auch keine seitenlangen Artikel bis zu Ende lesen, um davon etwas mitzunehmen. Es reicht, dass es überhaupt eine Bereicherung ist.</p>
<p>In diesen 16 Jahren habe ich bestimmt vier von fünf Zeitläuften gelesen. Da ist einiges hängengeblieben. Es gab Zeiten, wo ich mich gezwungen habe, den Wirtschaftsteil zu lesen, weil ich so wenig von dem Thema verstand. Irgendwann habe ich es wieder sein lassen, weil es mir ausreichte. Auch meine Begeisterung fürs Feuilleton, für den Wissensteil und fürs Leben kamen und gingen. Finis und Martenstein hob ich auf einen Sockel und holte sie wieder herunter.</p>
<p>Die Haltung der Zeit und ihre Sprache haben mich wohl am meisten geprägt. Gerne und ausgiebig habe ich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gunter_Hofmann" target="_blank">Gunter Hofmann</a> gelesen.</p>
<p><strong>Auf anderes verzichtet</strong></p>
<p>Die Liebe zur Zeit war immer von einer Art Treue begleitet. Seit 1995 weigere ich mich, Tageszeitungen zu lesen. Meine Fernsehsucht macht es mir schwer, den Fernseher auszuschalten. Also besitze ich keinen. Lange war die Zeit neben Radionachrichten die einzige Informationsquelle für mich. Dann kam das Internet.</p>
<p>Wer Schwierigkeiten hat, den Fernseher auszuschalten, dem fällt es auch nicht leicht, die Finger von den Newsportalen zu lassen. Das Radio wurde durch Spiegel Online ersetzt. Doch was bedeutet das für die Zeit? Ich finde die Idee schön, sich mit täglichen Nachrichten im Internet zu versorgen und einmal in der Woche eine Zeitung aus Papier in die Hand zu nehmen, um die Inhalte zu vertiefen.</p>
<p>Die Zeit bietet diese Tiefe nach wie vor. Unter Giovanni di Lorenzo hat sich da erst einiges zum Besseren gewendet (mit gut gewählten Themenschwerpunkten quer durch alle Ressorts). Doch in letzter Zeit fehlten mir die großen Artikel - die großen zwei Artikel pro Ausgabe, die allein die Ausgabe von drei Euro nochwas wert sind. Gunter Hofmann schrieb solche Stücke.</p>
<p><strong>Dann doch das Internet</strong></p>
<p>Was die Zeit damit geleistet hat, war eine Einordnung, ein Einbettung von vielen kleinen Ereignissen der Woche in einen größeren Zusammenhang. Doch was die Große Koalition in Berlin macht, interessiert mich nicht. Diese Artikel lese ich einfach nicht mehr. Was ich unter der Woche an Überschriften auf faz.net lese, reicht mir schon.</p>
<p>Und wen ein bestimmtes Thema interessiert, der kann sich dank Internet auch täglich umfassend informieren. Mein RSS-Reader ist wegen <a href="http://www.pocketbrain.de" target="_blank">Pocketbrain</a> vollgestopft mit Informationsquellen zum Thema Smartphones und mobiles Internet. Das kann keine Zeit, kein Spiegel Online und auch kein heise online leisten.</p>
<p>Am kommenden Donnerstag werde ich die letzte Ausgabe der gedruckten Zeit erhalten. Meine Trauer hält sich in Grenzen. Innerlich habe ich schon längst abgeschlossen. Es hat nur etwas gedauert, bis ich das bemerkt habe.
</p>
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		<title>Zeit online: Hausputz im Premiumbereich</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 06:20:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Netzausfälle</category>
	<category>Netzeinfälle</category>
	<category>ZEITzeuge</category>
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		<description><![CDATA[Als Abonnent der Zeit habe ich kostenlosen Zugang zum E-Paper. So kann man die Zeitung auch lesen, wenn sie der Zeitungsmann nicht bringt oder in die Pfütze legt. Oder Freunden einen Artikel schicken, ohne eine Briefmarke drauf kleben zu müssen. Ich musste mich einmal anmelden, das ging erstaunlich einfach. Lange ist es her. Seitdem klicke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Abonnent der Zeit habe ich kostenlosen Zugang zum E-Paper. So kann man die Zeitung auch lesen, wenn sie der Zeitungsmann <a href="http://www.netzausfall.de/2007/09/20/wer-klaut-mir-die-zeit/">nicht bringt</a> oder <a href="http://www.netzausfall.de/2006/11/23/heute-ist-wieder-e-paper-tag/">in die Pfütze legt</a>. Oder Freunden einen Artikel schicken, ohne eine Briefmarke drauf kleben zu müssen. Ich musste mich einmal anmelden, das ging erstaunlich einfach. Lange ist es her. Seitdem klicke ich auf Zeit Premium, werde durch ein unaufgeräumtes Durchgangszimmer geführt, um schließlich das E-Paper in seiner ganzen Pracht zu genießen.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/zeit_premium.jpg" /><br />Alte Möbel rausgeworfen</span></p>
<p><a id="more-1020"></a></p>
<p>Diese Woche ist das anders. Vorher standen dort fünf, sechs Punkte, die ich nicht wirklich beachtet habe. Es war zum Beispiel eine PDA-Version darunter, die dort nichts zu suchen hatte. Heute finden sich dort nur noch drei Punkte: Die Zeit Audio, Die Zeit als E-Paper und Vor-Zeit-ig. Nichts anderes macht Sinn. Das Layout ist immer noch nichts für meinen Geschmack, aber auf seine Weise konsequent.</p>
<p>Zeit online macht nicht viel Aufhebens darum. <a href="http://www.netzausfall.de/2008/05/01/eine-ruhige-hand-steuert-zeit-online/">Es ist nur eine kleine Änderung.</a> Sie ist aber auch nicht in einem großen Relaunch verloren gegangen oder gar vergessen worden. Ich finde es sehr angenehm, dass man sich nach und nach eine Baustelle vornimmt und diese abarbeitet. Das Ergebnis ist nicht optimal, aber besser als vorher.</p>
<p>Beim Logout fühlte ich mich aber gleich wieder an alte Zeiten erinnert. Bislang gab es keine Möglichkeit, sich auszuloggen. Zumindest habe ich diese nie gesehen. Jetzt gibt es diesen Link. Doch als Verabschiedung erscheint der Satz: &#8220;Um den Logoutvorgang abzuschließen, schließen Sie bitte Ihren Browser.&#8221; Dort hatte ich gerade einige Fenster geöffnet. Unschön.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/zeit_premium_logout.jpg" /><br />Sackgasse verlängert</span>
</p>
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		<title>Eine ruhige Hand steuert Zeit online</title>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 08:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Giesecke</dc:creator>
		
	<category>Netzeinfälle</category>
	<category>ZEITzeuge</category>
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		<description><![CDATA[Als ich gestern abend meine RSS-Feeds abrief, wurde ich wieder einmal überracht: Mit dem neuen Chefredakteur Wolfgang Blau hat Zeit online tatsächlich gelernt zu kommunizieren. &#8220;Wir werden heute Abend gegen 21 Uhr Änderungen an unserem Layout vornehmen.&#8221; Wow.
Kleine Veränderungen mit großer Wirkung

Der Wandel in kleinen Schritten wurde bereits mit den ersten Änderungen am Layout angekündigt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich gestern abend meine RSS-Feeds abrief, wurde ich wieder einmal überracht: Mit dem <a href="http://www.netzausfall.de/2007/11/08/zeit-online-gero-von-randow-geht/">neuen Chefredakteur</a> Wolfgang Blau hat Zeit online <a href="http://www.netzausfall.de/2008/04/16/zeit-online-kommuniziert/">tatsächlich gelernt</a> zu kommunizieren. &#8220;<a href="http://blog.zeit.de/zeitansage/2008/04/30/anderungen-am-layout-und-ein-neues-logo_119" target="_blank">Wir werden heute Abend gegen 21 Uhr Änderungen an unserem Layout vornehmen.</a>&#8221; Wow.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/zeit_neu1.jpg" /><br />Kleine Veränderungen mit großer Wirkung</span></p>
<p><a id="more-1012"></a></p>
<p>Der Wandel in kleinen Schritten wurde bereits mit den <a href="http://www.netzausfall.de/2008/02/29/bei-zeit-online-tut-sich-was-2/">ersten Änderungen am Layout</a> angekündigt. Ich halte das für einen guten Weg und habe auch nie verstanden, weshalb man die Arbeitskraft von zig Leuten und ein paar Millionen Euro in einen Relaunch stecken muss.</p>
<p>Eine Gefahr bei großen Umstellungen ist immer, dass die Leute meckern. Die Leute sind in diesem Fall nicht nur die Leser, sondern auch die Blogger und andere Großkommentatoren. Da fallen dann gerne Pauschalurteile wie &#8220;sieht sch&#8230; aus&#8221; oder &#8220;verschlimmbessert&#8221;.</p>
<p>Lediglich zwei Änderungen wurden gestern vorgenommen. Das Zeit-Logo wurde durch ein neues Logo von Zeit online ersetzt. Und die Hauptspalte wurde mit der Nebenspalte vertauscht. So simpel das ist, so konkret muss man die Änderungen auch diskutieren. So einfach werden sich die Auswirkungen auch an den Zugriffszahlen messen lassen.</p>
<p><span class="centeralign"><img src="http://www.netzausfall.de/wp-content/uploads/zeit_alt.jpg" /><br />Und so sah es früher aus</span></p>
<p>Das neue Logo ist nicht schön. Das alte war es allerdings auch nicht. Darum ging es bei dem Wechsel auch gar nicht. Zeit online bekräftigt mit dem Tausch, eine eigene Marke zu sein und auch so aufzutreten. Spiegel Online verwechselt niemand mehr mit dem gedruckten Spiegel. Gratulation, wenn Zeit online das schafft. Mir ist allerdings nicht klar, ob das vom Verlag wirklich gewollt ist.</p>
<p>Ich kann mir auch vorstellen, dass das Logo sich mit den nächsten Veränderungen an der Website weiter wandeln wird.</p>
<p>Das Vertauschen der Spalten war eine schlichte Notwendigkeit. Als Zeit online seinerzeit seinen Relaunch hinlegte, kam mir der Aufbau wie ein trotziges Kinderschmollen vor: Wir machen es anders als Spiegel Online - auf jeden Fall!</p>
<p>Richtig ist, dass man St. Spon nicht 1:1 kopieren sollte. Da sie dort aber vieles richtig machen, wird man als Newsportal zwangsläufig viele Elemente ähnlich gestalten. Dies gilt auch für den Grundaufbau. Zeit online hat jetzt endlich einen alten Fehler korrigiert.</p>
<p>Ich bin gespannt, wie Zeit online in einem halben Jahr aussehen wird.
</p>
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